Mühlner Motorsport
- Markus Lönnroth und Manfred Gottschlich wurden Dritte,
- Marcel Engels in Führung liegend abgeflogen

Das im belgischen Spa-Francorchamps ansässige Mühlner Motorsport Team nahm am Saisonauftaktsrennen der Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring, dem 33. DMV-4-Stunden Rennen, mit zwei Porsche 911 GT3 Cup teil.
Wilfried Schmitz (Baesweiler), Marcel Engels (Willich) und Florian Fricke (Nienstädt) waren nach dem Training guter Dinge, da sie von Startplatz 2 aus ins Rennen gingen. Manfred Gottschlich (Schweden) und Markus Lönnroth (ebenfalls Schweden), die erst ihr zweites Rennen auf dem Nürburgring fuhren, beschränkten sich lediglich auf das Absolvieren der Pflichtrunden.
Engels übernahm kurz nach dem Rennstart die Führung in der qualitativ und mit 14 Fahrzeugen auch quantitativ anspruchsvollen Klasse für Cup Porsche der Modellreihe 997 und baute den Vorsprung auf über 20 Sekunden aus, bevor er in der vierten Runde in der Rechtskurve vor dem Streckenabschnitt Karussell heftig abflog und den Porsche mit der Startnummer 778 so stark beschädigte, dass er nicht mehr weiterfahren konnte.
„Ich bin auf Öl ausgerutscht und hatte keine Chance", berichtete Marcel Engels später. „Schade, heute hätten wir hier gewinnen können." „Wir haben uns gut vorbereitet. Das Auto ist perfekt und wir sind vor der Saison viel gefahren, um uns noch besser auf den Porsche einzuschießen. Die Trainingsplatzierung und die Führung bis zum Unfall zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, " sagt Wilfried Schmitz und Florian Fricke fügt hinzu: „Unfälle können immer und jedem passieren, das gehört halt leider zum Motorsport dazu."
Die beiden Schweden, eigentlich nur am Start um sich in Ruhe an die Nürburgring Nordschleife zu gewöhnen, waren von einem Moment auf den anderen, das einzig verbliebene Eisen des Mühlner Motorsport Teams, dass noch im Feuer war. Durch eine kurzfristige Umstellung der Strategie fuhren Lönnroth und Gottschlich teilweise, je nach Boxenstopps der Wettbewerber, bis auf den zweiten Platz der hart umkämpften Klasse und wurden schließlich als sensationelle Dritte abgewinkt.
„Für Markus und Manfred freut es mich sehr, dass sie ein so tolles Ergebnis eingefahren haben", resümiert Teamchefin Renate-Carola Mühlner und fährt fort: „Marcel ist sowohl im Training als auch im Rennen bis zum Unfall schnell unterwegs gewesen. Schade, dass das nicht in ein verwertbares Ergebnis umgesetzt wurde. In zwei Wochen geht es weiter und wir hoffen, dass wir bis dahin auch Fahrer für unseren dritten Porsche gefunden haben werden."

Viel Aufmerksamkeit zog der nagelneue Porsche 911 GT3 Cup S des Mühlner Teams im Fahrerlager auf sich. Mit dem neuen Arbeitsgerät für die FIA GT3 Europameisterschaft und das ADAC GT Masters hatte die Mannschaft vorigen Donnerstag in Zolder und dann Freitagmorgen auf dem Grand Prix Kurs des Nürburgrings ausgiebig getestet.
„Am kommenden Wochenende werden wir in Silverstone zwei dieser neu entwickelten Porsche einsetzen. Für Mark Thomas suchen wir noch den zweiten Fahrer mit Tim Bergmeister und Tom Cloet auf dem anderen Porsche sind wir bestens gerüstet, " weiß Bernhard Mühlner.
www.muehlner-motorsport.com
- Bernhard Mühlner - auch Photos
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