Bei besten Wetterbedingungen erfolgte der Saisonauftakt in der Luxemburger Slalommeisterschaft in der Industriezone „Salzbach" in Wiltz. Für Joe Schmitz war es denn auch seine Premiere bei dieser Motorsportart, allerdings machte er sich bereits vor dem Start Gedanken um den Lenkeinschlag des Formel BMW Junior.
Er kam zur Erkenntnis, dass es fast unmöglich sei den kleinen Monoposto schnell im Kreisverkehr und zwischen den Toren auf dem Parkplatz zu bewegen. Durch Fahrfehler in den beiden Läufen des ersten Rennens, er hatte Tore verpasst, kam Schmitz am Sonntagmorgen nicht in die Wertung.
Im ersten Durchgang des zweiten Rennens das nach der Mittagspause gestartet wurde ließ Schmitz es vorsichtig angehen, er benötigte eine Rennzeit um in den Ergebnislisten aufgeführt zu werden. Im zweiten Lauf wollte er dann auf Angriff fahren, doch dieses Unterfangen endete in einer Hecke neben der Strecke.
Der Frontspoiler, sowie diverse Teile der vorderen Aufhängung, wurden beschädigt, schlimmer war jedoch, dass der Geradeauslauf des Boliden nun nicht mehr stimmte. Trotzdem konnte in der Pause vor den Läufen des letzten Rennens der Schaden gerichtet werden. Bedingt durch seine Rennzeit aus dem ersten Versuch (1’27’’24) belegte Schmitz zur allgemeinen Überraschung Platz fünf im zweiten Rennen.
In den beiden Versuchen des dritten Rennens trumpfte Schmitz dann groß auf. Im ersten Lauf fuhr er 1’27’’70 und im Schlussakt legte er 1’’25’’86 hin. Diese war gleichbedeutend mit der viertbesten Zeit an diesem Renntag. Doch am meisten freute ihn sein zweiter Gesamtrang in Race 3. Wichtig war auch, dass er in der Nachwuchsmeisterschaft seinen Vorsprung auf seinen Verfolger von 16 auf 31 Punkte ausbauen konnte.
"Der Slalom an sich hat mir sehr gut gefallen nur, dass es extrem schwierig war das Fahrzeug wegen seines geringen Lenkeinschlags auf der Strecke zu halten. Der Abflug brachte etwas Hektik ins Geschehen, doch mit meinem zweiten Rang im dritten Rennen konnte ich ein wohl nicht für möglich gehaltenes Resultat erzielen." zeigte Schmitz sich äußerst zufrieden nach seinem Ersteinsatz im Slalomsport.
In zehn Tagen wird Schmitz in Marchin (Belgien) wieder am Berg im Einsatz sein.
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Bis dahin Ihr JSR
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