Tim Bergmeister (#15 Mühlner Motorsport Porsche 997 GT3-Cup S) Sieger Rennen 1
"Mein Start an sich war eigentlich ok, aber ich bin hinter Hohenadel hängen geblieben, als der noch mal die Bremse angetippt hat. Dadurch konnte von Thurn und Taxis innen an mir vorbei fahren. Ich habe dann versucht wieder auf P3 zu kommen, doch das war extrem schwierig. Mit etwas härteren Mitteln hätte ich im Lauf der ersten Rennhälfte sicher etwas ausrichten können, aber das war einfach zu risikoreich.
Beim Boxenstopp haben wir dann noch mal den Luftdruck verändert, was wir noch nie vorher versucht haben. Doch das hat noch mal etws für die zweite Hälfte gebracht. Der Sieg heute gibt mir natürlich wieder etwas mehr Luft in der Tabelle und lässt für das morgige Rennen hoffen."
Jörg Bergmeister (#15 Mühlner Motorsport Porsche 997 GT3-Cup S) Sieger Rennen 1
"Es sah sicher nicht so aus, aber meine Rennhälfte war absolutes Limit. Wir haben rausgeholt was ging, da war keine Reserve mehr. Allerdings muss man ehrlich sein, ohne den Dreher von Dumas wären wir vielleicht ran gekommen, aber wohl nicht vorbei."
Christian Hohenadel (#29 Hexis Racing Aston Martin DBRS9) Rang 2
"Bei Freigabe des Rennens bin ich sehr gut weggekommen und konnte mich auch gleich etwas absetzen. Das Auto war erstaunlich schnell im Rennen, besser als wir vermutet hatten."
Philippe Dumas (#29 Hexis Racing Aston Martin DBRS9) Rang 2
"Christian ist heute verantwortlich für das tolle Ergebnis. Ich habe leider nicht sofort ein Gefühl und den Rhythmus für das Auto gefunden. Der Dreher hat uns 11 Sekunden und schlussendlich die Führung gekostet."
Christopher Haase (#1 team flatex reiter Lamborghni Gallardo) Rang 3
"Unter den gegebenen Umständen ist Rang 3 ein hervorragendes Ergebnis. Wir haben 60 KG Erfolgsballast sowie 20 KG von der FIA im Auto. Damit hast Du es hier extrem schwer und man muss wirklich 60 Minuten lang kämpfen. Vor allem haben meine Reifen in der zweiten Rennhälfte linear immer stärker abgebaut, das war nicht leicht."
Albert von Thurn und Taxis (#1 team flatex reiter Lamborghini Gallardo) Rang 3
"Das Problem heute war, dass wir teilweise absonderliche Linien fahren mussten, um uns gegen die Konkurrenz zu wehren. Damit hast Du zwar die anderen Piloten hinter dir halten können, hast auf der anderen Seite aber bis zu 1,5 Sekunden pro Runde auch verloren. Von daher gilt Christopher mein größter Respekt, dass er Jörg Bergmeister überhaupt noch zwei Runden hinter sich halten konnte."
Frank Schmickler (#3 ARGO Racing Lamborghini Gallardo) Rang 4
"Der Start hat mich Zeit gekostet, weil ich im Pulk festhing. Danach lief es aber problemlos für uns. Wenn man das aber real sieht, wäre mehr als Rang 3 heute für uns nicht drin gewesen."
Jürgen Häring (#14 Mühlner Motorsport Porsche 997 GT3-Cup S) Rang 6
"Wow, das hat richtig Spaß gemacht. Wir waren das erste Mal dabei und gleich zweitbester Porsche. Vor allem haben Dino Steiner und ich den Cup S vorher noch nie gefahren. Wenn man auf die Listen guckt, haben wir dabei sogar nur 42 Sekunden auf die Bergmeister Brüder verloren. Das ist gerade mal gut eine Sekunde pro Runde. Ich denke, damit können wir mehr als zufrieden sein."
Toni Seiler (#18 Toni Seiler Racing Corvette Z06.R GT3) Rang 9
"Oliver hat richtig Gas gegeben und ist schön nach vorne gekommen. Leider hat uns die Durchfahrtsstrafe eigentlich alles wieder zunichte gemacht. Den Schuh müssen wir uns als Team aber anziehen. Als das Rennen wieder frei gegeben werden sollte, haben wir wohl eine falsche Ansage über Funkt gemacht und Oliver ist zu früh aufs Gas gestiegen. In meinem Stint hatte ich dann zweimal das Problem, dass ich den zweiten Gang nicht rein bekommen habe. Außerdem hatte ich in den letzten drei Runden eine starke Geräuschbildung im Auto, als wenn ein Lager hinten links nicht mehr in Ordnung wäre."
Michael Raja (#44 MRP Lamborghini Gallardo) Rang 10
"Es ging super vorwärts für uns. Bis auf Rang 6 sind wir zeitweilig nach vorne gefahren. Natürlich war es schade, dass Michael Funke sich am Ende noch gedreht hat und wir nur auf Platz 10 ins Ziel gekommen sind. Aber er hat ja quasi kaum Erfahrung auf dem Auto. Für mich war das Ergebnis heute dennoch positiv, denn wir wissen nun, was das Auto kann."
- SRO -
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