
Veranstaltung: ADAC „Chevy" Egons 500
Ort: Nürburg
Datum: 22.05. - 23.05.2008
Wetter: Trocken, Sonnig 20° C
Beim ersten Auftritt im „neuen" Porsche 911 ST können Dominik an der Heiden (Wesel) und Georg Berlandy (Stromberg) die Wertung der ADAC Classic Trophy (Fahrzeuge der Jahre 1947 – 1971) im Rahmen der „Chevy" Egons 500 für sich entscheiden.
Nachdem die beiden zu Saisonbeginn in Hockenheim nach Motorproblemen noch passen mussten, konnten Sie am Nürburgring ihren ersten gemeinsamen Erfolg feiern.
Nach 3:27:36.512 Stunden und 19 Rennrunden verwiesen sie die ADAC Classic Trophy Meister der Saison 2006, Pedro und Luco Sanchez (Mexiko) in einem weiteren Porsche 911 ST auf den zweiten Platz. Von der Atmosphäre rund um die Strecke zeigte sich Georg Berlandy begeistert: „Die Stimmung ist fantastisch. Die Fans tragen einen über die Strecke und haben viel Spaß an den alten Autos."
Platz drei ging an Lutz Biedermann (Villingen – Schwenningen) und Klaus Graf (Dornham) in einem weiteren 911 er Porsche, die zwar zeitweise in Führung lagen, aber nicht ganz die Pace des vorgenannten Teams mitgehen konnten.
Ein heißer Fight entbrannte um Platz vier in der Gesamtwertung. Hier hatten Michael Martin (Köln) und Ralf Kelleners (Düsseldorf), der den Rest der Saison im Porsche 914-6 mit ins Lenkrad greift, das glücklichere Ende für sich.
Die beiden verwiesen Markus Niestrath (Wegberg) und Klaus Hormes (Mönchengladbach) mit rund 22 Sekunden Vorsprung auf Platz fünf! Die Vorjahresmeister der ADAC Classic Trophy, die Briten Brian und Mark Lambert folgten als sechste unter mehr als 50 Klassikern mit ihrem MG B.
In die Klassen….
Klein aber fein so kann man die Autos in der GT, GTS und GTP Klasse bis 1600ccm bezeichnen. Wulf Goetze (Köln), Wolfgang Kirsten (Leverkusen) siegten hier im Lotus ElanS1 vor dem Porsche 356 Team mit Dr. Jürgen Gerlach (München) und Karl Schaefer (Erkrath).
Meisterlich war einmal mehr die Leistung unserer Vorjahreschampions.
Brian und Marc Lambert im MG B fuhren konstante Rundenzeiten im Britischen Klassiker und verwiesen mit rund 1 Minute Vorsprung ihre Markenkollegen Tom Smith und Tom Jones auf den zweiten Klassenrang bei den 2 Liter GTs bis 1965. Platz drei ging an die Marco 1800 Mannschaft Allen Tice und Chris Conoley knapp vor Siegfried Lapawa (Langenfeld), der den 911er Porsche an den Start brachte.
Bei den etwas hubraumstärkeren GT – Fahrzeugen über 2500ccm siegte Dr. Alexander Kolb (Frankfurt) gemeinsam mit Bernd Hahne (Meerbusch) im Austin Healey MK 3 vor dem Derichs – Jaguar E Type mit Teameigner Erwin Derichs (Mayen), Manfred Kubik (Wien) und Erik Kesselaar (Antweiler).
Ralph und Charles Voggenreiter dominierten im Alfa Romeo Sprint die Klasse 74 ebenso eindrucksvoll wie Klaus Backes (Möchengladbach) und Guido Sälzer (Sprockhövel) bei den Tourenwagen bis 1300ccm (1966 – 917) im NSU TT. Arno Bauschert (Trassem) und Peter Fausten (Bingen) belegten den zweiten Platz.
Das Duell der Ford Mustangs, den Dickschiffen auf der Nordschleife in der Tourenwagenklasse über 2500ccm unterwegs, entschieden Horst Walther (Erlangen) und Rainer Bodenstein (Kevelaer) mit 3:46.404 Minuten Vorsprung vor Rolf G. Kienen (Düsseldorf) für sich.
Herbert Klingel (Oberhausen) und Gustav Edelhoff (Hemer) setzten sich im Opel Manta A gegen die versammelte Alfa Meute durch und konnten den Siegerpokal für die 1600 er Tourenwagenklasse in Empfang nehmen. Frank Strothe (Bonn) und Friedhelm Schürgers (Willich –Anrath) waren in der mit 10 Fahrzeugen stark besetzen Klasse im GTA schnellste Italiener vor dem drittplatzierten Michael Rinschen (Düsseldorf) in seiner Giulia.

Die 2 Liter Klasse der GTs bis 2 Liter Hubraum sah Michael Martin (Köln) und Ralf Kelleners (Düsseldorf) im 914-6 Porsche vorn. „5. Platz im Gesamt unter den Historischen und 32. unter lauter Slick bereiften Youngtimern ist ein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis für uns", so der Klassenzweite Markus Niestrath (Wegberg), der gemeinsam mit Klaus Hormes (Mönchengladbach) im Alfa Romeo GTam antrat.
Aber auch in seiner Funktion als Teamchef konnte Markus Niestrath sich noch einmal freuen. Sein „Schwesterauto" mit Peter Schuler (Losheim) und Wolfgang Schmidt (Beckingen) am Steuer, querte als Dritte die Linie.
Die ersten drei der Gesamtwertung nahmen auch die entsprechenden Pokale in der Klasse über 2500ccm in Empfang.
Zum dritten Lauf zieht es die Klassiker nun Anfang Juli auf den anspruchsvollen Kurs nach Zolder!
Resultate unter www.adac-classic-trophy.de
- Stephan Eckhardt - Photos Dominik an der Heiden /Berlandy
More reports from this category all copyright automobilsport.com.