KW Berg-Cup - Rennsteig: Nach der Nachtschicht auf´s Podium
27.05.2008:
KW Berg-Cup - Rennsteig: Nach der Nachtschicht auf´s Podium
Unzählige Zwischenfälle an beiden Veranstaltungstagen (allen 18 am Sonntag), dazu Nieselregen in der Nacht, der am Morgen des Renntages für eine feuchte Piste sorgte, ließen kaum einen flüssigen Ablauf am Rennsteig bei Winterstein (zwischen Eisenach und Gotha) zu. Prominentestes Unfallopfer war Berg-Cup Spitzenpilot Reto Meisel, der nach einem stumpfen Einschlag bei der Schlüsselstelle „Posten 3", eine Nachtschicht am Mercedes 190 Judd V8 einlegen musste. Ersatzteile aus dem Aargau mussten herbeigeschafft werden.
Angesichts der nassen Piste am Sonntagmorgen, beraumte Deutschlands jüngster Rennleiter Kevin Ferner (30) ein Warm up an, um jedem der knapp 100 Piloten die akuten Verhältnisse näher zu bringen. Auch hier gab es jedoch Unterbrechungen zu Hauff, sodass der erste Rennlauf erst gegen 13 Uhr 30 gestartet werden konnte. Erst kurz vor 19 Uhr kreuzte der letzte Teilnehmer Ziellinie im Thüringer Wald. Wenn’s dann mal lief begeisterten die Top-Piloten des KW Berg-Cup die rund 3.500 Fans.
Wie beim letzten DM-Lauf von Wolsfeld mischten die schnellsten Tourenwagenpiloten kräftig mit im Kampf um den Tagessieg. Meisel fand im Probelauf wieder Vertrauen in seinen V8-Monster und verbesserte im zweiten Rennlauf seinen Vorjahres-Tourenwagenrekord um fast vier Sekunden. Dass die nun mit 4.250 Meter längste Bergrennstrecke der Republik diesmal um 300 Meter verlängert wurde, sei am Rande bemerkt! Am Abend erklomm dann Meisel sogar das Gesamtsiegerpodium als Dritter.
Stark gehandikapt humpelte Norbert Brenner mit einem geschwollenem „Kupplungsfuß" durchs Fahrerlager. „Ich bin letzte Woche umgeknickt". Da der siebenfache Bergmeister freiwillig auf Wolsfeld verzichtete und den einzigen Streicher somit bereits in Anspruch nahm, musste der Odenwälder am Rennsteig auf jeden Fall antreten um in der DM im Rennen zu bleiben. Brenner schlug sich tapfer und steuerte den Ex-DTM Opel Astra V8 auf Gesamtrang 5.
Werner Jetzt im Ammann-Opel Astra V8 DTM (ex-Test-Fahrzeug, das bis vor kurzem noch bei der Firma Spiess im Schaufenster stand), zeigte erneut den Zuschauern an der Strecke das man auch ein DTM-Fahrzeug nach „Rallye-Art" bewegen kann. Im letzten Lauf überzog „Jety" leicht, rumpelte kurzzeitig die Böschung entlang und durchtrennte dabei das Datenkabel der Zeitnahme, was zu fortgeschrittener Stunde, eine weitere Unterbrechung zur Folge hatte.
Mit „Jety´s" Bestzeit von 1.46,939 (Rang 24) war die APT-Truppe dennoch zufrieden. „Dass wir bereits jetzt bei der Musik sind, hätten wir vor ein paar Wochen nicht zu hoffen gewagt", so ATP-Chefmechaniker Charly Ransenberger. „Spätestens in Homburg wollen wir das Ex-Reuter Einsatzfahrzeug für den Werner zum Einsatz bringen und den STW-Vectra mit den Kurt Flatz immer besser zu Recht kommt, erleichtern wir auch noch".
In den Tiefen des KW Berg-Cup der Gruppe H setzte sich zum wiederholten male der Nachwuchs in Szene. Kaum dem Teenageralter entwachsen, schlugen Sebastian Schmitt (Opel Kadett C 16V) und Björn Wiebe (Renault Clio Williams) eine Vielzahl „alter Hasen" in der 2 Liter-Klasse, nur am Thron von „Mister Gruppe H" Holger Hovemann (Opel RISSE Kadett C) ist derzeit noch nicht zu rütteln.
Auf Rang sieben, hinter Eller, Flatz und Kokor, fuhr Norbert Wimmer (BMW 2002) klar zum 8V-Sieg in der großen Divison, noch vor 16V’ler Günter Göser (Opel Kadett C), der heuer noch nicht an seine Erfolge aus dem Vorjahr anknüpfen konnte.
