Sensationelles Debüt auf dem Nürburgring

Sensationelles Debüt auf dem Nürburgring

15.09.2010: KREMER RACING Mit einem vulminanten Auftritt meldete sich Kessel Racing und Kremer Racing beim Eifelgastspiel des ADAC GT Masters am Nürburgring zurück. Beim Gaststart von Freddy Kremer und Johannes Stuck bei der deutschen

KREMER RACING



Mit einem vulminanten Auftritt meldete sich Kessel Racing und Kremer Racing beim Eifelgastspiel des ADAC GT Masters am Nürburgring zurück. Beim Gaststart von Freddy Kremer und Johannes Stuck bei der  deutschen GT3 Meisterschaft im Rahmen der FIA GT1 Weltmeisterschaft belegte das Starnberger Duo Platz 11 und 12 bei den prominent und höchst professionell besetzten Rennen am Samstag und Sonntag.

Nach Wetterkapriolen und Crash im ersten Freien Training wurde das Team schlußendlich im zweiten Lauf am Sonntag mit einem 3. Platz in der Amateuerwertung und der Ehrung von Freddy Kremer auf dem Podium belohnt.




Freie Trainings & Qualifying

Für die beiden freien Trainings am Donnerstag standen massive Einstellungs-Arbeiten zu Lasten der Michelin-Reifen, die in der ADAC GT Masters Pflicht sind, an. Da Kessel Racing in anderen Meisterschaften mit Dunlop-Reifen unterwegs ist, gibt es nicht viel Erfahrungen mit der französischen Reifen-Marke und das mußte am Donnerstag bitter bezahlt werden. Im ersten freien Training bockte die rote Göttin und machte ihrem Namen als Diva alle Ehre.

 Höhepunkt war der Abflug von Johannes Stuck in der Bit-Kurve und ein daraus resultierender erheblicher Schaden am Scuderia  links vorne und hinten und damit verbunden heftigste Bastelarbeit für die Mechaniker. Beim ersten Qualifying am Freitag war dann aber schon abzusehen, daß sich der Ferrari 430 GT3 mit den französischen Reifen angefreundet hatte und die Zeitenjagd beginnen konnte.

Mit einer 2.06.747 blieb Freddy Kremer aber deutliche drei Sekunden hinter seinen Erwartungen zurück, denn im Mai bei der GT Open hatte er bei gleicher Streckenführung schon eine 2.03.768 als beste Zeit herausgefahren. Ein heftiger Schlagabtausch mit einer Corvette krönte Freddy Kremers Session und kostete Johannes Stuck einige Zehntel, denn das Loch im linken Stoßstangenbereich konnte nur notdürftig für das zweite Zeittraining geflickt werden und war der Aerodynamik des Ferrari besonders abträglich. Somit stand der Ferrari für das erste Rennen am Samstag auf Position 18, am Sonntag dann auf Position 15.



Rennen 1 & 2


Freddy Kremer hatte einen fantastischen Start am Samstag mittag und wurde bei seiner ersten Durchfahrt bei Start und Ziel schon auf Platz 16 gelistet. Doch einige Runden später mußte er den klar schnelleren und um 5 Startplätze nach hinten versetzen Ascari mit Norman Knop passieren lassen. Bis zum Ende seines Stints konnte Kremer im hochkarätig besetzten Fahrerfeld seine Position exzellent verteidigen und auf Position 17 an Johannes Stuck übergeben.

Ein super getimter Boxenstopp bescherte Stuck bereits bei der Ausfahrt aus der Pitlane eine Position und in Folge arbeitete sich der Starnberger bis auf Platz 10 vor. Zwei Runden vor Schluß drehte sich Stuck im Zweikampf mit der Dodge Viper kurz von der  Strecke, büßte aber nur einen Platz ein und fuhr den 11. Platz ins Ziel.

Rennen Zwei am Sonntag stand unter weniger guten Vorzeichen. Die Wetterkapriolen am Ring bescherten Regen und Sonne im Wechsel und schon auf der Startaufstellung ging ein kleiner Schauer nieder. Die Rennleitung deklarierte daraufhin das Rennen zum wet race, doch alle Piloten blieben auf Slicks.




Der Start von Johannes Stuck war exzellent und schon in der ersten Runde mußte Ex-Formel1-Fahrer Mika Salo in der Corvette Z06 dran glauben und eine Position abgeben. Der Starnberger pflügte durchs Feld und konnte sich bis zum Ende des Boxestopp-Fensters bis auf Position 11 vorkämpfen.

Freddy Kremer übernahm den Ferrari an Position 10, die wiederum die exzellente Boxencrew herausgearbeitet hatte, und machte sich daran, diesen Platz bis ins Ziel zu verteidigen. Das wäre ihm auch gelungen, wenn nicht einsetzender Regen alles durcheinander-gewürfelt hätte.

Freddy Kremer entschied sich gegen einen Wechsel auf Regenreifen und hatte alle Hände voll zu tun, den Ferrari auf der Strecke zu halten. Ein Audi LMS und der Ascari nutzten die Gunst der Stunde und zogen am Stadtsteinacher vorbei. Mit seinem zwölften Platz fuhr Freddy Kremer auf den dritten Rang der Amateur-Wertung und konnte auf dem Podium den Pokal für seine professionelle fahrerische Leistung entgegennehmen.






- Kremer Racing AG Marghitta Nachtigall -  auch Photos

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15.09.2010 / MaP

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