Bergrennen La Broque (F), 6. Lauf frz. + Luxbg. Bergmeisterschaft

Nachdem das Training am Samstagnachmittag sowie am frühen Sonntagmorgen noch auf trockener Strecke ausgetragen werden konnte, wobei sich Favorit Lionel Regal in 1:01,120 knapp vor Sebastien Petit (1:01,291), Fabien Frantz, Nicolas Schatz, Anthony Neveu, Alban Thomas, Sportwagen-Anführer Eric Pernot, sowie Billy Ritchen durchsetzen konnte, wurde die erste Auffahrt vom Regen beeinträchtigt, wobei besonders das Formelwagenfeld arg behindert wurde.
Auch hier zeigte sich dennoch Regal in 1:13,380 vorerst unantastbar, gefolgt von den noch bei etwas weniger Regen hoch gefahrenen Sportwagenleadern Christophe Malateste (1:14,039) und Alain Castellana (1:14,791), die ihre beiden Norma-BMW vor Petit, Schatz, Neveu, dem überraschend starken Guy Demuth, sowie Eric Pernot im einzigen Osella-BMW einreihten.
Auf Platz 9 lag derweil mit Dominique Vuillaume im Porsche 996 GT3 bereits der schnellste Touren->-Wagenfahrer, die bei anfänglichem Nieselregen noch bessere Streckenbedingungen vorgefunden hatten.

Im zweiten Lauf sollte es dann nach und nach abtrocknen, wobei aber nur wenige der Formelwagenspitzenleute sich schliesslich dazu entschlossen, von Regen- auf Trockenreifen umzurüsten.
Durch einen kleinen Verbremser unterwegs verschenkte Leader Regal etwas Zeit und musste sich so Sebastien Petit beugen, der nun in 1:01,672 die Führung übernahm, immerhin 1,2 sec. schneller als Regal, dem seinerseits der hervorragend aufgelegte Anthony Neveu mit 0,6 sec.
Respektabstand folgte, dicht gefolgt mit nur 3 Hundertsteln Rückstand von Fabien Frantz. Hinter Schatz belegte Demuth (1:05,953) nun den ausgezeichneten 6. Rang, gefolgt von Benoit Bouche im Reynard-Mugen FNippon und Eric Pernot, der im Osella-BMW nun wieder das Zepter bei den Sportwagen übernahm.Hinter dem erstaunlich schnellen Lokalmatador Antoine Lombardo und Alain Castellana, der nun 23 Hundertstel Rückstand bei den Sportwagen auf Pernot hatte, folgte Frank Maas in 1:09,245 als Elfter.

Obschon immer noch Regenwolken über der Strecke drohten, konnte der dritte Lauf im Trockenen gefahren werden, sodass nahezu das gesamte Spitzenfeld sich steigern konnte: So übernahm kurzfristig Youngster Nicolas Schatz die Spitze in 1:00,835, während Fabien Frantz sich in 1:01,131 vor Neveu (1:02,362) schob.
Pernot hatte inzwischen dem Gegenangriff der Norma-Meute bei den Sportwagen standgehalten, und Frank Maas (am Ende 12.) sich durch eine schon beinahe sensationelle Zeitverbesserung um viereinhalb Sekunden auf 1:04,796 noch an Guy Demuth (14. in 1:05,323) hatte vorbeikämpfen können, womit er seine Tabellenführung in der Luxemburger Meisterschaft weiter ausbaute.
Blieb also noch die Frage nach dem Gesamtsieger. In 1:00,527 schob sich Petit wieder um 0,3 sec. an Schatz vorbei, und nun waren alle Augen auf Lionel Regal gerichtet. Doch der Meister patzte kurz vor der letzten Haarnadelkurve und musste nach einem leichten Ausritt mit seiner Zeit aus dem zweiten Lauf Vorlieb nehmen, welche ihm nur zum 6. Gesamtrang gereichte. Der 33-jährige Sebastien Petit konnte somit endlich wieder an seinen Vorjahres-Gesamtsieg vom Col St. Pierre anknüpfen und seine Tabellenführung verteidigen und ausbauen.
Während Roger L’Hermet (Scora), Françis Dosières (BMW 320 STW) und Christian Debias (Porsche GT3 RS) letztlich, teilweise nach anfänglichen Schwierigkeiten, ihre gewohnten Gruppensiege einheimsten, konnte sich im Gruppe N-BMW M3-Dreikampf zwischen Nicolas Werver, Olivier Nicolle und Pascal Cat am Ende der Letztgenannte durchsetzen, nachdem sich Lokalmatador Werver nach dem zweiten Lauf noch den Luxus geleistet hatte, das gesamte Touren->-Wagenfeld anzuführen.

Der nächste Lauf zur frz. Berg-Meisterschaft steht bereits am kommenden Wochenende in Marchampt im Beaujolais an. Die Luxemburger Berg-Meisterschaft ihrerseits geht Mitte Juli im belgischen Marchin weiter.
Das Ergebnis :
1. Sebastien Petit, Reynard-Cosworth 95D F3000, 1:00,527 min.
2. Nicolas Schatz, Lola-Cosworth t94-50 F3000, 1:00,835 min.
3. Fabien Frantz, Reynard-Cosworth 92D F3000, 1:01,131 min.
4. Anthony Neveu, Reynard-Cosworth 93D F3000, 1:02,362 min.
5. Eric Pernot, Osella-BMW PA20S 3L CN, 1:02,466 min.
6. Lionel Regal, Reynard-Mugen 1KL FNippon, 1:02,924 min.
7. Alain Castellana, Norma-BMW M20 3L CN, 1:03,466 min.
8. Christophe Malateste, Norma-BMW M20 3L CN, 1:03,778 min.
9. Billy Ritchen, Lola-Cosworth B99-50 F3000, 1:03,852 min.
10. Cyrille Frantz, Norma-BMW M20 3L CN, 1:04,025 min.
11. Benoit Bouche, Reynard-Mugen 99 FNippon, 1:04,675 min.
12. Frank Maas (L), Reynard-Cosworth 93D F3000, 1:04,796 min.
13. Daniel Bassora, Norma-BMW M20 3L CN, 1:05,170 min.
14. Guy Demuth (L), Lola-Zytek B02-50 F3000, 1:05,323 min.
15. Antoine Lombardo, Reynard F3000, 1:06,772 min.
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32. Roger Lhermet, Scora AMD Turbo, 1:13,940 min. (1. Gr. FC/F2000)
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36. Françis Dosières, BMW 320 STW, 1:15,887 min (1. Gr.A/ST)
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38. Christian Debias, Porsche 996 GT3 RS, 1:16,591 min. (1. Gr. GT)
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44. Pascal Cat, BMW M3, 1:18,125 (1. Gr. N)
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50. Léon Linden (L), Martini-Honda Mk59, 1:19,919 min.
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55. Joe Schmitz (L), Formel BMW Junior, 1:21,489 min.

56. Alexander Konstanzer (D), Opel Kadett C Coupé, 1:22,185 min. (1. Gr. H)
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66. Gino Kruhs (D), Renault Mégane Maxi, 1:24,974 min.
67. Martin Kleiner (D), VW Polo, 1:24,974 min.
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83. Rui Goncalves (L), Honda Civic VTi, 1:28,640 min. (1. Gr. ACL)
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102. Christian Uhres (L), Opel Corsa GSi, 1:32,581 min.
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- Patrick WEBER - photos Thomas Bubel
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