22. Mai 2008: GP Monaco
Das ING Renault F1 Team startete heute erfolgreich in den Großen Preis von Monaco. Sowohl Fernando Alonso als auch Nelson Piquet konnten ihre umfangreichen technischen Programme in den freien Trainingssessions komplett abarbeiten.
Fernando Alonso, Renault R28-02 Nelson Piquet, Renault R28-01
1. Freies Training: P7, 1.17,498 min; 25 Runden 1. Freies Training: P18, 1.18,955 min; 32 Runden
2. Freies Training: P7, 1.16,310 min; 26 Runden 2. Freies Training: P15, 1.17,246 min; 34 Runden
Wie erwartet ließ die Strecke am Vormittag noch jeden Grip vermissen. Mit fortschreitender Trainingszeit sorgte die zunehmende Gummiauflage aber für immer bessere Verhältnisse, sodass das Team die beiden Reifentypen vergleichen und erste Abstimmungsarbeiten vornehmen konnte. In der Nachmittagssession verzeichneten beide Piloten einen Leitplankenkontakt. Dennoch blickt das Team auf einen gelungenen Auftakt zurück und ist zuversichtlich, in den kommenden Tagen eine gute Rolle spielen zu können.
Fernando Alonso
„Insgesamt gesehen, liefen die beiden Trainingssitzungen für uns recht gut. Die Strecke war heute Morgen noch sehr schmutzig, aber wir haben gute Fortschritte erzielt, und das Auto reagierte positiv auf die Set-up-Änderungen.
Auf den Long-runs sehen unsere Rundenzeiten nicht schlecht aus, doch bei der Performance über eine einzelne schnelle Runde müssen wir uns noch verbessern – umso mehr, da das Qualifying hier vorentscheidende Bedeutung besitzt.
Auf diesen Punkt werden wir uns im nächsten Training konzentrieren."
Nelson Piquet
„Monaco ist eine schwierige Strecke – ich habe den ganzen Tag gebraucht, um mich an die Besonderheiten zu gewöhnen. Wir konnten einige verschiedene Abstimmungen vergleichen, doch ich bin noch nicht so schnell, wie ich sein möchte, und auch das Vertrauen ins Auto ist noch nicht voll da.
Ich hoffe, am Samstag mit meinen Ingenieuren das freie Training voll auszunutzen und einige Fortschritte zu erzielen. Das dann folgende Qualifying muss ich ruhig angehen – es ist hier wichtiger als auf irgendeinem anderen Kurs."
Pat Symonds, Leitender Ingenieur
„Ein normaler erster Trainingstag in Monaco. Nelson drehte sehr viele Runden, um sich auf den Kurs einzustellen. Sein Versuch auf weichen Reifen endete leider vorzeitig in der Begrenzungsmauer.
Mit Fernando konnten wir so viel an der Abstimmung arbeiten, wie es in Monaco eben möglich ist, wo die Autos immer etwas überraschend reagieren. Seine Fortschritte wirken vielversprechend.
Abgesehen von den kleinen Schäden an den Autos verlief unser Tag sehr erfolgreich."
Denis Chevrier, Leitender Motoreningenieur
„Wir haben heute gesehen, dass es sehr schwierig ist, das Limit zu finden. Du findest dich schnell in den Leitplanken wieder. Genau das passierte unseren beiden Fahrern heute, was etwas Vorbereitungszeit kostete.
Wir haben deshalb nicht alles ausprobiert, was wir geplant hatten, aber die bis dahin gesammelten Daten dürften ausreichen. Außerdem haben wir ja noch den Samstagvormittag, bevor wir ins Qualifying gehen.
Aus Motorensicht ist uns Monaco bestens vertraut, deshalb erwarten wir keinen großen Überraschungen."
- Mischa Hammann -
More reports from this category all copyright automobilsport.com.