Zum 39. Mal wurden die „Bergsteiger des Motorsports" in der rund 700 Seelen zählenden Gemeinde Hausen in der Bayrischen Rhön, mit offenen Armen aufgenommen. Drei Tage „Racing und Party" lockten 140 Fahrer, darunter 66 Gruppe H und 9 FS/E1 Piloten sowie an die 4.000 Fans ins grüne Herz der Republik.
Nach der Streckenverlängerung und anschließendem Regenrennen im Vorjahr, war ein neuer Tourenwagen-Rekord vorprogrammiert. Dies unterstrich der Schweizer Reto Meisel (Mercedes 190 Judd V8) bereits im Training. Bei besten Bedingungen machte der Eidgenosse schon am frühen Sonntagmorgen Ernst und stellten den ersten Rekord des Tages auf. Danach führte der spätere Gesamtsieger Marcel Steiner vor Meisel, noch vor den beiden weiteren Sportwagen-Piloten Uwe Lang und Jörg Weidinger in der Tageswertung.
Reto Meisel, der Norbert Brenner im Opel Astra V8 DTM keine Chance ließ, steuerte mit der Tourenwagenbestzeit 1:42,950 Rekord Nummer fünf bei. Brenner betonte, „um zu Reto aufzuschießen müsste ich meinen Astra rund 70 kg erleichtern, das jedoch extrem teuer oder geht auf Kosten der Sicherheit, was unakzeptabel ist". Im Training zeigte Klaus Hoffmann eine ausgezeichnete Performance.
Der E1-Ford Escort Cosworth lief endlich halbwegs wunschgemäß und siehe da, der Kitzinger war schneller als Kollege Norbert Handa im E1-Lancia Delta Evo III. Auch im ersten Rennlauf (Rang 6) war Hoffmann flotter als Handa. Doch dann tat es wieder mal einen Schlag und Hoffmann rollte nach der Jopp-Kurve (am ehemaligen Start) genauso aus, wie Minuten später Handa.
Dramen spielten sich in den Gruppe H-Klassen des KW Berg-Cup ab. Bis 1150 ccm vertrödelte Tobias Klimsa (VW Polo) den zweiten Lauf und geriet dadurch auf die Verliererstraße gegen Jürgen Hessberger im Fiat 127 Sport. Robert Bauer (VW Polo) hatte, nach eigener Vorhersage, auf dieser steilen Powerstrecke keine Chance ein Wörtchen um den Klassensieg mitreden zu können, der Kraftfahrer in Diensten des Autozubehörriesen ATU, musste gar Franz Koob im Fiat 128 Coupe vor sich dulden. Dahinter hatte Walter Trachsel, im orange Ex-Hörnig Fiat 127 Sport den Rest des 1150er Feldes im Griff.
Eine Klasse höher bis 1,3 Liter war Nachwuchsmann André Stelberg auf den ersten 4,2 km fast eine Sekunde schneller als Hugo Moser und Klaus Bernert (alle VW Polo 16V). Doch dann versagte Stelbergs Sportgerät seinen Dienst und Moser siegte am Ende denkbar knapp mit 96/100 vor Bernert. Nachdem Martin Kleiner an gleicher Stelle wie danach Handa und Hoffmann antriebslos ausrollte, war der Weg frei für Hajo Schmidt zum Sprung auf Platz 3.
Der Berg-Cup Gesamtsieger von 1999 verfügt seit neustem über einen mit Motorradzylinderkopftechnik aufgepeppten 16V-Motor im roten Polo. Die KW-8V-Trophy der Division 1 hatte erneut Armin Ebenhöh im Auto-Weißdorn VW Polo voll unter Kontrolle. Nur im ersten Rennlauf konnte Bernd Letmade (VW Polo) halbwegs am Hagelstadter dran bleiben.
Böse Überraschung für Peter Naumann, bei seinem ersten Auftritt der Saison. Im von Andreas Voss geliehen VW Golf 16V (1600 ccm), fabrizierte der Schwabe mit Doppelsalto einen Totalschaden. Naumann geriet im Bereich der großen Zuschauerwiese (zwischen Posten 7 und 8) in den Graben und war danach machtlos.
