- Vorschau: IRC-Rallye Russland 2008
- Debüt für einen neuen Schotterspezialisten: Der BFGoodrich g-Force Gravel Z4
BFGoodrich nimmt Rallye Russland mit neuer Schotterreifen-Entwicklung in Angriff
Auf zu neuen Ufern: Kaum 14 Tage nach dem Triumph des BFGoodrich Partnerteams Peugeot-Belux bei der Rallye Ypern setzt die Intercontinental Rally Challenge (IrC) ihre Europa-Tournee fort. Nächster Halt bereits an diesem Wochenende: die Rallye Russland, beheimatet in der nahe St. Petersburg gelegenen Stadt Vyborg. Auf dem Programm stehen zwölf Wertungsprüfungen über eine Distanz von 229,36 Kilometer.
Während Tabellenführer Luca Rossetti mit seinem BFGoodrich bereiften Peugeot 207 S2000 auf die Reise ins ehemalige Zaren-Reich verzichtet, sinnen die Fiat-Abarth-Piloten auf Revanche: Vorjahressieger Anton Alén sowie Ex-Weltmeister Didier Auriol wollen mit ihren Grande Punto S2000 jeweils den vierten Saisonlauf für sich entscheiden – könnten dabei aber auf harte Gegenwehr von Freddy Loix und Nicolas Vouilloz stoßen, den beiden erstplatzierten Peugeot-Bändigern von Ypern. Sein Weltdebüt feiert in Russland indes ein weiterer Schotter-Spezialist: der BFGoodrich g-Force Gravel Z4.
Will seinen Vorjahressieg wiederholen: BFGoodrich Partner und Fiat-Abarth-Pilot Anton Alén.
Wenn sich Anton Alén – Sohn der finnischen Rallye-Legende Markku Alén – bei der Rallye Russland besonders heimisch fühlt, dann hat dies durchaus seinen Grund: Vyborg, Start- und Zielort des vierten Laufs zur diesjährigen IRC, liegt gerademal 30 Kilometer von der Grenze zum nordöstlichsten EG-Land entfernt. Sowohl die waldreiche Landschaft als auch die Charakteristik der schnellen Schotter-Prüfungen kommen dem aufstrebenden Fiat-Werkspiloten durchaus entgegen.
Dabei muss BFGoodrich Partner Alén – der an gleicher Stelle vor Jahresfrist ungeschlagen blieb und somit ganz natürlich als Favorit ins Rennen startet – nicht nur seinen Markenkollegen Didier Auriol im Auge behalten, den Weltmeister von 1994. Ernsthafte Konkurrenz könnte ihm auch in Gestalt seines Landsmanns Juho Hanninen erwachsen, der als Gaststarter in der IRC einen der in der ersten Jahreshälfte überlegenen Peugeot 207 S2000 auf Reifen von BFGoodrich an den Start rollt.
Debüt für einen neuen Schotterspezialisten: Der BFGoodrich g-Force Gravel Z4
In Belgien der überragende Mann, jetzt auch mit dem neuen Schotterpneu von BFGoodrich schnell? Peugeot 207 S2000-Drifter Freddy Loix.
Für eine Überraschung soll aber auch der jüngste Schotterpneu von BFGoodrich sorgen, der g-Force Gravel Z4. „Bereits nach der Rallye Türkei führten wir vor dem IRC-Lauf in Portugal einen verbesserten g-Force Gravel ein, der mit seiner verstärkten Flanke das Risiko von Beschädigungen reduziert", erläutert Jacques Morelli, zuständiger Manager des IRC-Engagement der amerikanischen Reifenmarke.
„Diese Entwicklung haben wir weiter vorangetrieben, daraus entstand bis heute eine völlig neue Konstruktion – der Z4, der sich als nochmals resistenter erweist. Diesen Pneu konnten wir im Mai in Südfrankreich ausführlichen Tests unterziehen. Da die Streckebeläge hier in Russland nicht so verschleißintensiv sind, setzen wir ihn bei dieser Rallye in Kombination mit einer vergleichsweise weichen Laufflächenmischungen erstmals ein."
Dabei bleibt der g-Force Gravel Z4 nicht nur den IRC-Startern vorbehalten. Morelli: „Viele unserer Kunden gehen in nationalen Meisterschaften an den Start – auch hier empfiehlt sich die Neuentwicklung für Schotter-Veranstaltungen."
Die Rallye Russland geht am Samstag ab 16.40 Uhr zu Ende. Diese und weitere Informationen zum gesamten Motorsport-Engagement von BFGoodrich Tires finden Sie auch im Internet unter www.bfgoodrichtires.de.
- Jan Hennen - auch Photos
More reports from this category all copyright automobilsport.com.