- "Einzigartige Plattform" für nachhaltige Energielösungen
Vordenker wie der Friedensnobelpreisträger Rajendra Pachauri und Entscheider wie der indonesische Energieminister Purnomo Yusgiantoro treffen vom 12.-14. November dieses Jahres im Congress Center Basel mit Top-Managern von Siemens oder BP zusammen.
Gemeinsam mit Vertretern des Rocky Mountain Institute, des World Economic Forum und von UN Global Compact sowie anderen Experten wollen sie auf der zweieinhalbtägigen Veranstaltung konkrete Lösungen und Partnerschaften für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung finden.
Ihre Plattform: Global Energy Basel, die erste internationale Veranstaltung zum Thema innovative Partnerschaften für nachhaltige Energielösungen - vom "Green Campus" für Industrieanlagen bis zu energiesparenden Infrastrukturangeboten für Städte und den ländlichen Raum.
"Von der Klimakrise bis zu bewaffneten Konflikten und Armut - viele der dringlichsten Probleme der Welt hängen mit unserer steigenden - zumeist nicht nachhaltigen - Nachfrage nach Energie zusammen. Diese Wechselbeziehung gilt es zu verstehen, und wir müssen uns damit auseinandersetzen", schreibt BAN Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen in einem Grusswort an die Veranstalter der GEB, deren Potenzial er so beschreibt:
"Die Global Energy Basel zeigt sich als herausragendes Forum für die Energie-Community, um gute Praxisbeispiele und neue Lösungen zu präsentieren. Ich hoffe, dass diese einzigartige Plattform uns dazu führt, die politischen Entscheidungen zu treffen, die wir brauchen, um Innovationen zu stimulieren, Effizienz zu verbessern, den Klimawandel zu beseitigen sowie eine sichere und nachhaltige Energiezukunft für uns alle zu bewirken."
Auch Christoph Frei, Senior Director im World Economic Forum und Mitglied im Advisory Board der Global Energy Basel, weiss um das zentrale Anliegen, das NGOs ebenso umtreibt wie ihre Gegenüber aus Wirtschaft und öffentlicher Hand:
"Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen mit Blick auf eine sichere, nachhaltige Zukunft unserer Energien. Um diese Herausforderungen in Angriff zu nehmen, sind neue Partnerschaften am Markt und innovative Formen der Zusammenarbeit unabdingbar. Bei der Global Energy Basel geht es genau darum: neue derartige Allianzen zu schmieden".
Tatsächlich sind technische Lösungsansätze vielfach bereits vorhanden und eher das Zusammenführen geeigneter Projektpartner sowie die aktive Kolllaboration an konkreten Lösungen gefordert. Ihr Augenmerk richtet die Global Energy Basel daher auf das Zustandekommen neuer Partnerschaften zwischen öffentlichem und Industriesektor - und blickt bewusst über die Grenzen einzelner Marktsegmente hinaus.
An Nachhaltigkeit orientierte Stadtplanung, etwa bei so genannten "Eco towns", steht bei der Global Energy Basel ebenso im Blickpunkt wie energiesparende Infrastruktur im städtischen, ländlichen und industriellen Bereich. Dazu zählen neben Aspekten der Energie- und Wasserversorgung auch Fragen der Mobilität und des Transports. Diskutiert werden in Basel zudem die finanziellen und politischen Rahmenbedingungen entsprechender Projekte.
In Plenar- und Panelsitzungen sollen bei der künftig im Jahresturnus abgehaltenen Veranstaltung konkrete Lösungsansätze von Anbietern und Interessenten gemeinsam diskutiert werden. Die Veranstalterin, die MCH Messe Schweiz AG, rechnet für die dreitägige Veranstaltung mit rund 1.000 hochkarätigen Teilnehmern.
Welch unterschiedliche Disziplinen und Sektoren bei der Global Energy Basel miteinander ins Gespräch kommen werden, offenbart bereits ein Blick auf die stetig wachsende Liste der anwesenden Sprecher und Moderatoren, zu denen Stararchitekt Jacques Herzog und Friedensnobelpreisträger Rajendra Pachauri ebenso zählen wie Medienexperte Vijay Vaitheeswaran vom renommierten Economist oder Amory B. Lovins vom Rocky Mountains Insitute.
Ob die Energieminister der Schweiz oder Indonesiens, Vertreter der BP Group, von Credit Suisse oder Siemens, der frühere UNEP-Direktor Klaus Töpfer oder Eileen Clausen vom Pew Center on Global Climate Change: Sie alle drängen auf realisierbare Lösungsansätze, die die Entwicklung unserer Erde nachhaltig vorantreiben können - und dies auch jenseits der Konferenzräume.
Welche Bedeutung auch internationale Organisationen der Veranstaltung in Basel beimessen, beleuchtet einmal mehr der jüngste Partner der Global Energy Basel, der sich zwischenzeitlich an die Seite von World Economic Forum, ICLEI und Schweizer Regierung gesellte:
United Nations Global Compact steht für einen weltumspannenden Pakt, sich für den Aufbau sozialer und ökologischer Eckpfeiler zur Abstützung der neuen globalen Wirtschaft zu engagieren und dafür Sorge zu tragen, dass die Globalisierung allen Menschen dieser Erde zugute kommt. Inzwischen beteiligen sich an UN Global Compact weltweit mehr als 1.400 Unternehmen sowie Arbeitnehmer-, Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen.
Treffendes Fazit von Moritz Leuenberger, Schweizer Energieminister und Schirmherr der Global Energy Basel: "Die Welt ist ein Dorf. Verhandlungen auf globaler Bühne funktionieren letztlich nach den gleichen Mechanismen wie in städtischen Versammlungen:
Gruppendynamiken entstehen, Entscheidungen werden deshalb oft von Emotionen beeinflusst. Ich unterstütze die Global Energy Basel als eine Veranstaltung, die Länder, Städte, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen im Bemühen vereint, praktische, integrierte Lösungen zu finden - eben wie auf einem Dorfplatz, sozusagen."
Über die Global Energy Basel
Global Energy Basel ist eine neue Geschäfts- und Kooperationsplattform für die weltweit wichtigsten Exponenten von Energielösungen. Vertreter aus Industrie, Politik, Verwaltung, Wissenschaft sowie von NGO's präsentieren Beispiellösungen zur sicheren und nachhaltigen Energieversorgung bei grossen Infrastruktur- und Städtebauprojekten.
Im Zentrum stehen dabei die Erfolgsfaktoren für die zur Umsetzung solcher Projekte notwendigen strategischen Partnerschaften. Die Veranstaltung findet erstmals vom 12. bis 14. November 2008 im Congress Center Basel statt und wird von der Messe Schweiz künftig im Jahresturnus organisiert.
Partner sind das World Economic Forum, die Internationale Umweltagentur für Kommunen (ICLEI), die Schweizer Regierung und die Regierung des Kantons Basel-Stadt sowie UN Global Compact und die Climate Group, eine internationale, gemeinnützige Organisation zur Förderung von Klimaschutz in Wirtschaft und Politik.
Weitere Informationen unter: www.globalenergybasel.com
-apa, ots-
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