ADAC FORMEL MASTERS

Peter Mücke: „Wir wollen mit beiden Fahrern auf das Podest"
Mit den Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz am kommenden Wochenende (5. bis 7. September) beginnt für das Team Mücke Motorsport supported by Schlüter aus Berlin-Altglienicke nicht nur die zweite Saisonhälfte im neuen ADAC Formel Masters.
Es ist für den Rennstall aus der deutschen Hauptstadt, der für den ADAC Berlin-Brandenburg auf den Pisten unterwegs ist, auch das erste von insgesamt drei aufeinander folgenden Heim-Rennwochenenden. Nach den Läufen 9 und 10 auf der Strecke im Süden Brandenburgs geht es auf dem Sachsenring (19. bis 21. September) und in Oschersleben (10. bis 12. Oktober) weiter.
Doch zunächst gilt die volle Konzentration des mit insgesamt rund 75 Mitarbeitern größten privaten Rennstalls Deutschlands – das Team von Peter Mücke ist zudem in den Deutschen Tourenwagen Masters, der Formel-3-Euroserie und der Formula BMW Europe engagiert – den Läufen in der Lausitz.
„Zum EuroSpeedway haben wir eine besondere Beziehung, denn wir haben den Bau der modernen Rennstrecke hautnah miterlebt und auch seit der Eröffnung der Anlage im Jahr 2000 deren Entwicklung begleitet und unterstützt", sagt der Teamchef.
„Da ist es für uns immer etwas Besonderes, vor den vielen Fans aus der Region auf den Tribünen vordere Platzierungen einzufahren. Wir freuen uns schon sehr auf die Rennen und auch darüber, dass wir mit Philip Wulbusch einen Lokalmatadoren am Start haben."
So wundert es nicht, dass auch im ADAC Formel Masters hohe Ziele vom Team gesteckt werden, wenn Philip Wulbusch aus Neuenhagen bei Berlin und der Österreicher Willi Steindl im rund 145 PS starken Formel ADAC powered by Volkswagen ihre Runden auf dem EuroSpeedway drehen. „Ganz klar, wir wollen mit beiden Fahrern am Wochenende Podestplätze einfahren.
Dass sie dazu in der Lage sind, haben Philip und Willi bereits einige Male in dieser Saison bewiesen", betont Peter Mücke. In der Gesamtwertung ist der 19-jährige Wulbusch (bislang einmal Zweiter und zweimal Dritter) derzeit Siebter, sein drei Jahre jüngerer Teamkollege Steindl (zwei Siege) liegt an neunter Stelle. Ihr Rückstand zur Spitze beträgt 22 beziehungsweise 32 Zähler. „In den ausstehenden acht Rennen sind noch 160 Punkte zu vergeben. Von daher haben beide noch Chancen, ein Wort bei der Titelvergabe mitzureden", sagt der Chef des Teams Mücke Motorsport supported by Schlüter.
Peter Mücke ist sich sicher, dass beide Formel-Einsteiger das Zeug dazu haben, in den kommenden Jahren im Motorsport noch weit zu kommen. Und der Teamchef muss es wissen, gilt doch der von ihm 1998 gegründete Rennstall als eine ausgezeichnete Talentschmiede.
„Wir sind stolz darauf, dass wir ein gehöriges Stück mit dazu beigetragen haben, junge Talente auf höhere Aufgaben im Motorsport vorzubereiten", sagt Peter Mücke. Dazu gehören fünf Piloten, die in der Formel 1 mit von der Partie sind oder waren: Robert Kubica (Polen), Sebastian Vettel (Heppenheim), Sébastien Buemi (Schweiz), Christian Klien (Österreich) und der Schwabe Markus Winkelhock.
Und vielleicht werden in dieser Liste auch einmal die Namen Wulbusch und Steindl auftauchen. Zunächst sollen beide jedoch dazu beitragen, weitere Erfolge für Mücke Motorsport zu erzielen. In den bisherigen zehn Jahren des Bestehens hat der Rennstall unter anderem drei Vize-Meisterschaften in der Formel 3 sowie drei Titel und drei Vize-Meisterschaften in der Formel BMW eingefahren.
Dazu kommen Siege beim Marlboro Masters (Formel 3/2003) und beim Formel BMW Weltfinale (2007) sowie Siege in der Serien-Teamwertung 2003 in der Formel 3 und 1998, 2003, 2004 und 2005 in der Formel BMW.
Weitere Infos und Fotos zum Download unter: www.muecke-motorsport.de
- Roland Hanke- Photos Jegasoft
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