Bei den 24 Stunden von Dubai (10.-12. Januar 2008) war das Oscherslebener Team Schubert Motorsport abermals erfolgreich. Nach dem Klassensieg 2006 wiederholte man mit dem BMW 120d den Triumph und konnte sogar mit Platz drei noch ein weiteres Team auf dem Podest platzierten!
Allerdings war es ein hart umkämpfter Sieg, der erst durch eine tolle Teamleistung möglich wurde. Der BMW 120 Diesel mit der Startnummer 99 und dem Fahrerquartett Claudia Hürtgen, Heinz Schmersal, Stian Sorlie und Jörg Viebahn konnte nach der Pole Position im Zeittraining am Anfang problemlos die Runden abspulen.
Doch nach drei Stunden und 34 Minuten wurde das Fahrzeug auf dem Abschleppwagen zurück ins Fahrerlager gebracht. Was war passiert? Heinz Schmersal war von einem Porsche torpediert worden.
Das rechte Vorder- und Hinterrad war ab und die Technikcrew leistete ganze Arbeit, als man den Schaden in Rekordtempo behob.
Beim einsetzendem Regen und später sintflutartigen Verhältnissen wurden die Bedingungen auf der Strecke durch ein Gemisch von Öl, Sand und Wasser immer schwieriger, doch die Fahrer starteten von Platz 71 eine bespiellose Aufholjagd und waren zeitweise schnellstes Fahrzeug im gesamten Feld!
Und was kaum für möglich gehalten wurde, trat dann ein. Man übernahm die Führung in der Klasse und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Dazu kam man auf den sensationellen Platz 15 der 87 gestarteten Autos!
Auf Platz drei kam der BMW 120 Diesel, der unter dem Namen Al Faisal Racing eingesetzt wurde. Hier starteten zwei Fahrern aus der Saudi Arabischen Königsfamilie (Prince Khaled Al Faisal und Prince Abdulaziz Al Faisal), verstärkt durch Bandar Al Esayi und Paul Spooner. Mit Platz 20 konnte man auch hier vollauf zufrieden sein.
Das dritte Auto mit der dänischen Fahrerpaarung Jacob Tackmann, René Rasmussen, Pierre Guichard und Jan Kalmar wurde nach kleineren Probleme siebter und kam auf Platz 43.
- Ralph Monschauer -
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