Der amtierende Titelträger der KW Berg-Cup Division I, der bekanntlich beim Saisonfinale 2007 in Mickhausen seinen VW Sorg-Polo auf ähnliche Weise „kalt verformte", wurde vorsorglich ins nächste Krankenhaus zum Routineuntersuchung eingeliefert, da er über Rückenschmerzen klagte.
Hans Paulitsch (VW Scirocco 16V) gewann die Klasse deutlich vor Frank Brügge im VW Golf 20V, der „Weltenbummler" Helmut Maier im VW Spiess Golf 16V um 5/100 bezwingen konnte. Der Passauer startete am Wochenende vor dem „Rhönklassiker" beim EM-Lauf im slowenischen Ilirska Bistrica, wo der Versicherungskaufmann die Klasse E1 bis 1600 ccm für sich entschied.
Unantastbar spulte Holger Hovemann (Opel RISSE Kadett C 16V) die drei Läufe ab und bleibt weiter ungeschlagen. „Wenn das so weitergeht, muss ich mir irgendwann eine neue Herausforderung suchen", kündigte der Odenwälder an. Im Kampf um die Ehrenplätze ging richtig die Post ab. Nach dem ersten Lauf lediglich sechster, presste sich Hansi Eller im Minichberger VW Scirocco 16V noch an den Lokalmatadoren Sebastian Schmitt und Dieter Rottenberger (zweiter nach Lauf 1) sowie an Günter Göser und Kurt Flatz vorbei auf Rang zwei.
Andreas Kokor auf einem ungewohnten Rang 12, verspiele eine deutlich bessere Platzierung mit einem heftigen Verbremser in der Jopp-Kurve. Bernd Ehrle im blauen Opel Kadett C baute mit seinem Sieg in der großen 8V-Wertung seine Tabellenführung in der KW-Subwertung aus, profitierte dabei jedoch vom technisch bedingten Ausfall von Michael Rauch im Briegel-Kadett. Dritter im Reigen der „8V’ler" war René Rypka, ebenfalls auf „CQP".
Nichts Neues in der Gruppe H über 2000 ccm Hubraum. Lutz Pfeil im bildschönen BMW M3 Coupe E46 á la VLN steigert sich weiter Stückchen für Stückchen. Armin Dellkamm (Ex-Schnitzer BMW M3) bekam dies nun zu spüren. Den Klassen und Gruppensieg holte sich dagegen Markus Wüstefeld im Mercedes 190 Evo II.
In der Gruppe E1 hieß der Klassensieger bis 2000 ccm Michael Wensorra (Opel RISSE Kadett C 16V).
von Thomas Bubel (Pressesprecher KW Berg-Cup) auch Photo
Mit dem 14.Ibergrennen der Neuzeit, feierte der organisierende MC Heiligenstadt seinen 50. Geburtstag. Schon in den 1970er Jahren begann die Motorsport-Tradition im Eichsfeld mit Läufen zur DDR-Meisterschaft. Heute geht’s gottlob internationaler auf dem Hol weiter >>
Unzählige Zwischenfälle an beiden Veranstaltungstagen (allen 18 am Sonntag), dazu Nieselregen in der Nacht, der am Morgen des Renntages für eine feuchte Piste sorgte, ließen kaum einen flüssigen Ablauf am Rennsteig bei Winterstein (zwischen Eisenach und Gotha) zu. Prominentestes Unfallopfer weiter >>
KW Berg-Cup WOLSFELD (D):
Alle möglichen positiven Umstände standen dem EMSC Bitburg, der im Vorjahr mit Dauerregen beschieden wurde, bei der 46. Auflage des Wolsfelder AvD Bergrennen zur Seite. Bei sattem Sonnenschein und sommerlichen Graden, kam im Fahrerlager von Wolsfeld Urlau weiter >>
KW Berg-Cup
Werner Jetzt in Opel Astra V8 DTM des Ammann Performance Teams (by Th. Bubel)
Eine optimale Showbühne bot in Eschdorf die „Union des Pilotes" dem erstklassigen Starterfeld mit den Top-Piloten aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz. Insge weiter >>
Über 60 Aktive des KW Berg-Cup machten sich diesmal auf den Weg nach Luxemburg, sie sollten es nicht bereuen. Am Renntag waren drei Wertungsläufe, plus ein Warm up geplant. In den Klassen des KW Berg-Cup sollten die besten zwei Auffahrten, im übrigen Feld die Bestzeit für die Wertung herangezogen werden.
