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Opel Insignia: Führende Marktposition gestärkt

Opel Insignia: Führende Marktposition gestärkt

04.06.2010: • Erfolgreich: Rund 40 Auszeichnungen und 230.000 Bestellungen gesammelt • Innovativ: Erster Opel PKW mit Dieselmotor und Allradantrieb Als der Insignia vor einem Jahr vorgestellt wurde, zeigte sich schnell: Er ist ein Auto,


•    Erfolgreich: Rund 40 Auszeichnungen und 230.000 Bestellungen gesammelt

•    Innovativ: Erster Opel PKW mit Dieselmotor und Allradantrieb





Als der Insignia vor einem Jahr vorgestellt wurde, zeigte sich schnell: Er ist ein Auto, nach dem man sich umsieht. Marktanalysen und Kundenbefragungen zeigen warum: Das Auto erfüllt hohe Designansprüche und bietet eine Fülle von Technikinnovationen mit hohem Kundennutzen – und das zu erschwinglichen Preisen.

Diese Qualitäten brachten dem Insignia in seinen Varianten Stufenheck, Fließheck und Sports Tourer insgesamt rund 40 Auszeichnungen ein, darunter der Titel „Auto des Jahres 2009“. Die Kunden bestätigen die Meinung der Experten: Rund 230.000 Bestellungen gingen bislang ein, in 11 Ländern besetzt der Insignia Platz eins oder zwei seines Segments.

Zur Stärkung seiner ausgezeichneten Wettbewerbsposition wird der Insignia kontinuierlich weiterentwickelt. Aktuellste Neuerung: die optionale Kombination des intelligenten Opel-Allradantriebs mit dem 118 kW/160 PS starken, ebenso kraftvollen wie effizienten 2.0 CDTI-Dieselmotor. Damit ist der Insignia der erste Opel PKW, der ein Dieseltriebwerk mit Allradantrieb kombiniert. Bei sämtlichen Dieselmotoren der Baureihe optimierten die Opel-Ingenieure zudem den Akustikkomfort durch die nochmalige Reduzierung mechanischer beziehungsweise verbrennungsbedingter Geräusche.

Als Alternative zur neuen Allrad-Diesel-Option ist unverändert auch die Benziner-Variante 2.0 Turbo (162 kW/220 PS) mit dem Opel 4x4-System kombinierbar. Trotz unter-schiedlicher Charakteristika haben beide Triebwerke eines gemeinsam: Sie verbinden Durchzugskraft mit Kraftstoffeffizienz. Beim 2.8 V6 Turbo (191 kW/260 PS) und den 239 kW/325 PS starken OPC-Hochleistungsmodellen zählt der Allradantrieb zum Serienstandard



Klares Kundenvotum: Rund 45 Prozent ordern das adaptive Allradsystem

Der Opel Insignia bietet eine breite Palette hochwertiger, innovativer Technologien. Maßstäbe in Fahrdynamik und Handling setzt dabei das adaptive 4x4-Allradsytem in Kombination mit der ebenfalls adaptiven Fahrwerksregelung FlexRide sowie einem elektronisch gesteuerten Hinterachsdifferenzial mit begrenztem Schlupf (eLSD). Von den Insignia-Käufern wird dieses Angebot sehr gut angenommen: Etwa 45 Prozent der europäischen Kunden, die das 2.0 Turbo-Benzintriebwerk wählen, greifen auf die Allradvariante zurück.

Der Opel 4x4-Antrieb verknüpft auf intelligente Art die jeweils besten Merkmale mechanischer und hydraulischer Allradfunktionen, schöpft auf diese Weise vorhandene Traktionsreserven optimal aus und bietet dadurch unter allen Fahrbedingungen sehr präzises Handling und ein Höchstmaß an Dynamik und Fahrstabilität. Entscheidender Vorteil dieses Konzepts: Die integrierten Assistenzfunktionen greifen ein, bevor die Räder durch Leistungsüberschuss durchdrehen können. Dadurch besitzt der Insignia selbst dann noch Traktion, wenn sich drei Räder auf losem oder rutschigem Untergrund befinden und lediglich ein Hinterrad über griffigen Kontakt zur Fahrbahn verfügt.

Dazu kommt ein hochmodernes FlexRide-Fahrwerk, das Grenz- und Gefahrensituationen durch eine hochentwickelte Sensorik frühzeitig erkennt und den Fahrer darin unterstützt, diese bereits im Ansatz zu entschärfen. Eine intelligente Fahrdynamikregelung, die nicht nur für Sicherheit auf nasser oder verschneiter Fahrbahn sorgt, sondern auch für besonderes Fahrvergnügen – selbst auf Urlaubsreisen mit der Familie in einem Insignia Sports Tourer mit Anhänger.

Das adaptive Allradsystem des Opel Insignia unterstützt den Fahrer nicht nur in kritischen Situationen. Am anderen Ende des fahrdynamischen Spektrums erkennt es auch, wenn bei guten äußeren Bedingungen Regeleingriffe nicht erforderlich sind. Dann erfolgt zur Reduzierung von Reibungsverlusten und des Kraftstoffverbrauchs ein automatischer Wechsel in den Frontantrieb-Modus.

