Röhrl nach Tests begeistert von den Michelin Pneus
Rallye Wien-Triest: Vier Länder, 13 Prüfungen, 200 WP-Kilometer
Michelin TB 5F und TB 5R – die Spezialisten für harte Anforderungen
Michelin TB 15 – der Regenmeister aus Clermont-Ferrand
Im Detail: Die lieferbaren Größen des Michelin TB 5F
Walter Röhrl gibt im Michelin-bereiften Porsche 911 2.4 S Vollgas
Stehen in den Startlöchern: Porsche-Spezialist Toni Weissenböck, Besitzer Heinz und Frank Emmerling, Walter Röhrl und Veranstalter Heinz Swoboda (v.l.n.r.).
61 Jahre und kein bisschen leise: Der zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl kann es einfach nicht lassen. Bei der Classic Rallye Wien-Triest (19. bis 23. August 2008) steigt die Legende erneut ins Cockpit und geht im 240 PS starken Porsche 911 2.4 S auf die Jagd nach Bestzeiten. Bei der historischen Rallye durch vier Länder setzt der Routinier auf Pneus von Michelin – jene Marke, mit der er bereits 1982 den Fahrertitel in der Rallye-WM holte.
„Rallyefahrer des Millenniums", „bester Rallyefahrer aller Zeiten", Doppelweltmeister und vierfacher Sieger der berühmten Rallye Monte-Carlo: Kaum einem zweiten Motorsportler wird ein so sensibler Gasfuß und ein so präzises Händchen wie Walter Röhrl nachgesagt, wenn es um das Fahren im Grenzbereich geht.
Selbst mit seinen 61 Jahren zeigt der „Lange" aus Regensburg der Konkurrenz noch immer, wo der Hammer hängt. Den nächsten Anlauf dazu nimmt er Röhrl bei der Classic Rallye Wien-Triest vom 19. bis 23. August 2008 – natürlich in der „Race Class", wo es um Bestzeiten geht.
Fast schon standesgemäß pilotiert Röhrl einen historischen Porsche 911: Für die Classic Rallye Wien-Triest steigt das großgewachsene Rallye-Ass in den 240 PS starken „Elfer" von Heinz Emmerling. Der gelb-rote 2,4-Liter-Hecktriebler ist eine präzise nachgebaute Replika des Prototypen, der bei der Tour de France 1970 in den Händen von Gérard Larrousse den dritten Platz belegte.
Röhrl nach Tests begeistert von den Michelin Pneus
Voller Lob für die Michelin Pneus: Walter Röhrl nach der ersten Testfahrt im Porsche 911 2.4 S auf dem Nürburgring.
Wie bei seinem Weltmeistertitel 1982 auf Opel setzt Röhrl bei dem Porsche 911 2.4 S auf Reifen aus Clermont-Ferrand. Die speziell für historische Rennfahrzeuge konzipierten Asphaltpneus haben selbst Routinier Röhrl begeistert. „Bei den Tests haben mir der Reifen sehr gut gefallen", beschreibt der Doppelweltmeister.
„Über die Distanz erwiesen sie sich als äußerst standhaft, es gab überhaupt keine Probleme mit überhitzenden Pneus. Während der Testfahrten hat mich auch ein anderer Fahrer gebeten, mal eine Runde in seinem Porsche zu fahren. Er sagte, er wäre auf seinen Michelin Reifen schon 400 Kilometer unterwegs. Ich bin eingestiegen und war wirklich überrascht, wie gut das Auto in den Kurven lag."
Trotz seines unbestrittenen Talents rechnet Röhrl bei der Classic Rallye Wien-Triest nicht mit einem Sieg: „Mit diesem Auto kann man eigentlich nicht gewinnen, denn die Konkurrenz hat 110 bis 120 PS mehr", erklärt der ehemalige Rallye-Weltmeister. „Wir wollen einfach Spaß haben und zeigen, was mit einem solchen Auto möglich ist."
Rallye Wien-Triest: Vier Länder, 13 Prüfungen, 200 WP-Kilometer
Für Röhrl und die anderen rund 100 Teams beginnt der „Spaß" am Mittwochmorgen in der Hauptstadt Österreichs. Von Wien aus führt die Route durch Slowenien und Kroatien bis nach Italien. 13 größtenteils neue Wertungsprüfungen fordern die Piloten der 6. Classic Rallye Wien-Triest.
Klassische Rallye-Wertungsprüfungen, Bergrennpisten und „richtige" Rundkurse – die Piloten müssen sich auf stetig wechselnde Streckenbedingungen einstellen. Hier ist vor allem die Vielseitigkeit von Fahrer, Auto und Reifen gefragt.
Aus Sicht der Pneus stellt der 4,2 Kilometer lange Rundkurs von Rijeka eine spezielle Herausforderung dar: Auf dem rauen und aggressiven Asphalt nutzen die Reifen besonders stark ab. „Der Veranstalter hat uns gesagt, dass wir allein für diese Prüfung einen Satz Pneus einplanen sollen", berichtet Besitzer Heinz Emmerling, der gemeinsam mit seinem Sohn auf einen weißen Porsche 911 R ausweicht.
„Die Reifen von Michelin haben sich auf den alten Porsche bisher als besser erwiesen als alle anderen. Deshalb bin ich zuversichtlich, dass auch diese Prüfung für uns keine Probleme darstellen wird."
