Honda erlebte 2003 ein erfolgreiches Wochenende beim 31. Internationalen 24-Stunden-Rennen. 22 von 26 gestarteten Honda kamen ins Ziel und holten drei Klassensiege.
Das Quartett Klaus Niedzwiedz/Stefan Schlesack/Peter Mamerow/Nils Bartels (Waltrop/Remscheid/Waltrop/Bensheim) belegte mit einem Honda S2000 Platz elf in der Gesamtwertung und siegte in der Klasse der Spezialfahrzeuge bis zwei Liter Hubraum. Ralph-Peter Rink/Frank Lohmann/Andreas Weiland/Jürgen Borss (Frankfurt/Freudenberg/Bad Vilbel/Recklinghausen) kamen mit ihrem Honda Civic Type-R als 27. ins Ziel und gewannen die Klasse der Serienwagen bis zwei Liter Hubraum, damit lagen sie auch im Civic-Type-R-Pokal. Insgesamt kamen zehn Civic Type-R ins Ziel, lediglich einen Ausfall gab es zu beklagen. Den dritten Klassensieg für Honda errangen die drei Briten Martyn Spurrell, Mike und Chris Rimmer mit dem Honda Integra in der Klasse der Serientourenwagen bis 1,8 Liter Hubraum.
Viel Pech hatte die Besatzung des von sport auto und Honda eingesetzten Honda NSX Type-R. In den Top Ten liegend wurden Horst von Saurma-Jeltsch, Marcus Schurig, Jochen Übler (alle Stut-gart) und Markus Österreich (Fulda) unverschuldet in eine Kollision verwickelt. Nach längerer Reparaturpause reichte es immerhin noch zu Rang 43.
2004: Spitzenresultat für Honda S2000
Nicht nur die Teilnehmer des Honda Civic Type-R VLN-Cups starteten erfolgreich beim 32. Internationalen 24-Stunden-Rennen. Auch die von Mäder Motorsport eingesetzten Honda S2000 und Honda Civic Type-R fuhren erfreuliche Resultate ein. Der 250 PS starke Honda S2000 in Hardtop-Version lief störungsfrei. Da auch die Piloten, Teamchef Andreas Mäder (Großkugel), der Ex-Rallye-Profi Stefan Schlesack (Remscheid), Ex-Tourenwagenprofi Klaus Niedzwiedz (Waltrop) und Harald Jacksties (Schweiz), keine Fehler machten, passierte der Roadster als 14. in der Gesamtwertung die Ziellinie und gewann die mit 42 Teilnehmern am stärksten besetzte Klasse A3.
Der mit den Journalisten Arno Wester (SID), Peter Wyss (Automobile Revue), Frank Warrings (stern) und Michael Podlogar (n-tv) besetzte Gruppe-A-Civic belegte Rang fünf in der Klasse A3 und Platz 60 in der Gesamtwertung. Der Honda NSX GT aus der Japanischen GT-Meisterschaft mit Armin Hahne (Monaco), Walter Lechner jr. (Österreich), Markus Oestreich (Fulda) und Robin Liddell (Großbritannien) schied nach acht Stunden mit Problemen an der Kraftübertragung aus. Der Honda NSX Type-R mit Peter-Paul Pietsch (Leonberg), Horst von Saurma-Jeltsch (Stuttgart), Jochen Übler (Lauffen) und Uwe Nittel (Adelmannsfelden) gab nach einer Kollision auf, da lag das Quartett auf Rang zwölf.
Die Entscheidung im Honda Civic Type-R VLN-Cup entwickelte sich in der Endphase zum Sprint. Im Ziel lagen die drei erstplatzierten Teams innerhalb von zwei Minuten. Bis zur Stunde zwölf führten Norbert Bermes/Harald Thönnes/Marcel Engels/Auro Straffi (Willich/ Mülheim-Kärlich/Willich/Schwerte), doch bei einer Kollision verlor das Team wertvolle Zeit.