Preisgekrönt: innovative Assistenzsysteme im Opel Insignia

Adaptiv arbeitet nicht nur das Allradsystem des Opel Insignia. Zur Wahl stehen weitere „mitdenkende“ Technologien wie die Bi-Xenon Scheinwerfertechnologie AFL+ mit neun verschiedenen Lichtfunktionen oder das Frontkamerasystem Opel Eye mit Spurhalte-Überwachung und Verkehrsschild-Erkennung – Systeme, für deren Innovationsgrad Opel ebenfalls bereits Auszeichnungen erhielt. Eine weitere hochwertige Komfortoption, vor allem für Vielreisende und Fahrer mit Rückenproblemen, sind ergonomisch optimierte, von den Orthopädie-Spezialisten der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ (AGR) zertifizierte Sportsitze.

Für zusätzliche Flexibilität und Fahrsicherheit im Zugbetrieb – zum Beispiel auf Urlaubsreisen oder bei Freizeitaktivitäten – sorgt eine Anhängerkupplung in Kombination mit dem elektronischen Fahrsicherheitssystem Trailer Stability Assist (TSA), das ein Aufschwingen sowie Pendelbewegungen des Gespanns zuverlässig unterbindet. Bei Nichtgebrauch lässt sich die Anhängerkupplung mit wenigen Handgriffen einklappen und unsichtbar unter der Außenhaut des Insignia unterbringen.


 
Sports Tourer: Sportlichkeit und Dynamik, kombiniert mit hoher Funktionalität

Bereits mit seinem Auftritt verkörpert der Insignia die Opel-Produktphilosophie „Sculptural artistry meets German precision” (Skulpturales Design trifft deutsche Ingenieurskunst“) – gekennzeichnet durch Frische, Eleganz, Innovation und Premium-Qualität. Zu den modelltypischen Merkmalen des Sports Tourer zählen dabei funktionale Systeme wie eine elektrische Heckklappe mit programmierbarer Öffnungshöhe, eine Niveauregulierung oder das Ladegut-Ordnungssystem FlexOrganizer. Der Gepäckraumboden ist völlig eben und bietet Ladevolumina zwischen 540 und 1.530 Liter. Ergebnis: ein sportlich-dynamischer Kombi, der seinen hohe Funktionalität auf elegante Art verbirgt.

Gemäß dem hohen Anspruch des Opel-Topmodells bietet auch dessen Innenraum exklusive Materialien und hochwertige Details, wobei ab August 2010 das neue, trendige Interieurdesign „Sport Edition“ das Individualisierungsspektrum erweitert. Diese Variante präsentiert sich mit schwarzen Interieurdetails, ergänzt um ein Lederlenkrad und Lederschalthebel in OPC Line-Ausführung sowie 19- oder 20- Zoll-Leichtmetallrädern. Angeboten wird die Sport Edition in Kombination mit der Ausstattung Sport und Cosmo.

 


Fahrwerk

Insignia 2.0 CDTI 4x4: Oberklasse-Technologie in der Mittelklasse

•    Hochentwickeltes Allradsytem nimmt technologische Spitzenstellung ein
•    Adaptives FlexRide-Fahrwerk erhöht Sicherheit und Fahrvergnügen
•    Opel Flaggschiff bietet eine Vielzahl von Technik-Innovationen



Mit Hightech-Systemen wie dem adaptiven 4x4-Allradantrieb bietet der Opel Insignia Innovationen, die gemeinhin erst in Sport- und Luxusfahrzeugen deutlich höherer Preiskategorien zu finden sind. In Kombination mit dem elektronisch geregelten FlexRide-Premiumfahrwerk und einer elektrohydraulischen Lamellenkupplung setzt das Opel 4x4-System Maßstäbe im Hinblick auf Reaktionsschnelligkeit und Fahrzeugkontrolle.

Eine innovative Technologie, die von den Kunden äußerst positiv angenommen wird: Markterhebungen zeigen, dass europaweit rund 45 Prozent aller Käufer des Insignia mit 2.0 Turbo-Benzinmotor (162 kW/220 PS) die Allradvariante wählen. Aufgrund der hohen Nachfrage nach einer zusätzlichen Allradvariante erweitert ab Herbst 2010 eine weitere Antriebskombination mit 2.0 Turbodieselmotor (118 kW/160 PS) das Modellprogramm von Insignia und Insignia Sports Tourer. Es ist der erste Opel-PKW, der Dieseltriebwerk mit Allradantrieb verbindet. In den Varianten 2.8 V6 Turbo (191 kW / 260 PS) und OPC (239 kW / 325 PS) ist das 4x4-System Standard.

Das adaptive Allradsystem ist in allen Insignia 4x4-Modellen serienmäßig mit dem elektronisch gesteuerten FlexRide-Fahrwerk kombiniert und verbindet die jeweils besten Eigenschaften mechanischer und hydraulischer Allradfunktionen. Dadurch sind in allen Situationen Traktion, Handling-Präzision, Spurstabilität und Fahrdynamik gewährleistet.

Ist der Insignia Sports Tourer mit der optional verfügbaren Anhängerkupplung ausgerüstet, verfügt das standardmäßige elektronische Stabilitätsprogramm ESP (Electronic Stability Program) über die zusätzliche Anhänger-Stabilitätskontrolle Trailer Stability Assist, die im Zugbetrieb mögliche Pendelbewegungen oder ein Aufschaukeln des Gespanns durch gezielte Eingriffe in Motorsteuerung und einzelne Radbremsen kompensiert.

