– Philip Wulbusch als Dritter auf dem Podest – Peter Mücke: „Ein Lernprozess für unsere Rookies"

Das Team Mücke Motorsport supported by Schlüter aus Berlin-Altglienicke hat am Samstag (24. Mai) nach den Rennen 3 und 4 des neuen ADAC Formel Masters mit seinem vierten Podiumsplatz die Spitzenposition in der Teamwertung knapp verteidigt. Die Mücke-Mannschaft, die für den ADAC Berlin-Brandenburg antritt, hat 52 Punkte auf dem Konto und damit vier Zähler Vorsprung vor Van Amersfoort Racing.
Punkte sammelte Mücke-Pilot Philip Wulbusch, der im zweiten Lauf des Tages am Mittag auf der 4,638 km langen Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings als Dritter zum zweiten Mal in dieser Saison auf das Podest gefahren war.
Zum Auftakt vor zwei Wochen in Oschersleben hatte der 19-Jährige aus Neuenhagen bei Berlin Platz zwei erreicht. Im ersten Eifel-Lauf am Samstag morgen war Wulbusch (Runde 1) ebenso wie sein österreichischer Teamkollege Willi Steindl (Runde 8)
nach unverschuldeter Kollision ausgeschieden. Der 15-jährige Steindl, der beide Rennen in Oschersleben gewonnen hatte, musste seine Führung in der Fahrerwertung an Burkard Maring (Brüggen) abgeben, der zweimal auf dem Nürburgring gewann. Maring führt mit 47 Punkten vor Steindl (43), dem Österreicher Klaus Bachler (40) und Wulbusch (35).
„Es ist für uns nicht nach Wunsch gelaufen, doch darf man nicht vergessen, dass unsere Rookies die Strecke überhaupt noch nicht kannten", betont Peter Mücke. „Sie machen einen Lernprozess durch und verbessern sich dabei, wie schon der Unterschied vom ersten zum zweiten Qualifying zeigt", ergänzt der Chef des Teams Mücke Motorsport supported by Schlüter. Steindl war im Qualifying Achter und Vierter, Wulbusch Neunter und Siebter.
Und im zweiten Lauf des Tages, der kurz vor dem Start des 24-Stunden-Rennes (mit Teamberater Stefan Mücke) vor großer Kulisse stattfand, haben beide Mücke-Fahrer im rund 145 PS starken Formel ADAC powered by Volkswagen ein beherztes Rennen abgeliefert. Steindl war schon Dritter, ehe ihm ein Mitkonkurrent drei Runden vor Schluss ins Auto fuhr. Wulbusch verbesserte sich um vier Plätze. „Das war kämpferisch eine ganz starke Leistung von Philip", vergab Teamchef Peter Mücke ein Extra-Lob. „Auch von den Rundenzeiten waren beide vorn mit dabei."
Die Läufe 5 und 6 des ADAC Formel Masters werden vom 18. bis 20. Juli im niederländischen Assen ausgetragen.
Weitere Infos und Fotos unter: www.muecke-motorsport.de
- Roland Hanke-
More reports from this category all copyright automobilsport.com.