Mit André Stelberg (VW Polo 16V) gelang mit Rang drei bis 1300 cm ebenfalls einem aus der „jungen Garde" ein Achtungserfolg, hinter Klaus Bernert (VW Polo 16V) und 8V-Sieger Armin Ebenhöh. Der zweite der 8V-Wertung Felix Rabe (VW Polo) schlug überraschend Martin Kleiner im 16V-Polo mit Honda-Motorradzylinderkopf-Technik. Bis 1150 ccm durfte endlich Robert Bauer (VW Polo) den Sieg, nach mehreren Trainingsbestzeiten und anschließenden Ausfällen, feiern, dies souverän vor Jörg Eberle und Jürgen Hessberger.
Bis 1600 ccm war Hans Paulitsch (VW Scirocco 16V) von Manfred Lewe (VW Golf 20V) nicht zu schlagen, analog zur Klasse H über 2000 ccm, wo Markus Wüstefeld (Mercedes 190) Lutz Pfeil im BMW M3 Coupé E46 insgesamt 10 Sekunden gab.
Für die Aktiven im KW Berg-Cup geht es erst in fünf Wochen beim Ibergrennen (28./29. Juni) in Heiligenstadt, mit dem 4. Wertungslauf weiter.
KW Berg-Cup WOLSFELD (D):
Alle möglichen positiven Umstände standen dem EMSC Bitburg, der im Vorjahr mit Dauerregen beschieden wurde, bei der 46. Auflage des Wolsfelder AvD Bergrennen zur Seite. Bei sattem Sonnenschein und sommerlichen Graden, kam im Fahrerlager von Wolsfeld Urlau weiter >>
KW Berg-Cup
Werner Jetzt in Opel Astra V8 DTM des Ammann Performance Teams (by Th. Bubel)
Eine optimale Showbühne bot in Eschdorf die „Union des Pilotes" dem erstklassigen Starterfeld mit den Top-Piloten aus Deutschland, Frankreich, Belgien, Luxemburg und der Schweiz. Insge weiter >>
Über 60 Aktive des KW Berg-Cup machten sich diesmal auf den Weg nach Luxemburg, sie sollten es nicht bereuen. Am Renntag waren drei Wertungsläufe, plus ein Warm up geplant. In den Klassen des KW Berg-Cup sollten die besten zwei Auffahrten, im übrigen Feld die Bestzeit für die Wertung herangezogen werden.
Doch zu beginn des dritten Laufs setzte leichter Regen ein und zu a weiter >>
Die extrem schwierigen Streckenbedingungen am engen und winkligen Wolsfelder Berg bei Bitburg, waren am Pfingstmontag wie gemacht für Allrad-Tourenwagen und Regenspezialisten in etwas leistungsschwächeren Fahrzeugen, gerade in den kleineren Hubraumklassen.
So war es nicht weiter verwunderlich das Norbert Handa im Lancia Delta Integrale (Gruppe FS) auf durchweg feuchter S weiter >>
Mit einem ¼ Meilenrennen, das Thüringens Verkehrsminister Andreas Trautvetter persönlich eröffnete, stimmten sich bereits am Freitagabend Aktive und Fans mit einer Deutschland-Premiere ein. Insgesamt nahmen 53 Fahrer an dem Show-Rennen teil, darunter u.a. Peter Naumann und Norbert Brenner. Knapp 1.500 Zus weiter >>
Ein stolzes Jubiläum steht dem Bergrennsport in Deutschland in 2007 ins Haus. Der Gruppe H Berg-Cup wird zwanzig Jahre jung. Der am 9. Oktober 1987 in Hindelang, beim legendären Oberjoch-Bergrennen gegründete Cup, setzte in den vergangen zwei Jahrzehnten neue Maßstäbe und drückte den Bergszenen in der Bundesrepublik u weiter >>
Ein eindrucksvolles Jubiläum steht in diesem Jahr dem Gruppe H Berg-Cup ins Haus. Seit 20 Jahren bildet der Berg-Cup die sportliche Heimat aller Gruppe H-Piloten am Berg.
Auch in der Jubiläumssaison unterstützt KW Automotive, erfolgreicher Fahrwerkshersteller aus dem Schwabenland, das Serien-Urgestein im Bergrennsport schlechthin, als Hauptsponsor.
