
Die strahlenden Sieger des ersten 24h Race of Bahrain heißen Franz Konrad, Wolfgang Kaufmann, Michael Schrey (alle Deutschland), Luciano da Silva (Italien) und Miroslav Konopka (Slowakien).
Das Fahrerquintett von Konrad-Lechner Motorsport überquerte im Porsche 911 GT3 RSR nach 486 Runden auf dem 6,140 Kilometer langen Bahrain International Circuit in Führung liegend die Ziellinie. Die Gesamtfahrzeit betrug 24:02:38.288 Stunden, die Gewinner legten eine Distanz von 2.984,04 Kilometern zurück. „Ich kann im Moment gar keinen klaren Gedanken fassen", freute sich Franz Konrad, Fahrer und Teamchef in Personalunion, bei der Siegerehrung.
Auf dem zweiten Platz wurden Dieter Quester, Philipp Peter (beide Österreich), Vincent Vosse (Belgien) und Jarek Janis (Tschechische Republik) im BMW Z4 M Coupé von Duller-Motorsport abgewinkt. Der Rückstand auf die Sieger betrug im Ziel sechs Runden.
Platz drei ging an Ben Aucott, Joe Macari und Rob Wilson (alle Großbritannien), die den Ferrari F360 von JMB-Racing beim ersten 24-Stunden-Rennen in Bahrain mit zwölf Runden Rückstand ins Ziel brachten.

Das 24h Race of Bahrain überzeugte durch ein hochkarätiges und international besetztes Starterfeld und einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg. Auch in Bahrain blieben die kleinen und großen Dramen nicht aus. Die von der Pole-Position aus gestarteten und lange Zeit führenden Hermann Tilke, Dirk Adorf, Patrick Simon und Christian Land (alle Deutschland) beendeten das Rennen nach technischen Problemen am Porsche 911 GT3 RSR von Land Motorsport und einer fulminanten Aufholjagd nur auf dem undankbaren vierten Platz.
Am Ende blieb dem Team aus dem Westerwald zumindest die schnellste Rennrunde in 2:34.682 Minuten (Schnitt 146,60 km/h) gefahren von Adorf in Runde 65. Richard Lietz (Österreich), Christian Menzel, Klaus Graf, Thomas Jäger (alle Deutschland) und Salman Bin Isa Al Khalifa (Bahrain), die ebenfalls zum Kreis der Favoriten gezählt haben, mussten den Porsche 911 GT3 Cup von Lechner-Racing nach einem Unfall in Stunde sechs vorzeitig abstellen.
Eine mehr als achtbare Leistung zeigten die Lokalmatadore Salman Bin Isa Al Khalifa, Fahad Al Musalam, Hamad Ahmad Al Fardan, Rashid Salman Al Khalifa. Verstärkt durch Porsche-Spezialist Lietz fuhren die vier Rennfahrer aus Bahrain im Schwesterfahrzeug auf den sechsten Platz im Gesamtklassement.
Nach einem technischen Problem in der Startphase arbeiteten sich Obermann / Giuliani / Viebahn / Galladé / Burgmann im BMW M3 unter der Bewerbung des MSC Ruhr-Blitz Bochum bis auf die siebte Position im Gesamtklassement nach vorne. Platz acht ging an Aston Martin mit dem V8 Vantage, Mühlner-Motorsport belegte mit einem weiteren Porsche 911 GT3 Cup am Ende Platz neun.

-KS Design auch Fotos -
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