Beru Top 10 bestens gerüstet für zehnjähriges Jubiläum:Start frei für eine spannende Top-10-Saison

Beru Top 10 bestens gerüstet für zehnjähriges Jubiläum:Start frei für eine spannende Top-10-Saison

03.03.2006: Beru Top 10 bestens gerüstet für zehnjähriges Jubiläum:Start frei für eine spannende Top-10-Saison



Mit besten Vorzeichen startet die Beru Top 10 in die Saison 2006. Bei sieben Events von April bis Oktober will die Serie für Tuner- und Breitensport in ihrer zehnten Saison die Fans mit einem tollen Motorsport-Cocktail verwöhnen. Einmal mehr sind die Produktionswagen das Zugpferd der Top 10, die ab diesem Jahr in der ADAC Procar ihr Zuhause finden. Wie schon in der Vergangenheit präsentieren sich hier Zweiliter-Racer, wie sie auch in der Tourenwagen-WM genutzt werden, kompakte 1.600-ccm-Renner und eine illustre Schar von Turbodiesel-Piloten.

Besondere Würze bekommt das Rennwochenende ab sofort außerdem mit dem Radical RaceCup, mit dem erstmals in Deutschland eine Serie für offene Sportwagen antritt. Auch Formelsport der feinen Sorte wird 2006 in der Top 10 gleich zwei Mal geboten: Der RECARO Formel-3-Cup und der Formel Renault NEC Cup stehen für packende Windschattenfights der Grand-Prix-Asse von Morgen. Ford Fiesta ST Cup, New Renault Clio Cup und Toyota Yaris Cup bestechen mit markenpokaltypischen Türklinkenduellen. Informationen rund um die Beru Top 10 bietet die offizielle Internetseite http://www.berutop10.de/

Einen Aufschwung hat in den Wintermonaten die Produktionswagen-Szene genommen.

Nach dem Übergangsjahr 2005 präsentiert sich die ADAC Procar als Championat für seriennahe Tourenwagen im Rahmen der Beru Top 10. Sie hat die Grundzüge ihrer erfolgreichen Vorgänger übernommen: Gestartet wird in den drei Divisionen, die schon im vergangenen Jahr für Action auf der Strecke gesorgt haben. In der Division 1 für Zweiliter-Tourenwagen gehen die gleichen Modelle an den Start, wie in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft. Und wie auch in dieser Königsklasse der Produktionswagen deutet sich auch in der ADAC Procar eine tolle Markenvielfalt an.

Das Meisterteam des vergangenen Jahres wechselt von MG zu Chevrolet und wird mit zwei Chevrolet Lacetti an den Start gehen. Als ersten Fahrer hat Maurer Motorsport bereits den Saarländer Rainer Bastuck benannt, der bei seinen Produktionswagen-Einsätzen 2005 mit guten Leistungen überzeugte. Auseinandersetzen muss sich die Mannschaft aus der Schweiz mit zwei Teams aus ihrer Heimat: Patrick Gnoss wird auf einem Alfa 147 ins Rennen gehen, das Rikli-Team kommt mit einem Honda Accord zu den Procar-Läufen. Aus deutscher Sicht besonders interessant ist das Team des Plauener Toyota-Autohauses Geipel, in dem der amtierende Meister des Toyota Yaris Cups antritt. Der 19-jährige Philip Geipel schafft mit dem Procar-Einsatz in einem der beiden Toyota Corolla des Teams einen mächtigen Karriereschritt.

Auch Ford ist einmal mehr vertreten. Der Österreicher Wolfgang Treml wird in einem Ford Focus ST antreten und hat auch den zweiten Renn-Focus, der im vergangenen Jahr für Karl-Heinz Matzinger eingesetzt wurde, noch in der Garage stehen. Ob Treml einen zweiten Piloten für sein Team findet, ob die weiteren Projekte für Division-1-Fahrzeuge Realität werden – das steht rund zwei Monate vor dem Saisonauftakt (22. – 23. April, Motorsport-Arena Oschersleben) noch nicht fest. „Ich rechne mit rund einem Dutzend Fahrzeugen in der Division 1", ist Serienpromotor Hans Niemann optimistisch. „Insgesamt werden wir in der Procar auf 25 bis 30 Fahrzeuge kommen." In der Division 2 für Tourenwagen bis 1.600 ccm Hubraum gehen einmal mehr Citroën Saxo VTS, Ford Fiesta ST und VW Lupo an den Start. Zuwachs erhält die Division 3 für Turbodiesel- Fahrzeuge.

Nach dem Doppelerfolg von Kai Jordan zum Debüt beim Saisonfinale 2005 bereichern nun zwei fest eingeschriebene VW Golf 2.0 TDI der RSG Wolfsburg die ADAC Procar Serie. Wie zukunftsweisend gerade die Dieselklasse ist zeigt sich am Beispiel BMW: Die Bayern haben mit dem 120 D seit 2006 ein rennfertiges Turbodiesel-Modell im Angebot. Auch in den beiden weiteren Divisionen dürfen sich die Fans also auf ein gut gefülltes Starterfeld mit reichlich Renn-Action freuen.