Eine optimale Antriebslösung ist der 4x4-Antrieb des Opel Insignia nicht nur für Fahrten im Anhängerbetrieb. Der Allradler ist auch erste Wahl für Kunden mit höchsten Ansprüchen an Fahrsicherheit und Fahrdynamik sowie für alle Autofahrer, die häufig und bei jedem Wetter in Bergregionen unterwegs sind.

Die adaptiven Allrad- und Fahrwerksysteme sind nur ein Teil der hochkarätigen Technologien, die für den Opel Insignia zur Verfügung stehen. Diese umfassen weitere Innovationen, wie beispielsweise das adaptive Bi-Xenon-Scheinwerfersystem AFL+ mit neun verschiedenen Lichtfunktionen und das Frontkamerasystem Opel Eye mit Spurhalte-Warnfunktion und Verkehrszeichenerkennung. Eine weitere, ebenso hochwertige wie preisgünstige Komfortoption, sind die besonders rückenfreundlichen, von den Orthopädie-Spezialisten der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“ (AGR) zertifizierten Sportsitze.


Mechatronisches „FlexRide“-Fahrwerk erhöht Sicherheit und Fahrvergnügen

Mit einer elektronischen Stoßdämpfer-Echtzeitregelung sorgt das mechatronische Fahrwerk für zusätzliche Fahrstabilität. FlexRide bietet drei Fahrprogramme: Neben dem adaptiven Standardmodus kann der Fahrer die komfortorientierte Einstellung „Tour“ oder das Programm „Sport“ wählen, in dem der Insignia Sports Tourer durch entsprechende Setup-Änderungen an Lenkcharakteristik, Gaspedalbewegung oder sogar der Instrumentenbeleuchtung ein besonders aktives, intensives Fahrerlebnis vermittelt.

Der Allradantrieb des Insignia zählt zu den höchstentwickelten Systemen, die es derzeit auf dem Markt gibt. Durch die Vernetzung der elektronischen Steuereinheit mit Kontroll-elementen wie ESP-, Lenkwinkel- und Gaspedalsensorik sorgt er in jedem Fahrzustand für optimale Verteilung der Antriebskraft.

In den Insignia OPC-Hochleistungsmodellen ist die Grundabstimmung des FlexRide-Systems sportlicher ausgerichtet. Der Standardmodus bietet dabei optimale Allround- und Komforteigenschaften für den Alltagsbetrieb, während im Sportmodus eine straffere Charakteristik durch reduzierte Karosserie-Rollneigung für zusätzliche Agilität sorgt.

Dieses sportliche Setup bietet ein besonders dynamisches Fahrerlebnis: Die Lenkung wird direkter, der Motor spricht auf Bewegungen des Gaspedals noch spontaner an, das Fahrwerk ist auf dynamische Effizienz ausgelegt, die Instrumente sind rot illuminiert. Auch das elektronische Allradmanagement ist in diesem Modus so programmiert, dass in der Momentenverteilung die sportbetonte OPC-Philosophie deutlich zum Ausdruck kommt.


Allradregelung operiert wie ein Frühwarnsystem

Ein großer Vorteil des Opel-Allradantriebssystems ist, dass Korrektureingriffe bereits erfolgen, bevor die Räder durchdrehen können. Erfassen die Sensoren eine kritische Situation, dauert es lediglich einen „Wimpernschlag“ von rund 80 Millisekunden (0,08 Sekunden), bis das System reagiert und eine Anpassung der Kraftverteilung vornimmt. Die Kraftverteilung variiert dabei stufenlos von null bis 100 Prozent zwischen beiden Achsen beziehungsweise zwischen den Hinterrädern. Im Unterschied zu konventionellen mechanischen Allradsystemen ermöglicht die hydraulische Betätigung extrem schnelle Reaktionen und Eingriffe.

Das elektronische Management des Opel-Allradsystems empfängt kontinuierlich Daten-Updates von den Steuermodulen für Karosserie (Body Control Module, BCM), Motor (Engine Control Unit, ECU) sowie vom ESP und verteilt das Antriebsmoment, entsprechend der momentanen Fahrsituation, individuell auf die einzelnen Räder.

Für maximale Fahrstabilität und zusätzliche Dynamik sorgt ein elektronisch gesteuertes Hinterachs-Sperrdifferenzial (electronic Limited Slip Differential, eLSD). Es reguliert die Drehmomentverteilung zwischen linkem und rechtem Hinterrad so, dass die Bodenhaftung jederzeit optimal genutzt wird. So stellt das System auch auf glattem Untergrund immer maximale Traktionsreserven zur Verfügung und gewährleistet in jeder Situation ein Höchstmaß an Fahrstabilität, Kontrolle und aktiver Sicherheit.

Die Antriebskraft fließt dabei vom Vorderachsdifferenzial zu einer hydraulischen Haldex-Mehrscheiben-Lamellenkupplung, die das Drehmoment bedarfsgerecht in einem Maximal-spektrum von null bis 100 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt. Die Verteilung zwischen den Hinterrädern wiederum erfolgt über eine hydraulische Lamellen-kupplung, die gegebenenfalls bis zu 100 Prozent der ankommenden Leistung einer Seite zuteilt. Damit hat der Insignia 4x4 selbst dann noch Vortrieb, wenn sich drei Räder auf losem oder rutschigem Untergrund befinden und lediglich ein Hinterrad über Traktion verfügt.

