Die Jahrhundertveranstaltung in Donington Park am 2. / 3.6.2007
Das Festival Die Überraschung - Das Rennen
Der Herrgott muss ein Super 7 Fan sein, denn trotz angesagtem Regen strahlte die Sonne das ganze Wochenende über dem Donington Park in England. Die herrlich gelegene Rennstrecke mit Gefälle und einer Steigung die mit einer Kuppe endet, nach der die Strecke kurzzeitig nicht mehr einzusehen ist, erinnert ein wenig an unsere Nürburgring Nordschleife.
Der Welt größte Grand Prix und Formel 1 Sammlung wird hier ausgestellt, stand aber an diesem Wochenende nicht im Focus der Besucher. Gilt ein Super 7 als straßenzugelassenes Rennfahrzeug als besonderes Fortbewegungs-mittel für Individualisten, so ist es kaum vorstellbar wenn 330 dieser Individualisten aufeinander treffen und zum Rennen in ihren jeweiligen Klassen an den Start gehen.
Jeder Caterham oder Lotus nach dem Geschmack des Besitzers gestylt. Ungezählt bleiben hierbei die vielen Super 7 Fahrer, die das weiträumige Gelände als Besucher säumten. Allein die meist selbst konstruierten Anhänger bzw. Transportgeräte währen einen Sonderbericht wert.
So trat eine Gruppe von 12 französischen Fahrern auf originalen Lotus S2 an. Das zu dieser Truppe gehörende „Rennwagentransportgerät" dürfte aus dem gleichen Baujahr wie die Lotus S2 also um 1960 gewesen sein. Beachten Sie bitte den ausgetüftelten Hebemechanismus und weitere Hightech- Lösungen anno 19....
In jeder Ecke der drei Fahrerlager gab es neue Raritäten zu entdecken. So auch dieser wunderschöne Lotus eleven Caterham hat in Zusammenarbeit mit dem englischen Lotus Seven Club auf ca. 1000 qm eine Sammlung aller wichtigen Lotus und Caterham Fahrzeuge aus den vergangenen 50 Jahren präsentiert.
Neben dem ersten Lotus Super 7 von 1957 stand auch die Überraschung, der neuste Caterham X 330 der in mattschwarz an den berühmten Black Brick erinnern sollte.
Der mit einem Rotrex C30-94 Kompressor aufgeladene Ford Motor zog mit einer imposanten und interessanten Geräuschkulisse als Pacecar seine Runden. Einige Aktivitäten mit diesem Sondermodell sind unter anderem auch auf einer berühmten deutschen Landstraße geplant. Mit einer zulassungs-fähigen Variante ist für den europäischen Raum aber nicht zu rechnen. Mehr zu diesem Thema von David Ridley "Caterham Sales Manager" im Anschluß.
Hazel Chapmann, die Witwe des berühmten Colin Chapmann war anwesend und fand in Anbetracht des imposanten Geschehens nette Worte. „Er hätte sich selbst irgendwo hingetreten, wenn er gesehen hätte was er da verkauft hat" so die Witwe des genialen Konstrukteurs der 1982 im Alter von nur 52 Jahren verstarb.
Die einzelnen Klassen aufzuführen, in denen die Caterham mit verschiedensten Motoren gegeinander antraten, würde den Rahmen sprengen. Das Rennwochenende startete für die Teilnehmer schon Donnerstags ab 13.30 mit einem freien Training und weiteren Trainingsmöglichkeiten am Freitag und Samstagmorgen. 18 verschiedene Klassen bzw. Rennen gab es ab Samstag um 14.15 zu bestaunen.
Wohin man schaute, wohin man hörte, Caterham Super 7.
Für uns war es ein unvergessliches Erlebnis, daß wir mit einer umfangreichen Fotodokumentation festgehalten und für Sie zusammengestellt haben.
Demnächst auf www.7cars.de unter Donington Special
- T. Klein -
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