Erstmals eine Serie für offene Sportwagen

Nicht erst seit den Erfolgen deutscher Automobilhersteller beim Langstreckenklassiker von Le Mans haben Sportwagenrennen in Deutschland an Popularität gewonnen.

Nun gibt es mit dem deutschen Radical RaceCup erstmals eine Rennserie für offene zweisitzige Sportwagen und deren technische Daten Lust aufs Zusehen machen. Die eleganten Racer von der britischen Insel werden in drei Divisionen an den Start gehen. In der „großen" Klasse heißt das Einsatzgerät Radical SR8 und verfügt bei gerade einmal 575 kg über einen 360-PS-Achtzylindermotor. Die weiteren Divisionen werden mit dem Radical SR3 bestritten, der in einer 1500-ccm-Variante (545 kg bei 252 PS) in der Klasse 2 und in der 1300-ccm-Version (545 kg bei 205 PS) in der Klasse 3 eingesetzt wird. Die spektakulären Leistungsdaten der Fahrzeuge werden von einem attraktiven Rennformat ergänzt: Bei den sechs Auftritten im Rahmen der Beru Top 10 sind zwei 25minütige Trainingssitzungen sowie ein einstündiges Rennen vorgesehen.

Der Wertungslauf wird dabei von einem zweiminütigen Pflichtboxenstopp unterbrochen, der den Einsatz eines zweiten Fahrers möglich macht. 16 Einschreibungen signalisierten Mitte Februar grünes Licht für die Durchführung des Cups – und die Starterfelder bei den Top-10-Rennen dürften eher größer ausfallen.

Dafür sorgen schon die Teilnehmer aus den weiteren internationalen Radical-Serien, die zu einigen Top-10-Rennen eingeladen sind. So geht beim Auftakt in Oschersleben auch der schwedische Cup und beim dritten Top-10-Lauf (Nürburgring, 27. – 28. Mai) der irisch-schottische „Celtic Cup" mit an den Start. Weitere internationale

Gastauftritte sind in Planung und versprechen, die Radicals zu einem neuen Anziehungspunkt für die Fans zu machen.

RECARO Formel-3-Cup mit hervorragenden Vorzeichen

Im Aufwind befindet sich auch die schnellste Formelserie Deutschlands: Der RECARO Formel-3-Cup hat für die Saison 2006 sein Reglement getunt und wird dafür mit regem Zuspruch belohnt. Erstmals im vierjährigen Bestehen der Serie sind 2006 auch die Fahrzeuge der aktuellsten Modellreihe zugelassen. Ein rundes Dutzend

Teams nutzt diese Chance und wird mit Monoposti der neuesten Generation an den Start gehen. Mindestens je drei Motorenfabrikate (Honda, Opel, Renault) und Chassishersteller (Dallara, Lola, Mygale) werden in dem Feld in Grand-Prix-Stärke vertreten sein und so für ein abwechslungsreiches Bild sorgen. Zu den zehn Rennwochenenden der Saison gehören alle Top-10-Veranstaltungen, so dass sich auch die Fans beim Saisonhighlight im Rahmen des 24h-Rennens auf dem Nürburgringring zum ersten Mal seit Jahren auch wieder auf Formel-Action im Rahmenprogramm freuen dürfen.

Außerhalb des gemeinsamen Dachs der Beru Top 10 wird außerdem auf dem EuroSpeedway gestartet, wo der RECARO Formel-3-Cup als einzige europäische Formelserie ein Ovalrennen absolviert. Bei den positiven Rahmendaten wird verständlich, warum die Serie auch in diesem Jahr Anziehungspunkt für illustre Fahrer und Teams ist. So hat sich mit dem 18-jährigen Nico Hülkenberg der Meister der Formel BMW ADAC Meisterschaft entschieden, hier den nächsten Karriereschritt zu machen. Und mit dem Team von Josef Kaufmann kehrt eine der erfolgreichsten Formel-3-Schmieden in die deutsche Szene zurück, wo etwa Piloten wie Gerhard Berger oder Frank Biela ihr Handwerk lernten.

Formel Renault wird als „NEC Cup" noch internationaler

Auch in der zweiten Formelserie des Top-10-Pakets stehen die Zeichen für die Saison 2006 gut. War die Formel Renault bereits in den vergangenen Jahren ein international besetztes Championat, so ist diese Ausrichtung nun auch im offiziellen Namen ablesbar: Die Serie geht nun als Formel Renault NEC Cup ins Rennen, wobei das Kürzel „NEC" für „North European Championship" steht und andeutet, wohin es die Starter außerhalb der Beru Top 10 noch ziehen wird: Läufe in Schweden und den Niederlanden absolvieren die Youngster in den 196-PS-Rennern ebenso, wie ein Gastspiel beim FIA-GT-Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben.