Als Co-Sponso weiter >>
Das bis in die Mitte der achtziger Jahre als Augusta-Bergrennen bekannte und vor fünf Jahren als Bergrennen Mickhausen auferstandene Rennen nahe Augsburg, mausert sich zum derzeit größten Berg-Event Deutschlands. In weiser Vorahnung eines Fahreransturms beschränkten sich die Verantwortlichen des ASC Bobingen im Vorfeld auf 175 Startplätze. Im Gegensatz zu den Erfahrungen der übri weiter >>
Traum Wetter, Traum Kulisse und einen exzellentes und internationales Teilnehmerfeld, ließen bei allen Beteiligten keine Wünsche offen. Die herrliche Gegend zwischen Esthofen und St.Agatha, unweit der bekannten Donauschlinge, prensentierte sich an beiden Tagen mit einem wolken weiter >>
Der steinerne Kaiser Friedrich Barbarossa, der der Sage nach unweit der Ziellinie im Kyffhäuser Gebirge ruhen soll, rief zum 15. Mal die Bergspezialisten der Republik und weit über Hundert waren gekommen. Die 3,8 km lange und mit 35 Kurven, anspruchsvollste Be weiter >>
Vergleich Deutschland gegen Schweiz um den Sieg
Der Homburger Automobilclub (HAC) hat es nach einigen Widrigkeiten erneut geschafft. Zum 33. Mal schallt am kommenden Wochenende (15./16. Juli), der Sound kerniger Rennmotoren durch den Staatsforst zwischen dem saa weiter >>
Der 2,030 km lange „Uphöfener Berg" ist am 12. und 13. August 2006
Schauplatz des 39. Osnabrücker ADAC Bergrennens, dem „Top – Auto – Event im Norden".
Eine einmalige Vielfalt an teilnehmenden Fahrzeugen der unterschiedlichsten Jahrgänge, Ba weiter >>
Der Auftrag ist vergeben und die Baustelleneinweisung bereits erfolgt.
Am vergangenen Dienstag (4. April) wurde das Tief- und Straßenbau-Unternehmen Juchem aus dem Kreis Birkenfeld vom Straßenbauamt Landstuhl vor Ort eingewiesen. Die Käshofer Straße, als Austragungsort des Homburger ADAC Bergrennens (15./16. Juli '06), bekommt in wesentlichen Teilen einen neue und weiter >>
Die Familie der "Gruppe E1 Mega-Tourenwagen" am Berg wächst weiter.
Der Deutsche 7fache Rekord-Bergmeister Norbert Brenner wird in der kommenden Saison einen spektakulären Rennwagen aus den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) im Rahmen der Deutschen Automobil-Bergmeisterschaft pilotieren. Die eigentliche weiter >>
Der Berg-Cup e.V. beschreitet in 2006 neue Wege und reagiert auf die Veränderungen in der Bergrennszene. Neuerungen sollen den "KW Berg-Cup" für die Zukunft wappnen und den traditionsreichsten Cup an Deutschlands Bergrennen noch spannender und attraktiver machen. In der kommenden Saison stehen 10 Bergrennen in Deutschland, Luxemburg und Österreich im Kalender, drei weniger als im weiter >>
1 29.04. / 30.04.2006 2. ADAC Rennsteig Bergrennen -
Neues Rennen!Die derzeit längste Rennstrecke in Deutschland. Eingespieltes Bergrennteam des ehemaligen Glasbach Bergrennen
2 20.05. / 21.05.2006 Hill Race Days Nommern -
Das Bergrennen in Nommern, das erst zum 4. Mal von der Union des Pilotes organisiert wird, wurde auf Anhieb von de weiter >>
Der Bergrennsport erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Nun haben sich zwei Bergfans an die Arbeit gemacht, ein Arcade-Bergrennspiel zu programmieren, das es so noch nie gegeben hat. Hierzu werden verschiedene Originalstrecken und Fahrzeuge der Saison 2005 detailgetreu nachgebildet. Für Bergfreunde ein absolutes Muss, aber auch eine willkommene Abwechslung zu GT weiter >>
Die letzten Jahre hatte der einzige Deutsche Berg-EM Lauf unter widrigen Wetterbedingungen zu leiden, doch diesmal herrschten Kaiserwetter am Fell-Thommer-Berg. Neben der Elite der Europameisterschaft, sorgten der KW Berg-Cup, der AvD Sportwagen Berg-Cup sowie die Fahrer aus der Deutschen und Luxemburger Bergszene für ein exzellentes Fahrerfeld.
Die PS-Protze der Formel 3 weiter >>
Allgemeine Daten
Das Internationale Trierer ADAC/RTT Bergrennen ist das einzige deutsche Bergrennen, das Teil der Europabergmeisterschaftsserie ist. Die Strecke auf der K 82 zwischen Fell und Thomm ist 3,715 Kilometer lang, hat eine durchschnittliche Steigung von 6,27 Prozent und beinhaltet vier schwierige Kurven: die Castrol-Kurve, die Bit-Kurve, die Bilstein-Kurv weiter >>
Das Berg-Cup Video 2004 ist da ! Spannung bis zur letzten Minute zeichnete die Saison 2004 aus. Erst beim Finale in Mickhausen konnten sich Franz Weißdorn (Div.I), Armin Ebenhöh (8V-Div.I) und Frank Brügge (8V-Div.II) ihre Titel sichern. Gesamtsieger Holger Hovemann und Richard Rein (Div.III) machten bereits zuvor in St. Agatha alles klar. 135 Fahrer kämpften mit ihren Fahrzeugen weiter >>
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