04.07.2009: Jan Seyffarth (Abt-Audi R8 LMS) und Christian Hohenadel (Callaway-Corvette) sicherten sich die ersten Startplätze für die beiden Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz. Die erste Startreihe präsentiert
Jan Seyffarth (Abt-Audi R8 LMS) und Christian Hohenadel (Callaway-Corvette) sicherten sich die ersten Startplätze für die beiden Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz. Die erste Startreihe präsentiert sich für die beiden Rennen am Samstag und Sonntag einheitlich.
Neben dem Audi von Seyffarth startet der R8 seines Markenkollegen und amtierenden ADAC GT Masters-Vizemeister Christopher Haase (Phoenix Racing) aus der erste Startreihe. An der Seite von Hohenadel startet am Sonntag sein Callaway-Corvette Teamkollege Marc Hennerici.
Qualifying 1:
Einen spannenden Schlagabtausch sahen die Zuschauer im ersten Qualifying. Zusätzliche Würze brachten einige Regentropfen, die pünktlich zum Qualifyingbeginn über der 3,442 km langen Strecke in der Lausitz fielen, die Piloten aber nicht beinträchtigen sollten. Das Qualifying präsentierte sich in den nachfolgenden 20 Minuten hochspannend, fast minütlich wechselten die Positionen an der Spitze des Klassements ab.
Gut zwei Minuten vor Ende des Qualifying schob sich Jan Seyffarth (Abt Sportsline-Audi R8) schliesslich mit einer Zeit von 1:23,313 an die Spitze der Zeitenliste. In der letzten Runde griff sein Markenkollege Christopher Haase (Phoenix-Audi) nochmals an, musste sich dem Querfurter mit lediglich 0.070 Sekunden Rückstand geschlagen geben. „Lokalmatador“ Seyffarth aus Querfurt in Thüringen sichert sich so beim „Heimspiel“ seine zweite Pole-Position im ADAC GT Masters. In der letzten Runde verdrängte Haase noch Luca Ludwig (Callaway-Corvette, 1:23,429) auf den dritten Startplatz.
Aus der zweiten Startreihe von Position vier geht Marcel Leipert (rhino´s Leipert Ascari, 1:23,480) in das 60-minütige Rennen am Samstagnachmittag, die bisher beste Qualifyingposition des britischen Sportwagens im ADAC GT Masters. Hinter dem Ascari folgt der Polesetter aus Hockenheim, Cesar Campanico (Team Rosberg-Audi) und Christoffer Nygaard (Fischer Racing–Ford GT). Frank Schmickler (Mühlner Motorsport) startet im schnellsten Porsche von Position sechs.
Qualifying 2:
Vor dem Qualifying prognostizierte Christian Hohenadel eine tiefe 1:22 als Polezeit für das Rennen am Sonntag. Der Saarländer musste es wissen, startet er doch bereits im Vorjahr vom ersten Startplatz beim ADAC GT Masters Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz. Das Zeittraining bewies, das der 32-jährige richtig lag.
Einer 1:22,6 folgten zwei Runden später eine 1:22,488. Das reichte dem Corvette-Piloten für seine zweite Pole-Position im ADAC GT Masters. „Das Auto war perfekt vorbereitet,“ freute sich Hohenadel für seine zweite Pole-Position. „Es lief genau nach Plan. In meiner dritten Runde bin ich Bestzeit gefahren, anschliessend habe ich der Box nochmals den Luftdruck überprüfen lassen und konnte noch etwas nachlegen.“
Für eine reine erste Startreihe der US-Muscle-Cars sorgte Hohenadels Teamkollege Marc Hennerici. Mit 0,315 Sekunden Rückstand startet der ehemalige Privatfahrer-Tourenweltmeister von Startplatz zwei. Auf Position fuhr ADAC GT Masters-Debütant Daniel Keilwitz (rhino´s Leipert-Ascari, 1:22,821) und unterstreicht damit die starke Performance des Ascari KZR-1 auf dem EuroSpeedway.
Hinter den drei V8-Sportwagen starten die schnellsten beiden Audi R8, Nicola Armindo (Team Rosberg) vor Tabellenführer Christian Abt (Abt Sportsline) von vier und fünf. Walter Lechner jr. qualifizierte seinen Fischer-Ford GT für Startplatz sechs, der amtierende Champion Tim Bergmeister (Mühlner Motorsport-Porsche 997 GT3 Cup S) geht als Achter in das zweite Rennen am Sonntagnachmittag.
Christian Hohenadel setzte die erste Duftmarke im freien Training auf dem Eurospeedway Lausitz.
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