Mehr als zwei Dutzend Starter, die sich durch Gastauftritte teilweise auf über 30 Fahrzeuge im Starterfeld ausweiten werden, erwarten die Organisatoren und versprechen damit auch den Fans reichlich Action.

Alles neu im „New Renault Clio Cup"

Viel Neues brachte die Winterpause im Renault-Markenpokal innerhalb der Beru Top 10. Der Clio Cup benannte sich in „New Renault Clio Cup" um – ein deutlicher Hinweis darauf, dass der kleine Flitzer aus Frankreich auch in der Sportversion im neuen Gewand daher kommt. Pünktlich zur Serien-Einführung des sportlichen Renault Clio RS sattelt auch der Cup um und geht mit dem Clio 3 an den Start. Rund 210 PS entwickelt der Zweiliter-16V-Motor des neuen Einsatzgerätes. Ein sequenzielles SechsgangTopgetriebe sowie ein Sportfahrwerk, für das der Renault Mégane RS aus der World Series Pate stand, gehören zu den technischen Leckerbissen.

Auch der Ablauf des Renn-Wochenendes wurde überarbeitet und beschert dem New Renault Clio Cup ein attraktives Format. Die Rennläufe werden nun über 40 Minuten zuzüglich eines dreiminütigen Pflichtboxenstopps ausgetragen. Damit bietet der Clio-Cup als erster Markenpokal die Möglichkeit zum Fahrerwechsel und damit die Chance für die Piloten, sich ein Fahrzeug zu teilen – maximaler Fahrspaß also verbunden mit der Möglichkeit, den Cup auch mit überschaubarem Budget zu bestreiten.

 

Volles Haus im Ford Fiesta ST Cup

Mit Bestbesetzung glänzte im vergangenen Jahr der Ford Fiesta ST Cup. Und auch in diesem Jahr dürften die flotten Racer aus Köln wieder mit einem vollen Starterfeld auftreten: Rund 30 Nennungen werden erwartet, die meisten der Top-Favoriten der Saison 2005 haben sich erneut zum Start entschlossen. Dabei scheint im Ford Fiesta ST Cup auch die Kontinuität ein Erfolgsfaktor zu sein: Außer eines Facelifts im Bereich von Frontscheinwerfern und Rücklichtern wird der 170 PS starke 1,6-Liter-Fiesta unverändert eingesetzt, das in der Vergangenheit erfolgreich verwendete technische und sportliche Reglement bleibt erhalten.

Zu den Höhepunkten gehört auch im Fiesta ST Cup das Top-10-Gastspiel beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Gemeinsam mit Procar und Clio Cup bildet die wilde Markenpokal-Horde vom Rhein einen der Eckpfeiler im Rahmenprogramm und wird übrigens auch im Hauptrennen voraussichtlich bestens vertreten sein: Logistisch und technisch unterstützt durch Ford plant fast ein halbes Dutzend Teams den Einsatz beim Langstreckenklassiker.

Forever Young: Toyota Yaris Cup

Auch in seinem sechsten Jahr ist der Toyota Yaris Cup der „kleinste", zugleich aber einer der beliebtesten Markenpokale. Denn das „klein" bezieht sich in diesem Fall nur auf zwei Fakten: Zum einen dürfen in den Renn-Yaris Nachwuchsfahrer aus dem Kart bereits mit 15 Jahren einsteigen – das niedrigste Mindestalter aller Top-10-Serien. Zum zweiten ist der 1300-ccm-Renner wohl das kompakteste Renngerät am Top-10-Wochenende. So übersichtlich die Ausmaße, so sportlich ist das Herz des Yaris.

Immerhin 118 PS treiben den fixen Japaner voran, der für den Einsatz im Nachwuchspokal damit reichlich Leistung aufbringt. So musste auch auf technischer Seite für die Saison 2006 nicht viel geändert werden: Nur ein Facelift steht für die Cup-Fahrzeuge an, denen damit erstmals ein Spoiler angebaut wird. Der besonderen Verantwortung gegenüber den jungen Teilnehmern trägt Toyota übrigens durch eine Rundumbetreuung Rechnung: Zu den Pflichtterminen für die Teilnehmer gehört auch ein dreitägiges Vorbereitungsseminar Ende März in Leipzig, bei dem Sport, Ernährung und Medizin aber auch Reglementsfragen und Umgang mit Medien thematisiert werden.

http://www.berutop10.de/

Pro Motion GmbH, Michael Kramp, D-50739 Köln

Permanent-URL: http://www.automobilsport.com/beru-top-10-zehnjaehriges-jubilaeum-start-saison-produktionswagen-adac-procar-radical-racecup-race-cup-formel-renault-nec-cup-recaro-new-clio-photos---9093.html

03.03.2006 / MaP

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