Sensoren versorgen die einzelnen Steuermodule permanent mit Informationen über Giermoment, Beschleunigung, Lenkwinkel, Raddrehzahl, Gaspedalstellung, Motordrehzahl und -drehmoment und nehmen der Situation entsprechend die Kraftverteilung vor. Schon vor dem Anfahren erfasst das Steuermodul Gaspedalstellung und Motorstatus und stellt im Vorfeld sicher, dass die Antriebskraft optimal verteilt wird.

Mehr Kontrolle und Stabilität bei schlechten Fahrbedingungen

Schwierige Fahrsituationen zum Beispiel bei starkem Regen, auf Schnee oder schlechter Straße stellen hohe Anforderungen an die Fahrwerktechnik. Genau dafür sind intelligente Chassis-Systeme entwickelt: Sie erkennen frühzeitig kritische Momente und unterstützen den Fahrer darin, diese zu entschärfen.

Die Situation ist bekannt: Bei Bergabfahrten erhöht sich das Tempo stärker als gewünscht, aber nach dem Gaswegnehmen will das schiebende Fahrzeug der vorgegebenen Richtung nur unwillig folgen. Beim adaptiven 4x4-System des Opel Insignia kommt in solchen Fällen eine komplexe Sensorik zum Einsatz, die das Motorschleppmoment auf einzelne Räder umleitet und auf diese Weise sicherstellt, dass sich das Fahrzeug weiter präzise lenken lässt.

Durch hochentwickelte Assistenzfunktionen wie Drehmoment- und Bremsmoment-verteilung und die intelligente Vernetzung mit der FlexRide-Fahrwerksregelung ist das adaptive Allradsystem des Opel Insignia oftmals in der Lage, Grenzsituationen so zu koordinieren, dass ESP-Eingriffe nicht erforderlich sind – die elektronische Stabilitäts-kontrolle bleibt in diesen Fällen als „Schutzengel“ im Hintergrund.

Automatischer Kraftstoff-Sparmodus

Ein weiterer Vorteil des Opel 4x4-Systems: Er ist nicht nur in fahrdynamischen Grenz-situationen aktiv, sondern erkennt auch, wenn Eingriffe nicht erforderlich sind – etwa bei guten Bedingungen auf der Autobahn. In solchen Fällen schaltet das System automatisch in den Frontantriebmodus und trägt durch reduzierte Reibungsverluste im Antriebsstrang zur Kraftstoffeinsparung bei.

 


Antrieb

Neu: Insignia 4x4 mit Dieselmotor ergänzt das Opel-Modellprogramm

•    Erster Opel-PKW mit der Antriebskombination Diesel plus Allrad
•    Garant für Dynamik: 2.0 CDTI Dieselmotor mit 118 kW/160 PS
•    Umweltschonendes Triebwerk mit hoher Kraftstoffeffizienz
•    Außerdem drei 4x4-Varianten mit Benzinmotor erhältlich


Das adaptive Opel 4x4-System ist einer von zahlreichen Faktoren, die zum großen Markterfolg des Opel Insignia beigetragen haben – rund 45 Prozent Käufer der Modell-variante mit 2.0 Turbo-Benzinmotor ordern ihr Fahrzeug mit dem optional erhältlichen Allradantrieb.

Jetzt kombiniert Opel auch den 2.0 CDTI-Turbodieselmotor mit der innovativen Technologie und verbindet so die Vorteile dieser Motorengattung mit der Fahrdynamik und aktiven Sicherheit eines Allradantriebs. Der erste Opel-PKW mit dieser Antriebskombination belegt zugleich die Strategie der Marke, Topqualität und innovative Technologien zu attraktiven Preisen anzubieten.

Der Insignia bietet eine breite Palette an Motorvarianten, die alle dem Abgasstatus Euro 5 entsprechen. Das Leistungsspektrum der fünf Benzinmotoren reicht von 85 kW/115 PS bis 239 kW/325 PS, das der drei 2.0 CDTI-Turbodieselvarianten von 81 kW/110 PS bis 118 kW/160 PS. Darüber hinaus bietet eine ecoFLEX-Version auf Basis des 118 kW/160 PS-Dieselmotors nochmals reduzierte Verbrauchs- und CO2-Emissionsdaten. An der Spitze des Insignia-Programms rangieren die 239 kW/325 PS leistenden OPC-Versionen als bisher stärkste Opel-Serienmodelle aller Zeiten.

In den Ausführungen 2.8 V6 Turbo (191 kW/260 PS) und OPC (239 kW/325 PS) ist der adaptive Allradantrieb Standard. Als Option war er zum Marktstart des Opel Insignia ausschließlich in Kombination mit der Benzinermotorisierung 2.0 Turbo (162 kW/220 PS) verfügbar. Nun steht die innovative Antriebstechnologie auch in der 118 kW/160 PS starken Dieselvariante 2.0 CDTI zur Verfügung.

Die Neuerungen umfassen darüber hinaus mechanisch und verbrennungstechnisch geräuschoptimierte Dieselmotoren, die den Akustikkomfort im Innenraum nochmals erhöhen.



