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Auf das Ergebnis des Qualifyings kann Rikli Motorsport zu recht stolz sein. Während des ADAC PROCAR-Auftritts bei der Tourenwagen WM (WTCC) in Oschersleben konnte man zumindest am Samstag feiern.
Peter Rikli, Honda Accord: Champagner nach dem Qualifikationstraining. Peter Rikli konnte seine erste Poleposition in der PROCAR Meisterschaft feiern. Der rot-grüne nach FIA WTCCReglement in Eigenregie aufgebaute Honda Accord ließ alle BMW, Toyotas, Opels und Mercedes hinter sich. "Das ist schon ein tolles Gefühl vor internationalen Publikum der WTCC von ganz vorn starten zu können", berichtete der Wangener glücklich. Dass der Rennbolide der Eidgenossen in dieser Saison konkurrenzfähig ist, hatte man bereits mit zwei Podiumsrängen bewiesen.
Doch in den Rennen kam es nicht so, wie die Mannschaft um Teamchef Erwin Rikli gehofft hatte. Zwar konnte sich der Honda gegen die starken BMW noch in der Startphase durchsetzen und die Führung übernehmen, aber gegen Mitte des ersten Wertungslaufs überholte Jack Lemvard Peter Rikli. Bis auf Rang fünf fiel der Eidgenosse am Ende zurück: "Ich bin dummerweise Lemvard ins Heck gefahren. Dabei habe ich mir die Front verbogen und viel Boden verloren."
Nach dem Start zum zweiten Rennen bog der Accord als sechster in die erste Schikane ein und bot sich in den nächsten Runden Duelle mit dem Opel Astra von Wolfgang Treml und dem Petrishin-BMW. Die Zielflagge sah Peter Rikli diesmal als Vierter: "Durch die Zweikämpfe mit Treml und Petrishin habe ich natürlich viel Zeit verloren. Als ich an den Beiden vorbei war, war der Abstand zu den Vorderleuten zu groß geworden. Ein Podiumsrang wäre nach dem Erfolg im Quali schon gut gewesen. Aber die Chance habe ich mir im ersten Lauf ja bereits selbst vermasselt."
Stephan Zbinden, Honda Civic: Nur verhalten mitjubeln konnte am Samstag Stephan Zbinden. Nach zwei vielversprechenden Trainings versagte im Qualifying nach sieben gefahrenen Runden die Technik ihren Dienst. "Ich bin total enttäuscht. Es hat einen Riesen-Krach gemacht, so dass von dem Getriebe nicht mehr viel übrig sein wird", erzählte der Zollikofer am Samstagabend.
Dass der rote Honda Civic Type R am Sonntag dennoch an den Start rollte, verdankte er einer durchgearbeiteten Nacht. "Es ist schon enorm; die fehlenden Getriebeteile wurden aus der Schweiz geholt", der Honda-Pilot zeigte sich beeindruckt von der Motivation des Teams.
Leider war der Renneinsatz von Stephan Zbinden dann schon nach wenigen Metern zuende. Der rote Civic wurde vor der ersten Schikane nach dem Start angeschoben und stellte sich quer zum gesamten Fahrzeugfeld. Mit verbeultem Rennfahrzeug steuerte Zbinden die Box an:
"Es war ein chaotischer Start. Mein Auto ist völlig krumm. All die Arbeit war für die Katz. Es ist so schade". An einen Start zum zweiten Rennen war für den sympathischen Honda-Piloten nicht mehr zu denken.
Eine lange Erholungspause bleibt Rikli Motorsport nicht. Schon Mitte der Woche muss der Lkw wieder beladen sein. Die Wangener werden bereits am kommenden Donnerstag in Richtung EuroSpeedway, Lausitz, aufbrechen. Dort finden am 07. September die Rennen 10 und 11 der ROCAR Meisterschaft statt. (pw)
Rennen 1:
1. Jack Lemvard
2. Stefan Neuberger
3. Charlie Geipel
4. Wolfgang Treml
5. Peter Rikli
...
-- Stephan Zbinden
Rennen 2:
1. Jack Lemvard
2. Stefan Neuberger
3. Charlie Geipel
4. Peter Rikli
5. Wolfgang Treml
...
-- Stephan Zbinden
Tabelle:
1. Philip Geipel 65
2. Jens-Guido Weimann 28
3. Franz Engstler 26
4. Stefan Neuberger 24
5. Peter Rikli 23
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9. Stephan Zbinden 18
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-Petra Weddige, MotorSport-Concepts-
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