Hochklassiges Formel-, Sport- und Tourenwagenfeld von internationalem Format
Seit den Glanzjahren des einstigen Düdelinger Bergrennens Mitte der 1980er Jahre wurde den Fans des Bergrennsports kein derart erstklassiges Teilnehmerfeld mehr geboten, wie sich nun für das am 9./10. Juni angesagte „European Hill Race" ankündigt.
Obschon sich die veranstaltende „Union des Pilotes" seit jeher um attraktive Starterfelder bemühte, konnte sie nie zuvor eine derart geballte Ladung internationaler Spitzenfahrer mit zudem äußerst spektakulärem Fahrzeug-material nach Eschdorf locken.
Wenige Tage vor dem offiziellen Anmeldeschluss liegen bereits rund 100 Nennungen vor, was nicht zuletzt darauf zurückzuführen ist, dass die deutschen Bergspezialisten in Eschdorf dieses Jahr u. a. um Punkte zum AVD-Sportwagen-Bergcup, zum KW-Bergcup (Gruppe H, E1/Freestyle) sowie zum deutschen Classic Bergcup kämpfen werden.
Zudem genießt das Eschdorfer Bergrennen aber auch durch seine einzigartige Atmosphäre und die ausgezeichnete, sehr breite Strecke mit erstklassigem Belag weit über unsere Landesgrenzen hinaus hohes Ansehen bei Fahrern und Zuschauern.
Bereits jetzt konnte sich der Veranstalter die Zusagen von 8 F3000-Fahrern sichern, mit Eschdorf-Streckenrekordinhaber Lionel Regal, dem französischen Bergmeister 2005 und 2006, im neuen Reynard-Mugen Honda 01L, Lorentzweiler-Gesamtsieger Fabien Frantz (F, Reynard-Cosworth 93D), dem Sieger des „Cups der Schweizer Berge 2005" Eric Berguerand (CH, Lola-Cosworth T96/50), dem mehrfachen ungarischen und dreifachen österreichischen Bergmeister Laszlo Szasz, Sieger der FIA-Europa-Berg-Trophäe 2002, im Reynard-Zytek 01L, dem französischen Nachwuchstalent Alban Thomas (Lola-Judd B99/50), dem neunfachen belgischen Bergmeister Jean Schmits (Ralt-Cosworth Rt23), und natürlich dem Luxemburger ex-Meister Guy Demuth (Lola-Zytek B02/50).
Auch der Reynard-Cosworth 93D des Hauser-Teams „Racing Experience" wird am Start sein, wobei bislang jedoch noch nicht feststeht, wer als Fahrer fungieren wird.
Neben dieser Meute an rund 450 PS starken 3-Liter-Formelwagen sticht in Eschdorf aber ganz besonders das rund 20 Fahrzeuge zählende Feld der zweisitzigen Sportprototypen hervor, wovon rund ein Dutzend mit ca. 390 PS starken BMW-3 Liter-Motoren ausgerüstet sind.
Neben Jörg Weidinger (D), Tourenwagen-Europabergmeister 2005 und 2006, bringen hier der derzeit Dritte der französischen Bergmeisterschaft Cyrille Frantz, der dreifache deutsche Vize-Bergmeister Uwe Lang, der französische „U25"-Bergmeister 2004 Frank Cannata, Eschdorf-Sportwagen-Rekordhalter Jacques Marchal (B), Bernd Simon (D) sowie der Luxemburger Nic Brebsom allesamt einen Osella-BMW PA20S an den Start, derweil die Schweizer Marcel Steiner und Urs Müller auf einen Martini-BMW Mk77 bzw. einen Argo-Alfa Romeo vertrauen.
Doch auch die Tourenwagen- und Gran-Turismo-Fans kommen in Eschdorf auf ihre Kosten, mit u.a. dem Schweizer Publikumsliebling Bruno Ianniello im ca. 600 PS starken Lancia Delta S4, dem Österreicher Herbert Stolz (Porsche 935 Bi-Turbo 4x4 mit rund 650 PS), dem siebenfachen deutschen Bergmeister Norbert Brenner im ex-DTM-Opel Astra V8 (rund 400 PS), dem Franzosen Jean-Pierre Prevot (Porsche RSR im 935er Look), den BMW M3 des Franzosen Nicolas Werver und des deutschen EM-Fahrers Rainer Krug, sowie den zahlreichen aufgemotzten Opel Kadett, VW Polo, Golf und Scirocco, BMW 2002 und 320, Renault Clio, Megane und R8 Gordini, Ford Escort, usw. aus dem deutschen KW-Bergcup.
- Patrick WEBER -
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