Erster Opel PKW mit der Antriebskombination Allrad plus Diesel

Von den Vorteilen des Opel 4x4-Systems können nun auch Dieselfahrer profitieren. Das durchzugsstarke 2.0 CDTI-Triebwerk mit einer Leistung von 118 kW/160 PS bei 4.000 1/min generiert bereits bei 1.750 1/min ein maximales Drehmoment von 350 Nm (Overboost: bis 380 Nm).

Entsprechend dynamisch stellen sich die Fahrleistungen dar. Als Handschalter beschleunigt der Insignia Sports Tourer mit Topdiesel-Motorisierung in 10,3 Sekunden auf Tempo 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h. Gleichzeitig überzeugt diese Antriebsvariante mit einem Gesamtverbrauch (MVEG-Zyklus) von 6,0 l/100 durch hohe Kraftstoffeffizienz. Neben dem manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe steht für dieses Modell eine optionale Sechsstufen-Automatik zur Wahl.

Das 2.0 CDTI-Triebwerk verfügt außerdem über die innovative, 2009 in den Opel ecoFLEX-Modellen erstmals vorgestellte „Clean Tech“-Technologie. Zylinderintegrierte Drucksensoren sorgen dabei für eine optimale Verbrennungssteuerung sorgen. Das Ergebnis: eine deutliche Reduzierung von Stickoxiden (NOx) und Rußpartikeln sowie maximale Kraftstoffökonomie.

Beim 2.0 CDTI-Triebwerk kommt ein Common-Rail-System der dritten Generation zum Einsatz, das mit Einspritzdrücken von bis zu 1.600 bar operiert. Piezoelektrische Einspritz-düsen ermöglichen bis zu fünf Einspritzungen pro Arbeitszyklus und gewährleisten dadurch eine hochpräzise Verbrennungssteuerung im Hinblick auf Geräuschentwicklung und Abgasemissionen. Ein motornah platzierter Oxidationskatalysator und ein wartungs¬freier Diesel-Partikelfilter sorgen für eine wirkungsvolle Abgasnachbehandlung.

Der Motor verfügt über zwei obenliegende Nockenwellen, vier Ventile pro Zylinder und weitere Hightech-Merkmale wie multiple Kraftstoff-Direkteinspritzung, variable Turbolader-geometrie, die unverzögertes Ansprechen aus niedrigen Drehzahlen sicherstellt. Die elektronisch geregelte Abgasrückführung verfügt über eine variable Kühlfunktion und elektropneumatische Ladeluft-Bypassklappen stellen sicher, dass die rückgeführte Abgasmenge eine für die Temperatur optimale Verbrennung erreicht.

Zur Reduzierung von Schwingungen im Antriebsstrang kommt ein Zweimassenschwungrad zum Einsatz, und das Saugrohr ist zur Gewichtseinsparung aus Kunststoff gefertigt.



Hightech-Vier- und Sechszylinder-Benzinmotoren mit Turboaufladung

Das adaptive Opel-Allradsystem ist mit den stärksten Benzintriebwerken der Insignia-Modellpalette kombiniert – in den Varianten 2.8 V6 Turbo (191 kW/260 PS) und den 239 kW/325 PS starken OPC-Modellen serienmäßig, in der Benzinerversion 2.0 Turbo (162 kW/220 PS) optional. Die Ausführungen 2.0 Turbo und 2.8 V6 Turbo stehen mit manuellem oder automatischem Sechsganggetriebe zur Verfügung, die OPC-Modelle werden ausschließlich von Hand geschaltet.

Der komplett aus Aluminium gefertigte 2.0 Turbo-Motor verfügt über Hightech-Features wie Benzin-Direkteinspritzung, eine zweiflutige Turboaufladung mit Ladeluftkühlung, zwei Nockenwellen mit variabler Ventilsteuerung sowie zwei Ausgleichswellen. Das Aluminium-triebwerk generiert 162 kW/220 PS bei einer Nenndrehzahl von 5.300 1/min und einen souveränen Drehmomenthöchstwert von 350 Nm, der im Drehzahlbereich von 2.000 bis 4.000 1/min zur Verfügung steht und jederzeit überlegene Durchzugskraft liefert. Damit beschleunigt der Insignia Sports Tourer 4x4 2.0 Turbo in nur 8,0 Sekunden auf Tempo 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 234 km/h, der Kraftstoff-Gesamtverbrauch im MVEG-Zyklus liegt bei 9,1 l/100 km.

Top-Benziner des Insignia Sports Tourer ist der 2.8 V6 Turbo mit 191 kW/260 PS Höchstleistung und einem Maximaldrehmoment von 350 Nm zwischen 1.900 und 4.500 1/min. Technische Merkmale dieses Triebwerks sind der klassische Zylinderwinkel von 60 Grad, Nockenwellen mit Doppelkettenantrieb, eine variable Ventilsteuerung sowie ein zweiflutiger, zentral über dem Getriebe angeordneter Turbolader mit Ladeluftkühlung, integriertem Druckregelventil und einem maximalen Ladedruck von 0,6 bar.

