... zum Großen Preis von Monaco
Fernando Alonso erreichte Startplatz 7, Nelson Piquet Rang 17.
Fernando Alonso, Renault R28-02 Nelson Piquet, Renault R28-01
Q1 1.16,646 min, P13 1.16,933 min, P17
Q2 1.15,827 min, P9 –
Q3 1.16,852 min, P7 –
Nach einem überwiegend feuchten Vormittagstraining zeigte sich das Wetter an der Mittelmeerküste heute Nachmittag deutlich freundlicher – das hart umkämpfte Qualifying lief komplett im Trockenen und bei vereinzelten sonnigen Abschnitten ab.
Nelson Piquets Kampf um die Startplätze endete bereits nach dem ersten Teil des Qualifyings. Er startet morgen aus der achten Reihe – das Team wird ihm aber jede Unterstützung geben, damit sich der junge Brasilianer von dort weiter nach vorn kämpfen kann.
Fernando Alonso erreichte Q2 mit etwas Mühe, zog dann aber mit seiner bis dahin schnellsten Zeit des Wochenendes sicher in Q3 ein. Im Top-Ten-Zeitfahren erreichte er als Siebtschnellster eine gute Ausgangslage für das morgige Rennen.
Fernando Alonso Startplatz 7
„In Monaco ist das Qualifying nochmals wichtiger als auf anderen Kursen. Unser Ziel lautete heute, es bis in Q3 zu schaffen. Das Überholen ist bekanntermaßen schwierig, aber ich glaube, dass wir ein offenes Rennen vor uns haben.
Da wir nicht um die Weltmeisterschaft kämpfen, dürfen wir uns einen aggressiveren Ansatz erlauben und ein paar Risiken eingehen. Es wird ein enges Rennen, so viel steht fest. Aber wir müssen auch noch abwarten, wie sich das Wetter entwickelt."
Nelson Piquet Startplatz 17
„Ich bin sehr enttäuscht. In Q1 hatte ich ein leichtes Bremsproblem und kam einfach nicht auf die nötigen Rundenzeiten. Das Auto regierte sehr empfindlich, aber wir haben bei Fernando gesehen, dass sich das im Lauf der Session kontinuierlich verbesserte – was es für mich nur noch frustrierender macht.
Ein Rennen von so weit hinten anzugehen ist immer schwierig, besonders hier in Monaco. Doch ich werde morgen mein Möglichstes geben, obwohl ich nur dann eine echte Chance auf Verbesserung sehe, wenn es regnet und das Wetter alles durcheinander wirbelt."
Pat Symonds, Leitender Ingenieur
„Das war kein einfacher Tag, weil uns das Wetter heute Vormittag wenig Zeit ließ, unser geplantes Programm durchzuarbeiten. Deshalb waren wir selbst zu Beginn des Qualifyings noch nicht sicher, welches die beste Reifenstrategie sein würde.
Nelson litt besonders unter der fehlenden Trainingszeit am Morgen, aber Fernando zeigte wieder einmal eine großartige Leistung. Seine Startposition ist vor allem sein Verdienst, und ich glaube, dass er morgen auch ein starkes Rennen zeigen kann. Jetzt müssen wir abwarten, was das Wetter für uns bereithält."
Denis Chevrier, Leitender Motoreningenieur
„Fernando machte heute wieder einen tollen Job. Nelson konnte sein wahres Können nicht zeigen und blieb in Q3 hängen, was sicher nicht seinem Potenzial entspricht.
Wir sind enttäuscht, und nun ruhen alle Hoffnungen auf Fernando. Nelson muss sich auf ein schwieriges Rennen einstellen, doch das Wetter kann morgen noch für große Verschiebungen sorgen."
- Micha Hammann -
More reports from this category all copyright automobilsport.com.