Bei der viertägigen Rallye haben Röhrl und Emmerling drei verschiedene Reifentypen von Michelin im Gepäck: Bei trockenen Bedingungen montieren sie an der Vorderachse ihrer Porsche 911 den Michelin TB 5F.
An der Hinterachse wird der etwas härtere Michelin TB 5R die Kraft der Boxermotoren möglichst gut auf den Asphalt übertragen. Bei nasser Fahrbahn soll der Michelin TB 15 für ausreichend Traktion sorgen.
Michelin TB 5F und TB 5R – die Spezialisten für harte Anforderungen
Fühlt sich trotz seiner Größe pudelwohl: Walter Röhrl im Michelin-bereiften Porsche 911 aus dem Jahre 1970.
Seit rund zwei Jahren im Programm, hat sich der Michelin TB 5R in den Händen ambitionierter Privatfahrer zu einem wahren Erfolgsgaranten entwickelt. Im Vergleich zum Vorgänger, dem TB 5, zeichnet sich der Pneu durch ein nochmals verbessertes Verschleißbild aus.
Seine widerstandsfähigere Laufflächenmischung erlaubt forcierten Einsatz auch über längere Distanzen. „Unsere Klassik-Spezialisten haben auf die steigenden Anforderungen im historischen Rennsport reagiert und den TB 5R entwickelt", erklärt Jan Hennen, Leiter Produktpresse und Motorsport bei Michelin.
Wie sein Vorgänger besitzt der TB 5R eine uneingeschränkte Straßenzulassung. Im Zuge der Weiterentwicklung erhöhte Michelin den Speed-Index für den neuen TB 5R von „V" (bis 240 km/h) auf „W" (bis 270 km/h), um auch für leistungsstarke GT-Fahrzeuge im Rennsport wie im normalen Straßenverkehr große Sicherheitsreserven zu bieten.
Michelin TB 15 – der Regenmeister aus Clermont-Ferrand
Ob leichter Nieselregen, Dreck auf der Fahrbahn oder eine kleine Sintflut – bei schwierigen Bedingungen schlägt die Stunde des Michelin TB 15. „Der TB 15 ist der am vielseitigsten einsetzbare Pneu in der Wettbewerbsreifen-Palette von Michelin", erklärt Günter Schlag (Adresse siehe unten), der diesen Pneu im Auftrag des französischen Unternehmens deutschlandweit exklusiv vertreibt.
„Er vereint die Qualitäten eines Rennreifens auf trockenen Fahrbahnen mit exzellentem Grip auf feuchter Strecke und außergewöhnlichem Fahrverhalten bei Nässe. Als Rallye-Reifen erfüllt er alle Anforderungen der entsprechenden Sportbehörden und ist selbstverständlich auch für den Straßenverkehr zugelassen.
Da es kaum andere lieferbare Reifen dieser Art in den breiten 15- und 13-Zoll-Größen für die wunderschönen Renn- und Rallye-Autos jener Jahre gibt, fiel die Entscheidung, den Michelin TB 15 neu aufzulegen, leicht."
Im Detail: Die lieferbaren Größen des Michelin TB 5F
Größe Straßenzulassung Racing-Größe Felgenbreite
185/55 R 13 72 V 16/53 R 13 4,5 bis 7 Zoll
245/40 R 13 77 V 20/53 R 13 7 bis 9,5 Zoll
225/50 R 15 79 V 18/60 R 15 6 bis 9 Zoll
270/45 R 15 86 V 23/62 R 15 8,5 bis 10 Zoll
295/40 R 15 87 V 26/61 R 15 10 bis 12,5 Zoll
Im Detail: Die lieferbaren Größen des Michelin TB 5R
Größe Straßenzulassung Racing-Größe Felgenbreite
225/50 R 15 79 V 18/60 R 15 6 bis 9 Zoll
270/45 R 15 86 V 23/62 R 15 8,5 bis 10 Zoll
295/40 R 15 87 V 26/61 R 15 10 bis 12,5 Zoll
335/35 R 15 93 V 29/61 R 15 11,5 bis 14 Zoll
Im Detail: Die lieferbaren Größen des Michelin TB 15
Größe Straßenzulassung Racing-Größe Felgenbreite
175/60 R 13 72 V 16/53 R 13 4,5 bis 7 Zoll
225/45 R 13 77 V 20/53 R 13 7 bis 9,5 Zoll
215/55 R 15 79 V 18/60 R 15 6 bis 9 Zoll
270/45 R 15 86 V 23/62 R 15 8,5 bis 10 Zoll
295/40 R 15 87 V 26/61 R 15 10 bis 12,5 Zoll
335/35 R 15 93 V 29/61 R 15 11,5 bis 14 Zoll
Erklärung der Racing-Größenbezeichnung:
Breite in cm / Außendurchmesser in cm – Innendurchmesser in Zoll
Adresse von Reifen Schlag:Benzstr. 1 74360 Ilsfeld Tel.: 0 70 62 / 65 33 40 Fax: 0 70 62 / 65 33 41 www.reifenschlag.de
Statistisches
6. Classic Rallye Wien-Triest (19. bis 23. August 2008); Gesamtlänge: ca. 200 Wertungsprüfungskilometer; Start: Wien; Ziel: Koper (Italien).
Diese und weitere Informationen zum gesamten Motorsport-Engagement von Michelin finden Sie auch im Internet unter www.michelin.de
- Jan Hennen-
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