Für kurzzeitig erhöhten Leistungsbedarf steht eine Overboost-Funktion zur Verfügung, die das Maximaldrehmoment auf bis zu 400 Nm steigert. Damit erreicht der Insignia 2.8 V6 Turbo Sports Tourer die 100-km/h-Marke in nur 7,2 Sekunden und eine Höchst-geschwindigkeit von 250 km/h (abgeregelt). Der MVEG-Gesamtverbrauch liegt bei der Ausführung mit manuellem Sechsganggetriebe bei 11,2 l/100 km.

Mit dem 239 kW/325 PS und 435 Nm starken 2,8 Liter-V6-Turbomotor ist der Insignia OPC das stärkste Opel-Serienmodell aller Zeiten, was auch die Fahrleistungen verdeutlichen: Die klassische Sprintdisziplin 0-100 km/h absolviert der Opel Insignia Sports Tourer OPC in nur 6,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h (abgeregelt).

Die OPC-Variante bietet damit im Vergleich zur Basisversion V6 Turbo 25 Prozent mehr Leistung und 24 Prozent mehr Drehmoment. Die Ingenieure erreichten dies durch ein neu abgestimmtes Motormanagement (Bosch-Motronic), einer Ladedruckerhöhung auf 0,9 bar des MHI-Turboladers (zweiflutig, Ladedruck-Regelventil) und durch die Reduzierung des Abgasgegendrucks um 50 Prozent (von 160-170 auf 75-80 mbar). Das Verdichtungs-verhältnis des OPC-Triebwerks beträgt 9,5:1.


Insignia Sports Tourer 4x4   
               
Motoren        2.0 CDTI    2.0 TURBO    2.8 V6
TURBO    OPC
Abgaseinstufung        Euro 5    Euro 5    Euro 5    Euro 5
Zylinderzahl/
Ventile pro Zylinder        4/4    4/4    6/4    6/4
Hubraum     cm³    1.956    1.998    2.792    2.792
Max. Leistung    kW (PS)    118 (160)    162 (220)    191 (260)    239 (325)
     bei 1/min    4.000    5.300    5.500    5.250
Max. Drehmoment    Nm    350 (380*)    350    350 (400*)    435
    bei 1/min    1.750-2.500    2.000-4.000    1.900-4.500    5.250
*: mit Overboost

 


Design und Ausstattung

Insignia Sports Tourer: Funktionalität in eleganter Form

•    Ausdrucksstark: Kombiversion des Opel Insignia bietet faszinierendes Design
•    Effizient: Sports Tourer-Aerodynamik glänzt mit niedrigem cw-Wert
•    Elegant: Neues Interieurdesign „Sport Edition“


Mit einer Vielzahl wertiger Details und hoher Fertigungsqualität bietet der Insignia Sports Tourer First-Class-Komfort – verpackt in elegantem Design.

Bei seiner Vorstellung begeisterte der Insignia mit seiner neuen, inzwischen mehrfach preisgekrönten Formensprache nach der Maxime „Sculptural Artistry meets German Precision“ (sinngemäß: „Skulpturales Design trifft deutscher Ingenieurskunst“). Die Designer hatten die sportliche Eleganz der Limousine auf den Sports Tourer übertragen, gleichzeitig aber Wert darauf gelegt, dieser funktionsbetonten Modellvariante einen eigenständigen Charakter zu verleihen.

Im Herbst 2010 erweitert Opel das Angebot des dynamisch-eleganten Kombimodells: für betont sportlich orientierte Kunden steht die neue Variante „Sport Edition“ zur Wahl.

Die äußeren Proportionen und Konturen des Insignia Sports Tourer erfüllen nicht nur hohe ästhetische, sondern ebenso hohe technische Ansprüche: Mit einem Luftwiderstands-Beiwert von weniger als 0,30 ist er das aerodynamisch effizienteste Opel-Kombimodell aller Zeiten – ein Fahrzeug, dessen Eleganz die ausgeprägte Funktionalität kaum erkennen lässt.

Mit 2,74 Metern ist der Radstand des Insignia Sports Tourer identisch mit dem der Limousine, die Gesamtlänge fällt aufgrund des größeren Gepäckraums mit 4,91 Metern um acht Zentimeter länger aus. Die Laderaumlänge bis zu den Vordersitzlehnen beträgt 1,91 Meter, die maximale Frachtkapazität addiert sich auf stattliche 1.530 Liter.


Für Fahrzeuge mit manuell bedienbarer Heckklappe steht als Sonderausstattung eine automatische Schließhilfe zur Verfügung. Ebenfalls als Option ist eine elektrische, fern-bedienbare Heckklappenbetätigung erhältlich. Die Öffnungshöhe ist dabei programmierbar, um Beschädigungen – beispielsweise in Garagen mit niedriger Deckenhöhe – zu verhindern.



Neue Ausstattungsversion betont Sportlichkeit

Die neue Ausstattung „Sport Edition“ mit schwarzem Innenraum und dunklem Dachhimmel beinhaltet ein „OPC Line“-Innenraumpaket mit Lederlenkrad, Lederschalthebel, Aluminium-Pedalerie; äußere Kennzeichen dieser Variante sind tiefergesetzte Front- und Heck-stoßfänger, breitere Seitenschweller sowie 19- oder 20-Zoll-Leichtmetallräder. Verfügbar ist das Sport Edition-Paket auf Basis der Ausstattungen „Cosmo“ und „Sport“.