Dadurch setzten sich Joachim Thiel/Jürgen Dorband/Wolfgang Stöhr/Zoran Radulovic (Schön-ecken/Wuppertal/Österreich/Simmersfeld) an die Spitze, bis das Quartett nach einer Feindberührung fast eine Runde verlor. Werner Uetrecht/Florian Fricke/Mark Giesbrecht/Dr. Gunther David (Stemwede/ Nienstädt/Ganderkesee/Mönchengladbach) kämpften mit um den Sieg, von hinten kam das Fleper-Team wieder zurück. Letztlich reichte es knapp für das Thiel-Team. Insgesamt bewiesen die Honda Civic Type-R wieder große Zuverlässigkeit, von 13 gestarteten Fahrzeugen kamen 12 ins Ziel.
2005: Toller zwölfter Platz für Honda NSX
Eine großartige Platzierung erreichte der Honda NSX beim letztjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Mit dem 320 PS starken und weitgehend serienmäßigen Sportwagen fuhr die Mannschaft Stefan Schlesack/Werner Kather/Klaus Niedzwiedz (Remscheid/Aachen/Waltrop) vor 180.000 Zuschauern nach 124 Runden auf Platz zwölf ins Ziel. Bereits kurz nach dem Start machten die typischen Wetterkapriolen der Eifel, Temperaturen in der Nähe des Nullpunkts und heftige Schauern dem Team zu schaffen. In Runde vier hatte Startfahrer Niedzwiedz nach Aquaplaning Kontakt mit der Leitplanke, die notwendige Reparatur kostete drei Runden. Anschließend lief der NSX wie ein Uhrwerk. Platz zwölf im Gesamtklassement und der Klassensieg waren der gerechte Lohn für die Aufholjagd. Dabei hielt das Team die Subaru-Mannschaft um den ehemaligen F-3000-Piloten und heutigen Rallye-WM-Fahrer Stephane Sarrazin (Frankreich) in Schach.
Eine phantastische Leistung bot das Team Norbert Bermes/Harald Thönnes/ Marcel Engels (Willich/Mülheim-Kärlich/Willich). Das Trio von Fleper Motorsport dominierte die Wertung des Honda Civic Type-R-Cups, siegte souverän in der Klasse und belegte mit dem Gruppe-N-Civic, der zu-dem nur über einen 50-Liter-Tank verfügt, einen kaum für möglich gehaltenen 19. Platz in der Ge-samtwertung, bei insgesamt 217 Startern. Platz zwei belegten Werner Uetrecht/Florian Fricke/Dr. David Gunter/Frank Lohmann (Stemwede/ Nienstädt/Mönchengladbach/Freudenberg) vor Ralph-Peter Rink/Andreas Weiland/Stefan Gosch/Frank Totz (Frankfurt/Bad Vilbel/Neu-Isenburg/ Brakel). Beim Honda S2000-Cup kamen drei der sechs gestarteten Roadster ins Ziel. Der Sieg ging an das Cardiff-Motorsport-Team Ulfried Baumert/Patrick Dubois/ Mikael Bergmann/ Fabrice Reicher (Windeck/Weyhe/Finnland/Frankreich).
Pech hatte der von Honda und sport auto eingesetzte Honda S2000 mit Horst von Saurma (Stutt-gart), Jochen Übler (Lauffen) und dem schnellen Rallyepiloten Uwe Nittel (Adelmannsfelden). Nittel rutschte nachts auf einer Ölspur aus, gerade als das Team sich unter die besten Zwanzig im Ge-samtklassement gefahren hatte. Wenige Zeit später verabschiedete sich auch der Journalisten-Civic Type-R von Arno Wester (Sport-Informationsdienst, Neuss), Peter Wyss (Automobile Revue, Schweiz), Michael Podlogar (n-tv, Krefeld) sowie dem bekannten TV-Moderator und Schauspieler Carsten Spengemann (Großhansdorf), dem die gleiche Ölspur zum Verhängnis wurde.
30 Honda gingen 2005 beim 33. ADAC 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring an den Start. In diesem Jahr sind 34 Honda-Fahrzeuge für den Langstreckenklassiker gemeldet. Honda setzt damit die Tradition fort, zu den am stärksten vertretenen Marken beim „Eifel-Marathon" auf der le-gendären Nordschleife zu gehören.
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