Doch zu beginn des dritten Laufs setzte leichter Regen ein und zu a weiter >>
Die extrem schwierigen Streckenbedingungen am engen und winkligen Wolsfelder Berg bei Bitburg, waren am Pfingstmontag wie gemacht für Allrad-Tourenwagen und Regenspezialisten in etwas leistungsschwächeren Fahrzeugen, gerade in den kleineren Hubraumklassen.
So war es nicht weiter verwunderlich das Norbert Handa im Lancia Delta Integrale (Gruppe FS) auf durchweg feuchter S weiter >>
Mit einem ¼ Meilenrennen, das Thüringens Verkehrsminister Andreas Trautvetter persönlich eröffnete, stimmten sich bereits am Freitagabend Aktive und Fans mit einer Deutschland-Premiere ein. Insgesamt nahmen 53 Fahrer an dem Show-Rennen teil, darunter u.a. Peter Naumann und Norbert Brenner. Knapp 1.500 Zus weiter >>
Ein stolzes Jubiläum steht dem Bergrennsport in Deutschland in 2007 ins Haus. Der Gruppe H Berg-Cup wird zwanzig Jahre jung. Der am 9. Oktober 1987 in Hindelang, beim legendären Oberjoch-Bergrennen gegründete Cup, setzte in den vergangen zwei Jahrzehnten neue Maßstäbe und drückte den Bergszenen in der Bundesrepublik u weiter >>
Ein eindrucksvolles Jubiläum steht in diesem Jahr dem Gruppe H Berg-Cup ins Haus. Seit 20 Jahren bildet der Berg-Cup die sportliche Heimat aller Gruppe H-Piloten am Berg.
Auch in der Jubiläumssaison unterstützt KW Automotive, erfolgreicher Fahrwerkshersteller aus dem Schwabenland, das Serien-Urgestein im Bergrennsport schlechthin, als Hauptsponsor.
Als Co-Sponso weiter >>
Das bis in die Mitte der achtziger Jahre als Augusta-Bergrennen bekannte und vor fünf Jahren als Bergrennen Mickhausen auferstandene Rennen nahe Augsburg, mausert sich zum derzeit größten Berg-Event Deutschlands. In weiser Vorahnung eines Fahreransturms beschränkten sich die Verantwortlichen des ASC Bobingen im Vorfeld auf 175 Startplätze. Im Gegensatz zu den Erfahrungen der übri weiter >>
Traum Wetter, Traum Kulisse und einen exzellentes und internationales Teilnehmerfeld, ließen bei allen Beteiligten keine Wünsche offen. Die herrliche Gegend zwischen Esthofen und St.Agatha, unweit der bekannten Donauschlinge, prensentierte sich an beiden Tagen mit einem wolken weiter >>
Der steinerne Kaiser Friedrich Barbarossa, der der Sage nach unweit der Ziellinie im Kyffhäuser Gebirge ruhen soll, rief zum 15. Mal die Bergspezialisten der Republik und weit über Hundert waren gekommen. Die 3,8 km lange und mit 35 Kurven, anspruchsvollste Be weiter >>
Vergleich Deutschland gegen Schweiz um den Sieg
Der Homburger Automobilclub (HAC) hat es nach einigen Widrigkeiten erneut geschafft. Zum 33. Mal schallt am kommenden Wochenende (15./16. Juli), der Sound kerniger Rennmotoren durch den Staatsforst zwischen dem saa weiter >>
Der 2,030 km lange „Uphöfener Berg" ist am 12. und 13. August 2006
Schauplatz des 39. Osnabrücker ADAC Bergrennens, dem „Top – Auto – Event im Norden".