Mit dem Markstart des Insignia Sports Tourer kam zudem ein neuartiges, in der Automobil-industrie erstmals verwendetes Polstermaterial zum Einsatz: Dank der TopTec-Nano-technologie ist das Material resistent gegen Verfärbungen oder eindringende Flüssigkeiten – und ebenso atmungsaktiv, aber leichter zu reinigen als herkömmliche Polster. Der TopTec-Bezugsstoff steht in Kombination mit der Interieurfarbe Beige zur Wahl und erlaubt es auch Flottenkunden oder Familien mit Kleinkindern, eine helle Ausstattung für ihr Fahrzeug zu wählen.


Praktische Details für Ordnung und Komfort


Komfortabel und „stylish“ zugleich ist das großflächige, optional erhältliche Panorama-Glasdach: Es bringt zusätzliches Licht in den Innenraum und erzeugt, vor allem bei den Fondpassagieren, ein besonders großzügiges Raumgefühl. Zum Panoramadach gehört ein elektrisches Sonnenschutzrollo, das im Bedarfsfall der Aufheizung des Innenraums entgegenwirkt.

Eine clevere Lösung für Praxis und Alltag ist auch das FlexOrganizer-System. Es besteht aus variabel konfigurierbaren Netzen und klappbaren Trennelementen, die auf zwei horizontalen Schienen im Laderaum fixiert werden. Effekt: Die mitgeführte Ladung ist gleichzeitig geordnet und gesichert.

Verschiedene Stau- und Ablagemöglichkeiten schaffen zusätzliche Variabilität im Innenraum des Sports Tourer. Dazu zählen die vorderen Türfächer, in denen selbst  1,5-Liter-Flaschen Platz finden, ein großes Handschuhfach sowie ein geschlossener Bereich für Wertgegenstände des Fahrers. Stautaschen auf den Rückseiten der Vordersitze bieten weiteren Platz für Papiere, Kartenmaterial oder Kleinteile.

Ein wesentliches Komfortmerkmal des Opel Insignia sind auch die hochwertigen Sitze, die sich dank Feinjustierbarkeit optimal auf Größe und persönliche Präferenzen einstellen lassen und eine hervorragende Unterstützung im Rückenbereich bieten.

Als zusätzliche Option steht ein ergonomisch optimierter Sportsitz zur Wahl – mit pneumatischer Vierwege-Lordosenstütze, verfeinerter Neigungsverstellung, spezieller Polsterkonturierung sowie (auf Wunsch) mit aktivem Belüftungssystem. Aufgrund seiner exzellenten Eigenschaften verfügt dieser Sitz über das Gütesiegel der „Aktion Gesunder Rücken e.V.“, einem unabhängigen Gremium von Ergonomieexperten und Ärzten in Deutschland.

 


Spotlight

Fahren mit Anhänger: Übung macht den Meister

Gute Autofahrer denken voraus – gute „Gespann-Kapitäne“ noch ein Stück weiter



Das Fahren mit Anhänger kann durchaus Freude bereiten – wenn man einige grund-sätzliche Dinge beachtet. Auch hier gilt die allseits bekannte goldene Regel: Übung macht den Meister. So können vor dem Antritt einer Urlaubsreise mit Wohnwagen Trainings-einheiten mit einem kleineren Einachsanhänger, beispielsweise auf einem leeren Parkplatz, die erforderlichen Fähigkeiten schärfen. Selbst eine Probefahrt rund um den Esstisch mit Modellauto und Anhänger kann dabei helfen, sich einige Prinzipien des Gespannfahrens zu verdeutlichen.

Ein Anhänger macht die Fuhre länger und schwerer. Eine Selbstverständlichkeit, die aber viele praktische Konsequenzen mit sich bringt – und das schon beim Autokauf. So sollte, wer gelegentlich mit Anhänger unterwegs ist, die Wahl eines stärkeren Motors in Betracht ziehen. Das bringt nicht nur auf der Landstraße Vorteile, sondern auch auf der Autobahn, vor allem an langgezogenen Steigungen. Die zusätzlichen Drehmomentreserven bedeuten außerdem: weniger Schaltarbeit, weniger Kupplungsverschleiß. Die optimale Lösung für das Fahren im Gespann ist ein Automatikgeriebe.

Besonders hilfreich ist es, wenn der Zugwagen – wie der Insignia Sports Tourer mit dem Anhänger-Stabilitätsprogramm „Trailer Stability Assist“ (TSA) verfügt. Das elektronisch geregelte System reduziert Giertendenzen, die sich in unregelmäßigen Aufschaukel-bewegungen des Anhängers bemerkbar machen. In solchen Fällen reagiert das System in Millisekunden und stabilisiert das Gespann automatisch. Alle mit Anhängerkupplung ausgerüsteten Opel Insignia verfügen standardmäßig über dieses Sicherheitsmerkmal.

Gute Fahrer denken voraus – gute „Gespann-Kapitäne“ sollten noch ein Stück weiter denken. Schließlich kann es unangenehm oder gar peinlich werden, in den engen Gassen unbekannter Urlaubsstädte steckenzubleiben. Denn wer mag schon am nächsten Morgen im Lokalblatt eine Notiz samt Foto von seinem Missgeschick wiederfinden! Auch mit dem Nachtanken sollte nicht gewartet werden, bis die Kraftstoff-Warnanzeige aufleuchtet. Sonst könnte es passieren, dass man den Anhänger abkoppeln muss, um auf unbekanntem, möglicherweise beengtem Terrain nach einer Tankstelle zu fahnden.

