Arbeitsprogramm erfolgreich abgeschlossen
Der Große Preis von Deutschland kann kommen: Das ING Renault F1 Team hat seine Vorbereitungen auf das Hockenheim-Rennen beendet und zeigt sich zufrieden mit dem erreichten Ergebnis.
Fernando Alonso, Renault R28-04, 115 Runden, 523 km, Bestzeit: 1.15,593 min
Nach seinem erfolgreichen Testauftakt vom Mittwoch griff der zweifache Formel 1-Weltmeister Fernando Alonso auch am Donnerstag in das Lenkrad seines Renault R28. Dabei brachte der Spanier die Versuchsfahrten des ING Renault F1 Teams auf dem Hockenheimring zu einem positiven Abschluss – kein Wunder bei dem perfektem Wetter, das bei blauem Himmel und Sonnenschein mit Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius im Badischen herrschte.
Insgesamt spulte Alonso dabei mit 523 Kilometern beziehungsweise 115 Runden erneut eine immense Distanz ab, die nahezu zwei Grands Prix entspricht. Auf der Tagesordnung stand dabei zunächst ein umfangreiches Entwicklungsprogramm, bevor sich die Mitarbeiter des Konstrukteurs-Champions von 2005 und 2006 generellen Abstimmungsarbeiten mit dem Renault R28, dem Vergleich unterschiedlicher Rennreifen-Typen und allgemeinen Rennvorbereitungen widmeten.
Am Ende der dreitägigen Test-Session bauten die Spezialisten ihre Zelte mit rundherum zufriedenen Gesichtern wieder ab: Sie konnten ihr Pensum vollständig abarbeiten und kehren nun mit wichtigen Informationen heim in die beiden Workshops im britischen Enstone (Chassis) und Viry-Châtillon bei Paris (Motor).
Im Hinblick auf den bevorstehenden Großen Preis von Deutschland, der in gut einer Woche auf dem Hockenheimring mit den ersten Freien Trainingssitzungen beginnt, fühlt sich das ING Renault F1 Team gut gerüstet.
Fernando Alonso (Fahrer des ING Renault F1 Teams):
„Auch heute erlebten wir einen sehr arbeitsreichen Tag. Ich konnte viele viele Runden fahren und dabei eine Menge Daten und Informationen sammeln, die uns für den Deutschland-Grand Prix einen Schritt weiterbringen sollten. Gottlob war es recht warm hier in Hockenheim – ich denke, diese Temperaturen entsprechen mehr jenen Bedingungen, die uns auch in knapp einer Woche erwarten.
Wenn ich mir unsere Rundenzeiten ansehen, so ist uns ein Schritt nach vorn gelungen. Da wir unseren Renault R28 verbessern konnten, traten wir heute konkurrenzfähiger auf.
Die Entwicklung geht in die richtige Richtung – auch wenn wir immer noch Ideen haben, die wir dann am Rennwochenende ausprobieren wollen."
Christian Silk (Leitender Testingenieur des ING Renault F1 Teams):
„Der heutige Donnerstag stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den Großen Preis von Deutschland. So haben wir beispielsweise die uns dort zur Verfügung stehenden Rennreifen-Typen verglichen und ihre Stärken und Eigenschaften analysiert.
Unser Renault R28 funktioniert perfekt, also sind wir mit dem hier Erreichten überaus zufrieden. Aus meiner Sicht kann das Hockenheim-Rennen kommen.
Zu guter Letzt hat auch das Wetter mitgespielt – die hohen Temperaturen reflektieren vermutlich jene Bedingungen, die auch am Grand Prix-Wochenende herrschen werden."
- Mischa Hammann -
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