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Es herrschte genau die Kälte (+6°C) die in Verbindung mit leichtem Regen so richtig unter die Kleider zieht. Wem würde bei diesem Wetter der Start am besten gelingen? Schlaue Füchse waren es alle, die in den vorderen Reihen standen.
Dann die Einführungsrunde hinter dem Pacecar – knisternde Auftaktspannung– und schließlich die Freigabe. Probst gibt alles und widersteht dem resoluten Angriff den Rolf Rummel rechts gekonnt vorträgt. Der 2. Startplatz war leer und so genug Raum für Rummels Attacke vorhanden. „"Aber man muss die auch nutzen können", so der Champion später mit hochgezogenen Brauen. V. Mentlen sondiert. „Ich saß da etwas unglücklich fest.
Und dann die Gischt". Renz profitiert auch davon. Runde 1: Probst, Renz (CH), Rummel (a.Porsche), v. Mentlen (CH/ V8Star), Noll (Audi), van Merksteijn (NL/ Ferrari), Kreuer (Donkervoort-Audi) und Holden (DK, Porsche)). Ex-Champion Mirko Lubner (Lada) fightet nach gutem Start bereits bravourös am Mittelfeld.
Das Feld sortiert sich. Probst, Rummel, v. Mentlen (CH), Renz (CH) und ein mächtig aufkommender Hochköpper vor van Merksteijn (NL). Dahinter die GT3 von Schreiner, Holden (DK), Schwittay und Hansen (DK). Schwittay hat enorm vom Service des Teams Kaup profitiert. Er schob bereits nach dem Training die Unterlippe vor und nickte bedächtig anerkennend. Holden war mittlerweile gut in Fahrt.
Später wird man jedoch erfahren, dass dem Team-Ravenolfahrer eine beschlagene Scheibe Probleme machte. Klassenprimus Renz war bereits außer reichweite. Das Mittelfeld sortierte sich ebenfalls. Smollich, Cleef, Horacek und Lewe schenkten sicht nichts. Und Fulin, Stadler, mittlerweile ein UHSport-Routinier, sowie Skalicky und Lady Laura Hajkova aus Prag ließen Vaclav Novak überraschend hinter sich.
Gut und standfest unterwegs – Ex-Champion Lubner. Sein Lada Samara zeigte keine Schwächen. Alle Achtung zu diesem Projekt. Klassenkollege Peter Schaub, gerade so halbwegs genesen kam am Ring von ganz hinten gestartet erstaunlich gut voran.
Am Ende kreuzten Tommy Probst vor den Kollegen Jens Hochköpper, Rolf Rummel – und siehe da dem Schweizer GT3-Frontrunner Karl Renz den Zielstrich. Der Basler hatte seinen Landsmann im „V8Star-Renn-Taxi", Pierre von Mentlen passiert nach dem der durch Reifen-probleme auch noch einen leichten Schlenker abfangen musste. „Hat geklappt, aber einen Platz gekostet", so von Mentlen.
Aber der Schweizer bewegte sein Taxi im Rennen recht flott. Team-Smollich-Pilot Graf Freddy Kottulinsky begnügte sich am Ring ganz mit Renntaxi-fahrten für Gäste der aufstrebenden Dresdener Crew. Der Ex-Paris-Dakarsieger dürfte demnächst dort auf einem Audi Quattro antreten
- HTS -
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