4. Juli 2008 – GP Großbritannien, der Freitag
Das ING Renault F1 Team startete heute auf dem Silverstone Circuit mit den unmittelbaren Vorbereitungen auf den Großen Preis von Großbritannien am Sonntag. Fernando Alonso und Nelson Piquet spulten während der insgesamt drei Stunden Freien Trainings problemlos ihre vorgesehenen Programme ab.
Fernando Alonso, Renault R28-02
1. Freies Training: P6, 1.20,436 min., 7 Runden
2. Freies Training: P8, 1.20,653 min., 16 Runden
Nelson Piquet, Renault R28-01
1. Freies Training: P15, 1.21,511, 27 Runden
2. Freies Training: P18, 1.21,642 min., 45 Runden
Während beiden Trainingssitzungen herrschten ideale Bedingungen, sodass das Team mit dem Arbeitspensum gut vorankam. Nach den Testfahrten der vergangenen Woche am gleichen Ort, konnten sich Fahrer und Ingenieure unmittelbar auf die Feinabstimmung der Fahrzeugbalance und des Set-ups konzentrieren. Gleichzeitig begann das Team mit Reifenprogramm.
Insgesamt fuhren Fernando Alonso und Nelson Piquet 95 Runden auf dem ehemaligen Flugplatz, in denen sie auf den in der vergangenen Woche gesammelten Ergebnissen aufbauen konnten.
Die bislang gezeigten Leistungen sorgen bei der „Equipe Jaune" für einen zuversichtlichen Ausblick auf das weitere Wochenende. Heute Abend wird das Team die gesammelten Daten analysieren, um das abschließende Freie Training am Samstagvormittag bestmöglich zu nutzen und anschließend gut gerüstet in die Qualifikation zu gehen.
Fernando Alonso
„Es war heute ein typischer erster Trainingstag – bis auf ein kleines technisches Problem heute Morgen, wodurch ich etwas Zeit verlor. Meine Mechaniker leisteten bemerkenswerte Arbeit, mein Auto zu reparieren, sodass ich am Nachmittag problemlos mein Programm absolvieren konnte.
Ich konzentrierte mich hauptsächlich auf die Arbeit mit den Reifen und die Feinabstimmung des Set-ups, basierend auf den Daten der vergangenen Woche.
Wir müssen jetzt versuchen, das Maximum aus dem dritten Freien Training morgen zu holen. Insgesamt sind wir auf dem richtigen Weg."
Nelson Piquet
„Mein Tag verlief gut, denn ich konnte viele Runden fahren und mein Programm absolvieren. Wir verfügen jetzt über viele Daten, die die Ergebnisse der vergangenen Woche ergänzen.
Die Zeiten, die wir heute fuhren, sind nicht wirklich der Rede wert, aber uns ging es vielmehr darum, unsere geplante Arbeit zu erledigen. Das ist uns gelungen. Insgesamt bin ich für den weiteren Verlauf des Wochenendes optimistisch."
Pat Symonds, Leitender Ingenieur
„Nach unseren jüngsten Testfahrten hier an gleicher Stelle, wussten wir, auf welche Bereich wir uns heute besonders konzentrieren mussten. Wenn ich mir die Zeiten einiger unserer Konkurrenten ansehe, so scheint es, dass es ihnen ähnlich ging.
Unser Augenmerk lag offensichtlich vor allem an der Rennvorbereitung. Die Fahrzeugbalance unseres Renault R28 war für einen Freitag völlig normal."
Denis Chevrier, Leitender Motoreningenieur
„Die Motoren, die wir heute eingesetzt haben, befanden sich in einem vergleichbaren Zustand wie das Triebwerk, das Fernando in Magny-Cours im Stich ließ. Fernandos Motorenproblem kam für uns also nicht überraschend, wir hatten es bereits identifiziert.
Dieses Wissen wird uns helfen, unsere derzeitigen Problem besser zu verstehen. Für die Rennmotoren haben wir verschiedene Vorsichtsmaßnahmen getroffen, sodass wir dem Wochenende ohne Sorge entgegensehen."
- Mischa Hammann -
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