9. Juli 2008 – Testfahrten Hockenheim Tag 2
Das ING Renault F1 Team konnte auch am zweiten Tag seines Test-Gastspiels im Badischen die Vorbereitung auf den bevorstehenden Großen Preis von Deutschland kräftig vorantreiben.
Fernando Alonso, Renault R28-04, 106 Runden, 485 km, Bestzeit: 1.16,141 min
Schichtwechsel: Griff am gestrigen Dienstag noch Grand Prix-Rookie Nelson Piquet in das Steuer des Renault R28 mit der Chassis-Nummer 04, so löste heute der zweifache Formel 1-Weltmeister Fernando Alonso den Brasilianer auf dem Hockenheimring ab. Der Spanier hatte Glück: Zeigte sich am Vortag das Wetter noch von seiner unsteten Seite, so blieb es am Mittwoch trocken und der leicht bewölkte Himmel sorgte für einen ebenso warmen wie freundlichen Nachmittag.
Das ING Renault F1 Testteam nahm die idealen Rahmenbedingungen nach dem verregneten Silverstone-Wochenende dankbar zur Kenntnis und spulte das immense Arbeitsprogramm auf seiner Agenda konsequent und hochkonzentriert ab. Dies bedeutete für Alonso: Er umkreiste den Grand Prix-Kurs nicht weniger als 106 Mal und legte dabei eine Strecke von 485 Kilometern zurück – mehr als das 1,5-fache einer Renndistanz.
Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die Abstimmung des generellen Fahrwerks-Set-ups und der Aerodynamik sowie Belastungs- und Verschleißversuche mit den Bremsen, einem der Schlüsselfaktoren für den in gut einer Woche bevorstehenden Grand Prix.
Auch morgen ist es der Asturier, der mit seinem Werks-Rennwagen die Arbeit fortsetzen und bis zum Abend beenden wird.
Fernando Alonso (Fahrer des ING Renault F1 Teams):
„Ich bin zufrieden mit dem, was wir heute geschafft haben. Ich konnte sehr viele Runden drehen und wichtige Informationen sammeln, die uns für den Großen Preis von Deutschland zugute kommen. Die Strecke präsentierte sich in einem sehr guten Zustand:
Es blieb trocken, während die Bewölkung für eine konstante Asphalt-Temperatur sorgte – also praktisch ideale Testbedingungen. Schon aus diesem Grunde haben wir einige Fortschritte mit unserem Renault R28 erzielt, auch wenn wir für morgen noch einiges auf dem Programm haben."
Christian Silk (Leitender Testingenieur des ING Renault F1 Teams):
„Der Mittwoch entpuppte sich als wirklich sehr produktiver Tag, wir haben unseren doch sehr umfangreichen Aufgabenzettel fast vollständig abgearbeitet. Fernando Alonso fühlte sich in seinem Renault R28 von Beginn an wohl, die Balance scheint für den Hockenheimring bereits zu stimmen.
Zugleich haben wir uns aber auch auf Bremsentests konzentriert, bevor wir uns der Abstimmung des Fahrwerks, der Kraftübertragung und der Aerodynamik widmeten. Die Resultate, die wir dabei gefunden haben, erlauben sehr interessante Rückschlüsse."
- Mischa Hammann -
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