Eine einmalige Vielfalt an teilnehmenden Fahrzeugen der unterschiedlichsten Jahrgänge, Ba weiter >>
Der Auftrag ist vergeben und die Baustelleneinweisung bereits erfolgt.
Am vergangenen Dienstag (4. April) wurde das Tief- und Straßenbau-Unternehmen Juchem aus dem Kreis Birkenfeld vom Straßenbauamt Landstuhl vor Ort eingewiesen. Die Käshofer Straße, als Austragungsort des Homburger ADAC Bergrennens (15./16. Juli '06), bekommt in wesentlichen Teilen einen neue und weiter >>
Die Familie der "Gruppe E1 Mega-Tourenwagen" am Berg wächst weiter.
Der Deutsche 7fache Rekord-Bergmeister Norbert Brenner wird in der kommenden Saison einen spektakulären Rennwagen aus den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) im Rahmen der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft pilotieren. Die eigentliche weiter >>
Der Berg-Cup e.V. beschreitet in 2006 neue Wege und reagiert auf die Veränderungen in der Bergrennszene. Neuerungen sollen den "KW Berg-Cup" für die Zukunft wappnen und den traditionsreichsten Cup an Deutschlands Bergrennen noch spannender und attraktiver machen. In der kommenden Saison stehen 10 Bergrennen in Deutschland, Luxemburg und Österreich im Kalender, drei weniger als im weiter >>
1 29.04. / 30.04.2006 2. ADAC Rennsteig Bergrennen -
Neues Rennen!Die derzeit längste Rennstrecke in Deutschland. Eingespieltes Bergrennteam des ehemaligen Glasbach Bergrennen
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Das Bergrennen in Nommern, das erst zum 4. Mal von der Union des Pilotes organisiert wird, wurde auf Anhieb von de weiter >>
Der Bergrennsport erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Nun haben sich zwei Bergfans an die Arbeit gemacht, ein Arcade-Bergrennspiel zu programmieren, das es so noch nie gegeben hat. Hierzu werden verschiedene Originalstrecken und Fahrzeuge der Saison 2005 detailgetreu nachgebildet. Für Bergfreunde ein absolutes Muss, aber auch eine willkommene Abwechslung zu GT weiter >>
Die letzten Jahre hatte der einzige Deutsche Berg-EM Lauf unter widrigen Wetterbedingungen zu leiden, doch diesmal herrschten Kaiserwetter am Fell-Thommer-Berg. Neben der Elite der Europameisterschaft, sorgten der KW Berg-Cup, der AvD Sportwagen Berg-Cup sowie die Fahrer aus der Deutschen und Luxemburger Bergszene für ein exzellentes Fahrerfeld.
Die PS-Protze der Formel 3 weiter >>
Allgemeine Daten
Das Internationale Trierer ADAC/RTT Bergrennen ist das einzige deutsche Bergrennen, das Teil der Europabergmeisterschaftsserie ist. Die Strecke auf der K 82 zwischen Fell und Thomm ist 3,715 Kilometer lang, hat eine durchschnittliche Steigung von 6,27 Prozent und beinhaltet vier schwierige Kurven: die Castrol-Kurve, die Bit-Kurve, die Bilstein-Kurv weiter >>
Das Berg-Cup Video 2004 ist da ! Spannung bis zur letzten Minute zeichnete die Saison 2004 aus. Erst beim Finale in Mickhausen konnten sich Franz Weißdorn (Div.I), Armin Ebenhöh (8V-Div.I) und Frank Brügge (8V-Div.II) ihre Titel sichern. Gesamtsieger Holger Hovemann und Richard Rein (Div.III) machten bereits zuvor in St. Agatha alles klar. 135 Fahrer kämpften mit ihren Fahrzeugen weiter >>
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