Die Reifen der Sieger: Michelin Pilot Sport Cup und Michelin Latitude Sport
Michelin Partner dominieren bei Leistungsschau der Tuning-Branche
Kaum zu steigernde Reifenleistung beim wichtigsten Vergleich leistungsgesteigerter Fahrzeuge: Bei der 16. Auflage des von der Fachzeitschrift „sport auto" ausgeschriebenen Tuner Grand Prix auf dem Hockenheimring trumpften Michelin und seine Partner am vergangenen Pfingstsamstag groß auf. In acht von elf Klassen siegten Fahrzeuge mit den französischen Pneus.
Der Tuner Grand Prix auf der Kurzanbindung des badischen Kurses hat sich in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten als der wahrscheinlich wichtigste und angesehenste sportliche Vergleich der Fahrzeugveredler in Europa etabliert.
Siegreicher Schwarzfahrer: Die Kombination Techart-Porsche GT Street RS und Michelin Pilot Sport Cup erwies sich beim Tuner Grand Prix 2008 als unschlagbar.
Voller Erfolg vor vollem Haus: Rund 30.000 Zuschauer verfolgten am vergangenen Pfingstsamstag die 16. Auflage des „sport auto"-Tuner Grand Prix. 54 Fahrzeuge von 25 Tunern traten in elf Klassen gegeneinander an. Das Teilnehmerfeld reichte von der Klein- über die Sportwagen- bis hin zur Offenen Klasse, umfasste moderne SUV ebenso wie Youngtimer und brachte unterschiedlichste Antriebs- und Motorenkonzepte zusammen.
Bei der Frage, wie die zum Teil erheblichen Leistungssteigerungen gegenüber dem Serienmodell bestmöglich auf die Straße gebracht werden soll, entschied sich eine Vielzahl der angetretenen Tuner für Reifen aus dem Hause Michelin - eine kluge Wahl, wie ein Blick auf die Ergebnisse bestätigt.
Die Reifen der Sieger: Michelin Pilot Sport Cup und Michelin Latitude Sport
Rüstiger Rallye-Rentner: Der Michelin-bereifte Audi Quattro S1 von MTM entführte die Zuschauer auf eine besonders flotte Zeitreise in die Motorsport-Historie.
Acht von elf Klassen entschieden Michelin-bereifte Fahrzeuge für sich. Die schnellste Zeit aller Teilnehmer in der GT-/Supersport-Klasse markierte Jörg Hardt mit dem rund 700 PS starken Techart-Porsche GT Street RS. Er umrundete den kleinen Kurs in Hockenheim in 1.06,811 Minuten - knapp drei Sekunden schneller als im Vorjahr, als Techart auf Produkte eines Wettbewerbers setzte.
Am vergangenen Wochenende rollte der GT Street RS auf Michelin Pilot Sport Cup. Dieser Pneu wurde ursprünglich für den ambitionierten Einsatz auf der Rennstrecke entwickelt, erfüllt aber gleichzeitig auch die Anforderungen für sicheres Fahren im normalen Straßenverkehr. Er bietet neben seiner hohen Leistungsfähigkeit unter extremen Fahrbedingungen auch ausreichenden Komfort im Alltag.
Herzstück des Michelin Pilot Sport Cup ist seine außergewöhnliche Architektur, die sich in Form einer asymmetrischen Laufflächengestaltung bereits optisch signifikant von konventionellen Hochleistungspneus abhebt. So zeichnet sich die Außenseite der Reifenaufstandsfläche - die bei forcierter Kurvenfahrt auf trockenem Asphalt maßgeblich belastet wird - durch ein nahezu geschlossenes Profil mit minimiertem Negativanteil im „Fischgräten"-Design aus.
Eins, zwei, g'SUVa: Bei den Sport Utility Vehicles erwies sich der Speedart Porsche Cayenne Turbo auf Michelin Latitude Sport als Maß der Dinge.
Auf den Michelin Pilot Sport Cup setzten unter anderem auch die Sieger der Klassen Coupé/Cabrio (Techart-Porsche GT street Cabrio, 1.10,382 min.), Limousinen (MTM Audi RS 4 Clubsport, 1.10,794 min.), Youngtimer (MTM-Audi Quattro S1, 1.12,193 min.), Diesel (MTM-Audi A5 Clubsport Diesel, 1.14,812 min.) und Kompakt (Muggiano Turbo-VW Golf GTI, 1.12,210 min.).
Der speedart-Porsche Cayenne Turbo errang seinen Sieg in der SUV-Klasse auf Michelin Latitude Sport. Mit Geschwindigkeitsfreigaben von bis zu 300 km/h ist dieser Reifen perfekt für die speziellen Herausforderungen besonders leistungsstarker SUVs geeignet. Der für den On-Road-Einsatz konzipierte Pneu ist ein direkter Ableger des erfolgreichen Michelin Pilot Sport PS2 und wurde gemeinsam mit dem Sportwagenhersteller Porsche für den neuen Cayenne entwickelt.
-Jan Hennen, Bilder: Frank Herzog-