Stimmen aus dem freien Training in Oschersleben
Christopher Haase (#1 Flatex Team Reiter Lamborghini Gallardo)
"Unser Auto ist total verstellt. Wir bekommen überhaupt keinen Grip hin, das Fahrwerk passt vorne und hinten nicht. Wir tun uns auch mit den harten Reifen in Oschersleben schwer. Nach dem ersten Training haben wir noch einiges umgebaut, was aber auch nicht wirklich den erwünschten Erfolg gebracht hat.
Im zweiten Training habe ich direkt in der ersten Zeitrunde einen Curb nach einem Verbremser getroffen. Dabei ist dann leider der Frontsplitter gebrochen. Die Reparatur hat sehr viel Zeit gekostet und wir konnten am Ende nur ein paar Runden fahren."
Frank Schmickler (#4 ARGO Racing Lamborghini Gallardo)
"Nach vielen Jahren im Porsche ist der Lamborghini nun Neuland für mich. So ganz fühle ich mich noch nicht zuhause. Im Grenzbereich kann mich das Auto noch etwas überraschen, das wird sich nach ein bis zwei Rennen aber ändern. Der Tag heute lief ganz ordentlich, wir sind bei der Abstimmung auf dem richtigen Weg."
Kenneth Heyer (#5 Matech GT Racing Ford GT)
"Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Auto unheimlich weiter entwickelt. Der neue Motor hat zwar meiner Meinung nach nicht mehr Leistung, aber das Auto hat nun eine bessere Gewichtsverteilung bzw. einen tieferen Schwerpunkt. Allerdings ist der GT nun noch schwerer zu fahren, das ist schon richtig harte Arbeit."
Thomas Mutsch (#6 Matech GT Racing Ford GT9
"Es ist schön mal wieder in Deutschland zu fahren. Man kennt die Strecken und trifft wieder viele Bekannte. Das Nivea der Serie ist knapp hinter der Europameisterschaft anzusiedeln, hier sind einige ziemlich gute Fahrerpaarungen vertreten.
Auf jeden Fall erwarten wir spannende Rennen. Eine große Unbekannte ist hier noch der Reifenverschleiß. Oschersleben ist nicht gerade schonend zu den Pneus und erst im Rennen wird sich zeigen, wer über eine Stunde Dauerbelastung am Besten haushalten kann."
Dirk Ebeling (#15 Heico Porsche 997 GT3-Cup S)
"Im Vergleich zu meinem damaligen Porsche 964 lässt sich der 997 Cup S schon unheimlich präzise fahren. Aber die Rückmeldung im alten Auto war meines Erachtens noch besser. Ich brauche erstmal noch ein paar Kilometer. Heute Morgen hatte ich zum Beispiel nur 15 Minuten im Auto."
Toni Seiler (#18 Seiler Corvette Z06.R GT3)
"Grundsätzlich sind wir zufrieden. Heute morgen waren wir noch nicht ganz so glücklich mit der Bremsbalance. Aber ich denke das haben wir gelöst und können morgen weiter nach vorne fahren. Insgesamt hat sich die Leistungsdichte hier aber ordentlich erhöht. Ein schönes Feld haben wir für die Rennen."
Freddy Kremer (#22 Kessel Racing Ferrari 430 GT3)
"Das erste Training begann schon mit einem kleinen Schock. Die Rauchentwicklung an meinem Auto ließ erst auf einen kapitalen Motorschaden schließen.
Allerdings stellte sich nachher heraus, dass wir zwei Liter Öl zu viel eingefüllt hatten. Zum Schluss ist Peter noch mal raus gefahren und konnte eine gute Zeit realisieren."
- SRO -
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