
- Niederländische DTM-Strecke liegt Audi besonders gut
- Vier Zandvoort-Sieger in den Reihen der Audi Fahrer
- Tabellenführer Timo Scheider gilt als Zandvoort-Spezialist
Wenn es eine DTM-Rennstrecke gibt, auf der sich Audi besonders wohlfühlt, dann ist dies Zandvoort. Drei der letzten vier DTM-Rennen gewann Audi auf dem Dünenkurs an der niederländischen Nordseeküste. Im vergangenen Jahr gelang sogar ein Vierfachsieg. Entsprechend groß ist die Vorfreude in Ingolstadt und Neckarsulm auf das sechste Saisonrennen der DTM 2008 am 13. Juli.
Drei der vier Piloten des Audi Sport Team Abt Sportsline haben das DTM-Rennen in Zandvoort bereits gewonnen: Mattias Ekström feierte dort 2002 seinen ersten Sieg in der DTM. 2004 triumphierte er auf dem Weg zu seinem ersten DTM-Titel erneut. 2006 hatte Tom Kristensen die Nase vorn, 2007 hieß der Sieger Martin Tomczyk.
Nur Timo Scheider stand in Zandvoort in der DTM noch nicht auf dem Podium. Dabei gilt gerade der Tabellenführer als Zandvoort-Spezialist: Schon zweimal holte er auf der überaus anspruchsvollen Rennstrecke die Pole Position. Im vergangenen Jahr dominierte er alle Trainingssitzungen. Daher reist Scheider mit einem klaren Ziel an die Nordsee: Er möchte die Tabellenführung mit seinem ersten Zandvoort-Sieg ausbauen.
Die Voraussetzungen dafür sind gegeben: Der neue Audi A4 DTM, der im April in Hockenheim mit einem Dreifachsieg in die Saison 2008 startete, sollte seine technischen Vorteile auf kurvenreichen Strecken besonders gut ausspielen können - und Kurven gibt es in Zandvoort zur Genüge. Zudem sind die 2008er-A4 erstmals leichter als die aktuellen Mercedes.
Auch die Fahrer der Vorjahres-A4 rechnen sich in Zandvoort wesentlich bessere Chancen aus als zuletzt auf dem Norisring. Oliver Jarvis, Alexandre Prémat, Mike Rockenfeller und Markus Winkelhock zählen den niederländischen Kurs zu ihren Lieblings-Rennstrecken.
2003 gewann Christijan Albers das DTM-Rennen in Zandvoort. Mit seinem zwei Jahre alten Audi A4 DTM hat er dieses Mal nur Außenseiterchancen, trotzdem möchte der Niederländer vor heimischem Publikum besonders glänzen. Für seine Teamkollegin Katherine Legge ist Zandvoort Neuland. Einen Grund zum Feiern hat sie an der Nordsee aber auf jeden Fall: Die Britin hat am Tag des Qualifyings Geburtstag.
Die Jagd auf die Pole Position beginnt wegen der TV-Übertragung von der Tour de France am Samstag erst um 17:43 Uhr, das Rennen am Sonntag um 13 Uhr und damit eine Stunde früher als üblich. Die ARD überträgt Qualifying und Rennen im Ersten live. Das Freie Training wird bei www.dtm.tv im Internet übertragen. Highlights und Hintergrund-Reportagen gibt es bei www.audi.tv.
Der Zeitplan in Zandvoort
Freitag, 11. Juli
09:00 - 09:15 Uhr Roll-out
10:15 - 11:45 Uhr Test 1
15:00 - 16:30 Uhr Test 2
Samstag, 12. Juli
11:10 - 12:10 Uhr Freies Training
17:46 - 18:33 Uhr Qualifying (live im Ersten ab 17:43 Uhr)
Sonntag, 13. Juli
10:50 - 11:10 Uhr Warm-up
13:03 Uhr Rennen (live im Ersten ab 12:45 Uhr)
Stand DTM-Fahrerwertung nach 5 von 11 Läufen:
1. Timo Scheider GW:plus/Top Service Audi A4 DTM 32
2. Jamie Green Mercedes 31
3. Paul di Resta Mercedes 27
4. Mattias Ekström Red Bull Audi A4 DTM 25
5. Bruno Spengler Mercedes 22
6. Martin Tomczyk Red Bull Audi A4 DTM 17
7. Tom Kristensen Audi A4 DTM 14
8. Bernd Schneider Mercedes 11
9. Markus Winkelhock Playboy Audi A4 DTM 5
10. Oliver Jarvis Best Buddies Audi A4 DTM 5
11. Mike Rockenfeller S line Audi A4 DTM 2
12. Gary Paffett Mercedes 2
13. Alexandre Prémat Audi Bank/Shell Helix Audi A4 DTM 1
14. Mathias Lauda Mercedes 1
Stand DTM-Teamwertung nach 5 von 11 Läufen:
1. Mercedes-Benz Bank AMG Mercedes 49
2. Audi Sport Team Abt 46
3. Salzgitter/Original-Teile AMG Mercedes 42
3. Audi Sport Team Abt Sportsline 42
5. Audi Sport Team Rosberg 7
6. Audi Sport Team Phoenix 6
7. stern/Pixum AMG Mercedes 3
- Audi Motorsport - auch Photo
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