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Nach der siebten von insgesamt 13 Wertungsprüfungen der ADAC Eifel-Rallye gab es zwei Führende. Im Feld der deutschen Rallye-Meisterschaft verteidigen Matthias Kahle/Dr. Thomas Schünemann vom Start weg ihre Führung-
Inzwischen beträgt der Vorsprung des Porsche 911 GT3-Teams auf die Markenkollegen Olaf Dobberkau/Jenny Gäbler 22,6 Sekunden. Meisterschaftsleader Hermann Gaßner rangiert im Mitsubishi Lancer knappe 3,3 Sekunden hinter Dobberkau auf Rang drei. In der Gesamtwertung liegen drei WRC-Teams vorne.
Vorjahressieger Mark van Eldik hat im Subaru Impreza WRC 7,7 Sekunden Vorsprung auf seinen niederländischen Landsmann Peter van Merkstein. Den dritten Gesamtrang verteidigt Erik Wevers in einem weiteren Ford Focus WRC.
Die entscheidende Nachmittagsrunde führt nun über Klassiker wie die ‚Vulkaneifel oder ‚Lehwald’. Im ‚Lehwald’ gibt es auch die einzigen Schotterstrecken der Rallye. Hier könnte das Klassement nochmals durcheinander gewürfelt werden.
Matthias Kahle (Porsche 911 GT3)
„Auf der zweiten Runde war es nach wie vor stellenweise schmierig. Die erste Prüfung war fast abgetrocknet. Die Reifen haben einigermaßen gut funktioniert. Stellenweise hätten wir eine härtere Mischung gebrauchen können, teilweise auch eine weiche – im Schnitt hat sich das ausgeglichen.
Ich weiß auch nicht was die anderen da treiben – ich dachte, es wird hier viel schwieriger. Vielleicht funktioniert unser 911er auch bei diesen etwas feuchten Streckenverhältnissen deshalb besonders gut, weil wir unsere ganzen Tests bei Nässe absolviert haben."
Olaf Dobberkau (Porsche 911 GT3)
„Auf der ersten WP war es größtenteils trocken – dort ging es sehr gut, und wir konnten Zeit auf die Verfolger gewinnen. Die zweite und dritte Prüfung waren dann nass und schmierig.
Da war nichts zu machen. Ich bin froh, dass wir noch Zweite sind. Jetzt bin ich gespannt auf die beiden drei Nachmittags-WPs. Ich denke, Hermann wird da mächtig kontern."

Hermann Gaßner (Mitsubishi Lancer)
„Es lief gut. Hier ist es sehr schwierig, das Wetter einschätzen zu können. Die Zeiten passen, wir sind zufrieden.
Am Nachmittag kommen noch zwei Prüfungen mit Schotteranteilen – da müssen wir uns mächtig strecken, wenn wir entscheidenden Boden gut machen wollen."
Frank Färber (Mitsubishi Lancer)
„Uns fehlt gegenüber den Evo-9-Lancern mächtig viel Dampf. Ich weiß nicht woran es liegt. Vielleicht ist ja auch der Fahrer schuld."
Hermann Gaßner junior (Mitsubishi Lancer)
„Heute Morgen war ich an manchen Stellen noch zu vorsichtig, dort war ich jetzt auf dem zweiten Durchgang mutiger. Prompt lief es auch besser – ich bin zufrieden."
Florian Auer (Mitsubishi Lancer)
„Wir hatten gestern Abend einen Defekt im Antriebsstrang und konnten die erste Prüfung nicht beenden – deshalb starten wir heute mit fünf Minuten Rückstand auf den Rest des Feldes und finden uns natürlich irgendwo im Keller des Zeitenlisten wieder.
Sehr motivierend ist da nicht, so hinterherzufahren. Aber wir nehmen so den Übungseffekt mit – und das ist enorm wichtig."
Sandro Wallenwein (Subaru Impreza)
„Es läuft nicht so wie wir uns das ausgerechnet hatten. Wir verlieren Zeit auf die Autos vor uns. Vermutlich liegt es an den Reifen – wir waren heute Vormittag durchgängig mit Intermediates unterwegs. Trockenreifen wären zu hart, Regenreifen zu weich:
Es ist ein Pokerspiel. Jetzt müssen wir uns anders orientieren: Gegen Hermann Gaßner werden wir nichts mehr ausrichten können – dieser Abstand ist einfach zu groß. Nun wollen wir zusehen, dass die anderen Konkurrenten, wie Gaßner junior und Peter Corazza, hinter uns bleiben."
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