Eine Anmerkung zum Rangieren: Für Kurvenfahrten und Wendemanöver benötigen Gespanne eine größere Ausholbewegung, da der Anhänger die Biegung auf der Innenspur schneidet. An engen Kreuzungen oder in Haarnadelkurven sollte der Fahrer deshalb zusätzlichen Platzbedarf einkalkulieren.

Gleichzeitig darf er bei seinem Manöver – gerade auf engen Bergstraßen – den Gegenverkehr nicht vergessen, um die Fahrbahn nicht unnötig zu blockieren. Ebenso schmerzhaft wie lehrreich kann die Lektion ausfallen, zu vergessen, dass große Anhänger mit langem Überhang bei scharfen Wendemanövern nach außen schwenken. Ärger und Geld lassen sich auch sparen, wenn beim Rangieren – zum Beispiel an einer überfüllten Tankstelle – ein Mitfahrer aussteigt und das Gespann von außen dirigiert.

Generell sollte sich der Fahrer nicht scheuen, Mitfahrer um Rangierhilfe zu bitten. Denn ein zusätzliches Augenpaar ist beim Rückwärtsfahren mit einem flachen, nicht vollständig sichtbaren Anhänger ebenso hilfreich wie mit einem großen Wohnanhänger, der die Sicht nach hinten blockiert.

Gerade Anfänger sollten beim Zurücksetzen mit einem Anhänger oder Caravan vier Grundregeln beachten:


1.    Der Anhänger bewegt sich entgegengesetzt zur Lenkrichtung. Schlägt der Fahrer die Lenkung nach links ein, fährt der Anhänger nach rechts.

2.    Langsam manövrieren: Zu den Eigenheiten eines Gespanns gehört, dass anfangs scheinbar wenig passiert – dann aber der Effekt größer ist, als erwartet.

3.    Nicht überreagieren, wenn der Winkel zwischen Fahrzeug und Anhänger eng wird. Einzige Lösung: vorwärtsfahren und das Manöver neu ansetzen – auch erfahrene Lenker tun das.

4.    In vielen Fällen, vor allem auf ebenem Untergrund und wenn das Gewicht es erlaubt: Anhänger abkoppeln und von Hand in die richtige Position schieben.

Was tun, wenn ein Ausweichmanöver oder eine Windböe das Gespann destabilisiert hat und das berüchtigte Anhänger-Pendeln einsetzt? Das beste Gegenmittel lautet hier: Geschwindigkeit reduzieren und, falls notwendig, hart bremsen. Dass sich mit vollem Beschleunigen oder Gegenlenken Auto und Anhänger wieder in die Spur bringen lassen, wird oft kolportiert, ist aber ein Mythos.



Opel Anhänger-Stabilisierungsfunktion „TSA“ bietet hohe Sicherheitsreserven

Registriert das elektronische Stabilitätsprogramm ESPPlus-System eine Unstabilität des Anhängers, wird die TSA-Funktion aktiv. Dazu werden kontinuierlich relevante Fahrparameter erfasst und mit programmierten Grenzwerten abgeglichen. Beginnt der Trailer zu pendeln, greift das System nach der dritten Aufschaukelbewegung zwecks Reduzierung der Geschwindigkeit in die Motorsteuerung ein (Schließen der Drossel¬klappe), baut zusätzlich in Millisekunden einen definierten Bremsdruck auf und stellt dadurch die Stabilität wieder her.

Bei extremen oder plötzlichen Manövern, die der Fahrer selbst verursacht, greift TSA dagegen nicht ein. Die TSA-Sicherheitsfunktion ist in das ESPPlus-System des Fahrzeugs integriert, sobald die Verbindung zum Anhänger über den 13-poligen Stecker hergestellt ist.

Die Opel-Ingenieure haben in jahrelangen, umfangreichen Tests das Fahrverhalten von Gespannen unter verschiedensten Einsatzbedingungen und Geschwindigkeiten getestet und nach der Auswertung tausender Datensätze die Grenzwerte der Systemparameter definiert. Damit ist sichergestellt, dass TSA in jeder Situation – abhängig von Geschwindigkeit, Gierrate und Pendelfrequenz – sensibel reagiert und bei leichten Störungen des Anhängers keine Bremsintervention einleitet.

Auch wenn das Anhänger-Stabilitätsprogramm TSA für den Fahrer „unsichtbar“ ist: Es ist gut zu wissen, dass es sich an Bord befindet und im Notfall hilft! Ähnliches gilt übrigens für die Anhängerkupplung selbst: Bei Nichtgebrauch wird sie einfach unter das Fahrzeug geschwenkt. So ist die Zugvorrichtung immer an Bord und einsatzbereit – und das Design des Insignia Sports Tourer bleibt trotzdem ungestört.

 

- Ron DUbois -  Photo Opel

Permanent-URL: http://www.automobilsport.com/opel-insigna-fuehrende-marktposition-gestaerkt-dieselmotor-allradantrieb-erschwingliche-preise---81383.html

04.06.2010 / MaP

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