ADAC GT Masters:

Die ADAC GT Masters zeigte sich beim ersten Saisonlauf in Oschersleben sehr gut aufgestellt mit einem Feld gepickt mit Profis aus F1, DTM, FIA-GT WM sowie etlichen hoffnungsvollen Talenten. Die Marken Ford, Porsche, Lamborghini, Ferrari, Aston Martin und Corvette brachten ein stattliches GT Feld von 24 Fahrzeugen zusammen. Die Serie kann in eine rosige Zukunft blicken, erwartet man noch BMW mit Alpina, Audi mit Abt Spotsline und evtl. ein Dodge Team noch bei den nächsten Rennen.
Kenneth Heyer und Marc Hennerici gewannen beim Auftaktwochenende der Deutschen ADAC GT Masters in Oschersleben den zweiten Lauf.
Samstags war man nach 4 Runden unverschuldet durch einen Crash ausgefallen und die Matech GT Racing Crew musste die ganze Nacht durcharbeiten. „Es war eine Menge Arbeit, aber die Jungs haben einen tollen Job gemacht, " freute sich ein überglücklicher Marc Hennerici.
Sonntags ging man von der dritten Position ins Rennen und Marc Hennerici fuhr diesmal den Start. Nachdem auch der zweite
Start der ADAC GT Masters ruhig verlief, konnte Hennerici sich in seinem Ford GT langsam dem Lamborghini von Frank Kechele nähern und schließlich in der 11 Runde überholen.

Danach fuhr er konstant auf der zweiten Position und übergab nach der Hälfte des Rennes an Kenneth Heyer. Durch einen tollen Stopp und einer extrem schnellen Boxeneinfahrt war Heyer Junior nach dem Stopp an seinem Marken- und Teamkollegen van Gartzen dran. Van Gartzen und Thomas Mutsch die in ihrem Matech Ford GT mit der Nummer 6 das Samstags Rennen gewannen fuhren von nun an im Paarlauf mit dem Ford GT von Heyer und Hennerici.
Erst 11 Runden vor Schluss kam Heyer immer näher und attackierte bereits eine Runde später das erste Mal. Beim zweiten Versuch klappte der Führungswechsel dann.
Van Gartzen hatte ab und an Schaltprobleme und so musste man sich Kenneth Heyer und Marc Hennerici geschlagen geben. So fuhr man den ersten Doppelsieg für Matech GT Racing ein.
Kenneth Heyer: „Ich hatte mich nach Marcs super ersten Turn schon auf einen zweiten Platz eingestellt, als ich bemerkte ich komme durch seine Probleme schnell ran. Ich bin an Jürgen vorbeigezogen und wir sind direkt hintereinander übers Ziel gefahren. Ein super Gefühl, denn letzte Saison war ich mit der Dodge Viper auch schnell, aber das Auto zu schwach. Ohne die Crew wären wir wohl gar nicht gefahren, denn das Auto war schon stark beschädigt nach dem Unfall Gestern. Also wirklich ein Sieg der ganzen Matech Truppe. Danke Jungs!"

Marc Hennerici: „Das war wirklich super. Nachdem die Jungs die ganze geschraubt hatten, war das wirklich Balsam auf die Seele. Nach unserem Unfall Gestern wollten wir durchkommen und möglichst wqeit vorne landen. Ein Sieg ist Klasse und ein perfekter Einstand. Eine wirklich tolle Serie mit tollen Piloten und starken Autos.
- Kenneth Heyer - auch Photos
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