Perfekter Saisonauftakt der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring.
07.04.2009: Und auch gleich die ersten Siegeslorbeeren für den Inter Racing Seat Leon und das ATS Motorsportrad GTR. Der Seat Leon von Inter Racing mit dem ATS-Motorsportrad GTR auf
Und auch gleich die ersten Siegeslorbeeren für den Inter Racing Seat Leon und das ATS Motorsportrad GTR.
Der Seat Leon von Inter Racing mit dem ATS-Motorsportrad GTR auf der anspruchsvollen Nordschleife auf dem Weg zum ersten Klassensieg 2009.
Als hätte es nie eine Winterpause gegeben feierten die mit den Motorsportfelgen aus dem Hause ATS ausgerüsteten Rennboliden beim fulminanten Saisonstart der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring einen erfolgreichen Saisonauftakt. Allen voran der Seat Leon von Inter Racing, der trotz starker Konkurrenz bereits beim ersten Rennen einen ersten Klassensieg auf seinem Konto verbuchen kann.
Nürburgring, April 2009: Besser hätte die BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft wohl kaum in ihre neue Saison starten können. Strahlender Sonnenschein und zum Rennstart Temperaturen von nahezu 20 Grad Celsius – an solche optimalen Rahmenbedingungen hätte beim verregneten Vortest vergangene Woche keiner der Akteure auch nur zu träumen gewagt.
So ging am vergangenen Samstag ein stattliches Starterfeld von über 160 Fahrzeugen auf die Reise zum ersten 4-Stundenrennen der Saison 2009. Und mit von der Partie: Der Seat Leon von Inter Racing mit der bekannt schnellen sowie zuverlässigen Fahrerpaarung Frank Lorenzo / Harald Jacksties und dem ebenso zuverlässigen wie leichten Motorsportrad von ATS - dem GTR.
Allerdings ging die erfolgsverwöhnte Truppe von Inter Racing mit reichlich gemischten Gefühlen ins neue Langstreckenjahr. Die für die neue Saison auferlegten Regeländerungen zwangen die Mannschaft zu umfangreichen Entwicklungsarbeiten am rund 300 PS starken Turbomotor des Seat Leon. Denn auch der Klasse der Zweiliter-Turbos, der sogenannten SP3T, wurde ein leistungsmindernder Luftmengenbegrenzer aufgezwungen.
„Wir wussten vor dem Rennen nicht genau, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Zwar haben wir über die Wintermonate viel getüftelt und probiert. Ob es genug war, zeigt sich aber eben erst beim direkten Aufeinandertreffen mit den Mitbewerbern in der Klasse“, fasst Teamchef und Fahrer Frank Lorenzo die anfängliche Ungewissheit zusammen.
Die extreme Leistungsdichte sorgt bei der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft für äußerst spannende Rennen.
Harald Jacksties ergänzt: „Aber unser Seat ist wieder gelaufen wie ein Uhrwerk. Wir waren von Anfang an konkurrenzfähig und haben einmal mehr eine absolut tolle Konstanz gezeigt. Durch die technischen Probleme beim Raeder-Team sowie dem Reifenschaden des starken Werks-VW konnten wir schon gegen Rennmitte etwas Druck rausnehmen.“
Die Freude hat auch einen entsprechenden Hintergrund, denn die Inter Racing Mannschaft schloss das erste Rennen 2009 genauso erfolgreich ab, wie man auch in der letzten Saison vielmals brillieren konnte: mit einem Klassensieg.
Mit einer Runde Vorsprung vor dem Zweitplatzierten der Klasse SP3T, dem Audi A3 von Raeder Motorsport, der übrigens auch auf die Fähigkeiten der Motorsporttechnologie von ATS vertraut. Somit konnte das leichte und hochfeste GTR-Rad einen Einstand nach Maß – einen Doppelsieg – feiern.
Weitere Siegeslorbeeren für ATS holte das Vizemeister-Team der letztjährigen Saison, das Geschwister-Duo Busch / Busch in der Cup1-Klasse. Sie deklassierten die Zweitplatzierten ihrer Klasse sogar um vier Runden.
Derart erfolgsverwöhnt gehen die mit Leichtmetallrädern von ATS ausgerüsteten Teams an den Start zum zweiten Lauf der BFGoodrich-Langstreckenmeisterschaft, der am 18. April stattfindet – auf der für Fahrer und Material extrem anspruchsvollen, über 20 Kilometer langen Nordschleife.
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