.. im Porsche Carrera Cup

Überaus erfolgreich verlief das Rennwochenende des Porsche Carrera Cup vor 85.000 Zuschauern für Hannes Plesse. Auf dem Nürburgring fuhr der Pilot von Schnabl Engineering erstmals in dieser Saison in die Punkte.
"Wir können heute sehr zufrieden sein", erklärte der 24-Jährige Maschinen-baustudent der versammelten Presse nach dem Rennen. „Nachdem wir den Porsche komplett neu abgestimmt hatten, konnte ich heute gut nach vorne fahren."
Bis auf Platz 14 des 30-köpfigen Feldes ging es am Sonntagmittag vor dem Rennen der DTM. „Beim Start kam ich sehr gut weg", lächelte der Youngster und untertrieb dabei sogar ein wenig. Von Startplatz 26 notierte die Zeitnahme ihn in der 2. Runde schon auf Platz 19. Dabei hätte es sogar noch einen Tick besser gehen können, wenn es beim Start nicht Probleme vor ihm gegeben hätte:
„Das war schon ein wenig chaotisch, da sich vor mir ein anderes Fahrzeug drehte und alle ausweichen mussten." Hannes Plesse musste den Weg außen herum nehmen und verlor dadurch sogar noch Zeit.
Im Lauf des Rennens über 23 Runden führte sein Weg im 420 PS starken Porsche 911 GT3 Cup im-mer weiter nach vorne, wobei es für die Piloten höchst anstrengend war. Bei Außentemperaturen von knapp unter 30° C herrschten im Cockpit schnell mal an die 60° C.
„Ich musste ab der ersten Runde hart kämpfen und bekam immer wieder Druck von hinten", so Hannes Plesse, der nach viel Pech in den letzten Rennen endlich mal das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite hat. „Wir hatten zum erstenmal an diesem Wochenende keinerlei technische Probleme und konnten uns ohne Schwierigkeiten an unser Rennsetup heran tasten."
Wobei die Abstimmung diesmal laut Teamchef Sven Schnabl sehr gewagt war: „Es war außergewöhnlich, da man so sonst nicht in ein Rennen geht. Aber Hannes hat die Abstimmung gewählt und er kam damit sehr gut zurecht. Das zeigt auch sein Potenzial, das er endlich mal zeigen konnte." Auch dadurch, dass er in der 18. Runde seine schnellste Zeit fuhr.
Mit seinen ersten Punkten für die Platzierung 14 war man im gesamten Team überaus zufrieden und darauf lässt sich nun in den letzten beiden Rennen in Barcelona (21.09.08) und beim Finale in Hockenheim (26.10.08) aufbauen.
"Gerade im Hinblick auf die neunwöchige Olympiapause ist es für mich und das gesamte Team überaus wichtig solch einen Erfolg zu erzielen. Wir können uns nun in aller Ruhe auf die nächsten Rennen vorbereiten und ich freue mich auf das Rennen in Spanien auf dem Circuit de Catalunya."
- RIMO Verlag, Ralph Monschauer - auch Photo
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