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30.05.2008

ADAC GT Masters 2. Lauf Nürburgring Rückblick

ADAC GT MASTERS 22. – 24. Mai 2008

Auch im zweiten Jahr seines Bestehens gastierte der ADAC GT Masters Zirkus am Nürburgring im Rahmen des 24h-Rennens. Im Umfeld des legendären Langstrecken-Klassikers fühlten sich die Sportwagen-Boliden Corvette, Lamborghini, Porsche, Aston Martin, Ford und Ferrari besonders wohl.

Den Fans an der Strecke boten die beeindruckenden Sportwagen bei ihrer Demorunde auf der Nordschleife bereits am Freitag eine imposante Kulisse.

Die Rennen am Freitagabend und Samstagmittag direkt vor dem Start des 24h-Rennens waren geprägt von hitzigen Schlagabtauschen und packenden Motorsportszenen.

Nach dem Totalausfall des Wille/Welpmann-Autos und des havarierten Kremer/Terting-Boliden in Oschersleben kamen die beiden GT3-Ferrari des Kessel Racing Teams mit ihren Fahrern hochmotiviert in der Eifel an.

Das Cockpit am Nürburgring teilte sich Freddy Kremer mit Rennstallbesitzer und Teamchef Loris Kessel, die zweite Fahrerpaarung blieb unverändert. Die GT3-Ferraris waren vom Team bestens vorbereitet worden und benötigten nur leichte Modifikationen für das Renn-Setup.

Beide Ferraris kamen beim Start zum ersten Rennen gut weg, doch direkt in der ersten Kurve gab es Verständigungsprobleme unter den Fahrern an der Spitze und so konnte sich der Ferrari mit dem Liechtensteiner Thomas Wille am Steuer direkt an Position 6 festsetzen. Freddy Kremer, der von Startposition 16 ins Rennen ging, wurde nach der ersten Runde bereits auf dem elften Platz notiert.

Mit durchaus sensationellen Rundenzeiten, die durchweg nur 2 Sekunden von den Spitzenzeiten entfernt waren, kämpfte Kremer gegen ein übermächtiges Paket bestehend aus Lamborghini und Porsche an. Er konnte dem Druck aber standhalten und sich erfolgreich bis zum Boxenstopp durchsetzen.

Wille wurde vor dem obligatorischen Fahrerwechsel auf Position 5 geführt und gab an dieser Position liegend an Kollege Carsten Welpmann ab.

Dieser wurde aber durch technische Probleme am Motor behindert und fiel auf Platz 10 zurück. Freddy Kremer übergab beim Boxenstopp Teamchef Loris Kessel den optimal agierenden Ferrari.

Nach zwei Runden geriet Loris Kessel in der Bit-Kurve auf die dreckige Seite der Strecke und drehte sich ins Kies. Nach drei Runden konnte er zwar das Rennen wieder aufnehmen, wurde jedoch als Letzter abgewunken.

Das zweite Rennen am Samstag Mittag nahm Loris Kessel von Startplatz 13, Carsten Welpmann von der 17. Position aus in Angriff. Auch hier mussten sich einige Fahrer im Yokohama-S erst einmal sortieren und im nachfolgenden Getümmel konnte Welpmann zwei Konkurrenten überholen und kam als Fühnfzehnter wieder an der Box vorbei.

Routinier Loris Kessel nutzte die Gelegenheit und kämpfte sich auf Platz 7 vor. Bei einem Überholmanöver mit dem Lamborghini des Argo-Racing Teams ging der Lambo-Pilot etwas zu optimistisch in die Kurve und drehte den Ferrari von Loris Kessel unsanft um. Durch diesen Dreher verlor Kessel wertvolle Plätze und wurde im nächsten Durchgang auf Position 19 notiert.

Carsten Welpmann, der mit sehr guten Rundenzeiten unterwegs war, übergab an Wille an 12. Position liegend. Durch einen Funkausfall beim Boxenstopp verlor das Duo wertvolle Sekunden, die der Liechtensteiner aber in einer fulminanten Aufholjagd gutmachen konnte. Ganze 8 Sekunden holte er auf seinen Vordermann auf und beendete schlußendlich sein Rennen auf dem 11. Platz.

Freddy Kremer startete nach dem Boxenstopp von der 15. Position,konnte diese aber aufgrund massiven Übersteuern nicht mehr bis zum Fallen der Zielflagge verbessern. Die fast identischen Rundenzeiten mit Teamchef Loris Kessel zeigen aber, daß der Ferrari GT3 entwicklungstechnisch noch nicht am Ende ist.

Kremer Racing freute sich am Nürburgring besonders über den Besuch der folgenden Gäste:

Sponsor Dr. h.c. Albrecht Spindler und Gattin – Vorstand der CWI Real Estate AG und Dr. Markus Ludczak – Vorstand der Salemax AG

Florian Fritsch und Bruder Nikolas – Geschäftsführer der ITF-EDV Fröschl GmbH

Lutz Richter, Geschäftsführer der Compexx Finanz GmbH mit Ralph Konrad, Finanzvorstand der Aragon AG sowie Michael Ehry, Direktor der Taunus Sparkasse

Michael Früchtl und Sohn – Geschäftsführer der IVM GmbH

Jeanette Bieger von JBEvents und Schauspieler Frank teNeues

Holger Breiner, Organisator der Luxusmesse München

 

Das nächste Rennen wird Ende Juni im Rahmen der DTM auf dem Norisring stattfinden.  

 

-Marghitta Nachtigall -   Photos Kremer Racing
Weitere Photos auf automobilsport.com unter PHOTOS - 24h RACES





Author: maggy (admin2)
Last modified: Friday, 30.05.2008 - 12:25
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