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Spannung pur beim zweiten Qualifying des ADAC Formel Masters-Gastspiels beim Nürburgring-Sportwagenklassiker "1000km-Rennen": Nach einem hautengen Schlagabtausch mit Burkhard Maring (Eifelland-Racing) sicherte sich Abt Sportsline-Pilot Markus Pommer seine erste Pole-Position in der neuen Nachwuchsserie.
Lange lag Pommer, der das erste Zeittraining als Zweiter beendet hatte, an der Spitze der Zeitentabelle, bevor ihn Maring kurz vor Ende mit nur einer Tausendstelsekunde Vorsprung auf Rang zwei verdrängte. Doch Pommer gelang mit Toresschluss der Konter: Bei 2.02,254 Minuten blieb die Uhr bei seinem letzten Umlauf stehen, damit ließ er Maring wieder um 0,2 Sekunden hinter sich und sicherte sich so neben dem besten Startplatz auch drei Bonuspunkte.
Pommers Teamkollege Daniel Abt, der sich am Vortag auf die Pole-Position setzte, fuhr die drittbeste Zeit. Das gute Abschneiden der Abt-Piloten ist kein Zufall. Daniel Abt: "Wir haben vor dem Rennen zwei Tage getestet. Da konnte man endlich mal frei mit dem Auto auf der Strecke fahren und ordentlich Kilometer abreißen. Das hilft enorm, wie man sieht."
Neben Abt in Reihe zwei steht Kevin Friesacher (Brückner Motorsport). Für den Österreicher, der schon in Assen eine deutlich ansteigende Formkurve zeigte, ist es das bisher beste Qualifying-Ergebnis.
Die dritte Startreihe teilen sich Philip Wulbusch (ADAC Berlin-Brandenburg/Mücke Motorsport) und der Tabellenzweite Armando Parente (URD Rennsport) vor dem Gesamtführenden Klaus Bachler (Neuhauser Racing) und Nico Marvin Monien (URD Rennsport). Die beiden Laufsieger aus Assen haderten noch mit ihrem Speed auf der schnellen und anspruchsvollen GP-Strecke.
Zufrieden zeigte sich Christian Wangard (rhino`s Leipert) mit Startplatz zehn hinter Emma Kimiläinen (Van Amersfoort Racing). Dabei hätte er das fünfe Rennwochenende der Saison fast verpasst: Der Koblenzer musste sich nach Assen einer Notoperation am Blinddarm unterziehen und verlor während seines zweiwöchigen Krankenhausaufenthalts sieben Kilo an Gewicht. "Die Ärzte haben mir aber grünes Licht gegeben, zum Glück drückt der Gurt nicht auf die Narbe", so Wangard.
Wenig rund läuft es bei Sascha Steinhardt. Im Mai hatte er beim "Formel ADAC"-Gastspiel in der Eifel noch auf Pole gestanden, jetzt musste er sich mit den Startplätzen 12 und 14 begnügen. "Ich bin in der langen Sommerpause aus dem Tritt gekommen und die Regenrennen in Assen waren alles andere als perfekt für einen Wiedereinstieg", begründet Steinhardt sein Formtief.
-adac- und automobilsport.com
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