Erstes Zeittraining

Jürgen von Gartzen setzte mit 1.47166 Minuten die erste Bestzeit mit der #26 Corvette auf dem Hockenheimring fest. Ab der zweiten Runden begannen die Reifen zu arbeiten und die Rundenzeiten sanken im Sekundentakt. Von Gartzen hielt sich gut sieben Minuten vorne, dann schlug Christopher Haase mit 1.43,023 Minuten zu.
Corvette Pilot von Gartzen konnte noch einmal nachlegen und fuhr als Erster unter 1.43 Minuten. Nächster Aspirant für die Pole Position war der junge Schweizer Henri Moser. Mit seinem Ferrari 430 unterbot er die bestehende Zeit um weitere 1,5 Zehntel.
Diverse Dreher in der zweiten Hälfte des Trainings sorgten für zahlreiche Gelbzonen, so dass keine weiteren Verbesserungen mehr möglich waren. Auch Titelfavorit Christopher Haase war von den gelben Flaggen betroffen.
Kurz vor Ende des 20 Minuten ereilte den Lamborghini Gallardo im Motodrom ein spektakulärer Motorschaden inklusive Dreher. Moser blieb daher vorn und holte sich seine erste Pole Position im ADAC GT Masters.
Somit bilden mit Henri Moser und Christopher Haase zwei junge Fahrer mit jeweils gerade einmal zwei Jahren Rennerfahrung die erste Startreihe für Lauf Eins des Wochenendes. Auf Rang Drei landeten Jürgen von Gartzen und Klaus Ludwig.
Zweites Zeittraining
Die Ehre der ersten schnellsten Runde des zweiten Trainingsabschnitts wurde Jos Menten im #53 Lamborghini Gallardo zuteil. Mit 1.44,740 Minuten machte Menten klar, dass nun die schnelleren Fahrer am Steuer der GT3 Fahrzeuge saßen und das Zeitenniveau ein Anderes sein würde. Zügig wurde die 1.43er Marke unterschritten, die Positionen in den Top 10 wechselten mit jeder Durchfahrt eines Piloten.
Peter Kox durfte sich kurzzeitig als Spitzenreiter fühlen, dann legte Klaus Ludwig mit niedrigen 1.42er Runden nach. Der Routinier aus Troisdorf konnte in Folge alle Versuche der Konkurrenz abblocken erkämpfte sich die Pole, welche bereits die Zweite für Martini Callaway Racing ist. Bereits am Eurospeedway hatte Toni Seiler eine Corvette auf die beste Startposition stellen können.
Peter Kox und Jos Menten werden sich hinter Ludwig aufstellen, knapp gefolgt von Philipp Peter im Loris Kessel Ferrari. Noch innerhalb einer Sekunde hinter der Pole Position blieb Wolfgang Kaufmann, der den Argo Racing Gallardo für Platz Fünf qualifizieren konnte. Gianni Morbidelli musste tatenlos zusehen. Durch den Motorschaden im ersten Training war die Teilnahme im zweiten Abschnitt nicht möglich.
Zweiter Motorschaden für Corvette
Ebenfalls zusehen musste Toni Seiler im zweiten Training. Patrick Gerling beklagte im ersten Qualifying Leistungsverlust am V8 Triebwerk und musste die Corvette in der Box abstellen. Ein neuer Motor wird bis zum ersten Rennen am Samstag nach Hockenheim gebracht.
Vorsichtige Runden bei Haapalainen
Im Freien Training hatten die Gaststarter Haapalainen / Sepp eine verbogene Stößelstange am V10 ihrer Dodge Viper zu beklagen. Mit notdürftig repariertem Triebwerk nahm das Team am Zeittraining teil, um zumindest qualifiziert zu sein. "Wir fahren gerade so schnell, dass nicht noch mehr kaputt geht", gab Olli Haapalainen als Marschrichtung vor. Mit den Rängen 11 und 12 in den beiden Trainings konnte man trotz gebremster Performance zufrieden sein.
Ford GT mit guten Debüt
Beste Startpositionen für die flachen GT aus dem Hause Matech waren die Ränge Fünf (für Rennen Eins) und Sechs (für Rennen Zwei). "Grundsätzlich können wir zufrieden sein. Natürlich würden wir gerne weiter vorne stehen", so Teamchef Christian Schumacher. "Aber bei dieser Leistungsdichte und dem starken Verkehr auf der Strecke ist das ein Glücksspiel."
- Adac - auch Photo
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