Mittwochs-Korso, Adenauer Racing Day, Trainingsläufe und viel Kontakt mit den Fans.
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Traditionell wurde das 24h-Rennen 2007 wie in jedem Jahr mit dem Mittwochs-Korso eingeleitet, wobei die Fans bepackt mit reichlich flüssiger Nahrung die Nordschleife zur längsten Partymeile umfunktionierten.
Bei diesem Ereignis durften natürlich auch die Teichmann – Jungs nicht fehlen, die den Zuschauern die beiden neuen 24h – Renngeräte, den Suzuki Swift Sport 1,6 und den Daihatsu Sirion 1,3 Sport präsentierten.
Natürlich erfüllte man, solange der Vorrat reichte, auch gerne die Wünsche nach Fahnen und Bannern der beiden eingesetzten Automarken Suzuki und Daihatsu, was dazu führte, dass in manchen Streckenabschnitten nicht die Großen der Szene das Bild am Streckenrand beherrschten, sondern die Hersteller der leuchtend roten Teichmann - Renner die Oberhand gewannen.
Zahlreiche Rennen sorgten sowohl auf der Nordschleife, als auch auf der GP-Strecke am Donnerstag für die ersten motorsportlichen Highlights des Wochenendes. Im Rahmen des RCN – Rennens auf der Nordschleife am frühen Donnerstagmorgen gingen auch die beiden Fahrer von Teichmann – Motorsport, Karl Heinz Teichmann und Walter Schneider an den Start.
Mit Rundenzeiten von etwas über acht Minuten legten sie an diesem Tag die Messlatte für die 27 Teams in der Klasse H bis 2000 ccm unerreichbar hoch, sodass man sich bereits am ersten Tag des langen Rennwochenendes über einen Klassensieg freuen konnte.
Nach dem Fallen der letzten Zielflagge pilgerten wie alljährlich die Fans zu tausenden von der Nordschleife nach Adenau. Wo sich in der Johanniter Stadt, bei dem zum sechsten Male vom MSC Adenau ausgetragenen „Adenauer Racing Day" die Teams erneut zum Bad in der Menge trafen.
Bevor die Fans jedoch auf Tuchfühlung mit den Fahren gehen konnten, zeigten diese bei einer kurzen Beschleunigungsdemonstration was in ihren PS- Boliden steckte.
Umringt von begeisterten Fans wurden auch die Fahrer und Autos von Teichmann – Motorsport, die nur unweit des heimischen Daihatsu - Autohauses und in der direkten Nachbarschaft des Gesamtsieger Porsches von Manthey – Racing Position bezogen hatten.
Fahrer und Helfer fühlten sich sichtlich wohl unter den Fans. Nach den ersten Benzingesprächen hieß es dann für die Lokalmatadore vom Team - Teichmann sich den Weg durch die Besuchermassen zur Bühne zu bahnen, um im Interview den letzten Stand der Vorbereitungen bekannt zu geben. Gerne kam man auch den zahlreichen Autogrammwünschen nach, bevor sich der Korso mit den 33 Rennfahrzeugen gegen 19:45 Uhr wieder Richtung Nürburg in Bewegung setzte.
Der Freitag wurde geprägt von den Trainingsläufen zum 24h – Rennen.
Bereits in der ersten Trainingssitzung zeigte die Mannschaft des Suzuki Swift EA mit Karl Heinz Teichmann (Barweiler), Michael Schneider (Erkraht), Peter Kreuer (Pomster) und Walter Schneider (Herschbroich) an Hand der gefahrenen Zeiten ihre Dominanz in der Klasse SP1bis 1300 ccm Hubraum, sodass am Ende der 2 Stunden bereits alle Fahrer ihre benötigten Runden absolviert hatten und man den Rennfloh getrost in der hinteren Boxenreihe abstellen konnte, ohne ihn in der zweiten Trainingseinheit noch einmal strapazieren zu müssen.
Auch die Besetzung des zweiten Autos mit wiederum Karl Heinz Teichmann als Doppelstarter, Andre Kleinschmidt (Radevormwald), Hagen Schwarze (Erkrath) und Markus Hupperich (Wimbach) drehte im zweiten Suzuki Swift Sport 1.6 der neuesten Generation in der SP2 Klasse bis 1600ccm, beharrlich ihre benötigten Runden.
Nur ein Umbau der Bremsen veranlasste Karl Heinz Teichmann noch einmal im Abendtranig zu deren Test auf die Strecke zugehen. Trotz der schonenden Fahrweise markierten die Teichmann Swifts mit 11:24.566 in der Klasse SP2 bis 1600 ccm und 11:25.854 in der Klasse SP1 bis 1300ccm die Topzeiten für das Hause Suzuki. Mit einem Rückstand von über 10sec. auf den 1300 Rennfloh folgten mit einer Zeit von 11:36.862 erst die weiteren Markengefährten in der 1600ccm Klasse.
Das Sorgenkind des Tages war der Daihatsu Sirion Sport 1.3, der immer wieder mit Reifenproblemen behaftet den Zeitplan für die Trainingseinheiten der Fahrer durcheinander brachte und die Boxenmannschaft in Atem hielt. Bereits in der ersten Trainingshälfte musste die Boxencrew ausrücken um in Breitscheid einen geplatzten Reifen zu wechseln. Die gleiche Problematik stoppte das Fahrzeug am Eingang der Arnbergkurve zu Beginn der zweiten Trainingssitzung.
Ein erneuter Reifenwechsel auf der Strecke war angesagt. Nach Eintreffen der Mechaniker vor Ort schien auch der Regisseur von DSF gefallen an der Arbeit der Teichmann – Schnelleingreiftruppe und dem leuchtend roten Daihatsu gefunden zu haben, so dass sich der Rest der Mannschaft via Fernsehen, wie auch hunderttausende anderer Fernsehzuschauer, von den schnellen aber sicheren Handgriffen der Mechaniker überzeugen konnten.
In den Boxen arbeitete man derweil mit den Reifenspezialisten von Yokohama an der Lösung dieses Phänomens „Reifen – BUMM ".
Nach einigen weiteren Testrunden und Messungen war die Ursache gefunden und fortan lief der kleine, wenn auch mit seinem Serienmotor im Vergleich leicht untermotorisierte Japaner zuverlässig wie das bekannte Uhrwerk aus den Schweizer Bergen.
Mittlerweile hatte jedoch die Dunkelheit beim abendlichen Training Einzug gehalten, so dass die äußeren Bedingungen keine Zeitverbesserung des Daihatsu mehr zuließen, woraus resultierte dass der mit nur 105 PS motorisierte Sirion auf Grund seiner Farbe im wahrsten Sinne des Wortes die rote Laterne in der Startaufstellung bilden sollte.
- Peter Burggraf - auch Photo
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