12. Lauf Porsche Mobil 1 Supercup – Monza
Erfolgreicher Sonntag in Italien –

Das Saisonfinale des Porsche Mobil 1 Supercup in Monza endete für das Team Schnabl Engineering mit einem glänzenden Ergebnis. Bei schwierigen Wetterbedingungen fuhr Jörg Hardt ein starkes Rennen und brachte den Schnabl-Engineering-Porsche auf Platz zwei ins Ziel. Darryl O’Young belegte nach Problemen im Qualifying im königlichen Park von Monza Rang 27.
Bereits der Samstag des Saisonfinales nahm für Jörg Hardt einen guten Verlauf: „Mit dem Ergebnis des Qualifyings bin ich durchaus zufrieden", so der Bonner nach der 45-minütigen Sitzung, die bei schwierigen Bedingungen auf noch feuchter Strecke stattfand.
„Anfangs hatte ich noch kleinere Probleme, dann hatten wir eine falsche Entscheidung getroffen, doch am Ende lief dann alles bestens und ich konnte die viertschnellste Zeit fahren. Wir werden uns nun auf den Sonntag vorbereiten und sind guter Dinge, dass wir uns weiter verbessern können."
Das Rennen auf dem erneut feuchten GP-Kurs begann für den Bonner mit einem Traumstart. Der Schnabl-Engineering-Pilot konnte gleich die Führung übernehmen, war dann im spektakulärsten Rennen der Saison in einige harte Zweikämpfe verwickelt und fuhr schließlich als Zweiter über die Ziellinie. „Das war heute purer Spaß", so Jörg Hardt nach den 14 Runden.
„Es gab jede Menge harte Zweikämpfe, die ich zum Glück schadlos überstand. Ein äußerst packendes Rennen für alle Beteiligten und ich freue mich riesig über meine zweite Podiumsplatzierung mit dem Schnabl-Engineering-Porsche. Ich bin dem Team sehr dankbar, dass ich an den letzten vier Rennen im Supercup teilnehmen konnte."
"Das war heute ein äußerst schwieriges Zeittraining für mich, Ich hatte einfach keinen Grip", zeigte sich Darryl O’Young am Samstag, nach dem Qualifying auf dem 5.793 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs in Monza enttäuscht. „Ich habe alles versucht, bin sehr viele Runden gefahren, aber irgendwie bin ich auf keine vernünftige Zeit gekommen. Es wird wohl ein hartes Stück Arbeit, mich im Rennen nach vorne zu kämpfen."
Dazu hatte Darryl O’Young am Sonntag jedoch keine Chance. „Vor dem Start ist uns gesagt worden, dass es in fünf Minuten regnen würde, also haben wir uns für Regenreifen entschlossen. Leider sind dann nur ein paar Tropfen vom Himmel gefallen, zu wenig für die Regenreifen, mein Auto war nahezu unfahrbar", schildert der Schnabl-Engineering-Pilot sein Rennen.
„Insgesamt ein enttäuschendes Saisonfinale für mich. Ich werde mich nun auf den Titelgewinn im asiatischen Carrera Cup konzentrieren, wo ich die Fahrerwertung zurzeit anführe."
„Für das Team Schnabl Engineering war das Rennen ein versöhnlicher Abschluss der Supercup Saison 2008", fasst Teamchef Sven Schnabl zusammen. „Platz zwei von Jörg Hardt ist ein großartiges Ergebnis, dass meine Mannschaft gebraucht und auch verdient hat. Darryl O’Young hatte heute keine Chance auf ein gutes Ergebnis.
Anders als Jörg, hatte er nichts zu verlieren, deshalb haben wir uns bei ihm für die Regenreifen entschieden, was sich am Ende als falsch erwies. Nun konzentrieren wir uns auf die verbleibenden Rennen im Carrera Cup und hoffen dort auf ähnlich gute Ergebnisse."
- Ralph Monschauer - photo Porsche
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