Marc Basseng und Tim Bergmeister mit toller Leistung

Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team nahm an der zweiten Veranstaltung der Saison 2008 des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring mit zwei Porsche 911 GT3 Cup S teil.
Auf der Startnummer 15 fuhr nun Marc Basseng zusammen mit Tim Bergmeister, da dessen Bruder Jörg wegen der Vorbereitungen auf das 24-Stunden-Rennen in Le Mans verhindert war. Auf der Startnummer 16 wechselten sich die beiden Holländer Ronald van de Laar und Melvin de Groot am Steuer des Porsche ab.
In den beiden freien Trainings tauchte der Mühlner Porsche mit der Startnummer 15 immer wieder auf den vorderen Rängen des Zeitenmonitors auf. Bergmeister fuhr im ersten Training und Basseng kam im zweiten Training auf Anhieb so gut mit dem Set Up zurecht, dass er die viertschnellste Zeit fahren konnte, obwohl der Porsche mit 50kg Platzierungsgewicht, welches aus den zwei Podiumsplatzierungen in Oschersleben resultiert, eines der schwersten Autos im Feld war.
Ronald van de Laar, der erst sein zweites Rennen auf einem Porsche fuhr und den Nürburgring nur von der Playstation kannte, kam nicht so gut zurecht während Melvin de Groot sich schnell einschießen konnte.
Im Qualifying für das erste Rennen stellte Tim Bergmeister den Porsche nur auf Platz 8 und Ronald van de Laar landete auf Rang 21. Im direkt anschließenden zweiten Qualy fuhr Marc Basseng auf den siebten Rang und Melvin de Groot auf Rang 16.
Bergmeister erwischte dann im ersten Rennen einen tollen Start und bog vor dem Vierten des Qualifyings in die erste Kurve. Dieser wurde von hinten angestoßen und traf Bergmeister hart auf der rechten Seite. Von Platz 16 aus begann dann der Vormarsch, der Bergmeister bis zum Boxenstopp wieder auf P8 brachte. Basseng übernahm und fuhr auf P6 vor.
Nachdem der vor ihm fahrende Lambo einen kleinen Fehler gemacht hatte, konnte Basseng auf Rang fünf vorfahren. Nach drei Runden musste er den Konkurrenten allerdings wieder passieren lassen, die 50kg Platzierungsgewicht forderten ihren Tribut, so dass die hinteren Reifen stark abbauten. Schlussendlich wurde er als guter Sechster abgewunken und es konnten 3 Punkte eingefahren werden.
Melvin de Groot hatte den Porsche mit der Startnummer 16 auf Rang 15 von van de Laar übernommen und fuhr am Schluss die gleichen Zeiten wie die Gesamtführenden. Der 13. Platz war die Belohnung dafür.
Nach dem dritten Wertungslauf lag der Mühlner Pilot Bergmeister auf Rang 3 in der Meisterschaft und Mühlner Motorsport übernahm die Führung in der Teamwertung.
Beim zweiten Rennen fuhr Marc Basseng den Start und fuhr von Rang sieben auf fünf vor. In der 15. Runde fuhr ihm dann ein Konkurrent aufs hintere rechte Rad und er kam nur als Achter zur Box.

Die Mechaniker des Mühlner Teams reparierten in Windeseile, aber der Stopp dauerte etwas länger als normal. Bergmeister fuhr als 13. wieder raus und knallte trotz des durch den Unfall verstellten Fahrwerks eine schnelle Runde nach der anderen auf den Asphalt. Auf Platz fünf endete erst einmal der Vormarsch bevor Bergmeister zwei Runden vor Schluss den vierten Platz übernehmen und verteidigen konnte.
Auf der Startnummer 16 fuhr Melvin de Groot den Start und fuhr von Startplatz 16 in die Top Ten bevor er an Ronald van der Laar übergab. Dieser lief schließlich auf Rang 14 ein und sammelte weitere Erfahrungen.
Durch den vierten Rang von Basseng / Bergmeister übernahm Bergmeister die Tabellenführung im ADAC GT Masters mit nun vier Punkten Vorsprung. Ferner konnten 40 von den 50 Kilo Platzierungsgewicht für die beiden Podiumsplatzierungen der Bergmeister Brüder in Oschersleben abgebaut werden. Alles in allem keine schlechten Voraussetzungen für die nächste Veranstaltung des ADAC GT Masters Ende Juni auf dem Norisring.
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- Bernhard Mühlner
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