Halbfinale: Justine Henin – Jelena Jankovic 7:6, 7:5:

In einem spannenden und hochklassigen ersten Halbfinale hat Justine Henin (Belgien) das Finale des Porsche-Tennis-Grand-Prix erreicht. Die Nummer 1 der Welt besiegte Jelena Jankovic (Serbien), die Nummer 3, mit 7:6, 7:5 und zog damit bei ihrem Debüt in der Porsche-Arena ins Endspiel ein.
Auf dem Weg zu ihrer dritten Finalteilnahme bei dem Traditionsturnier nach 2001 und 2003 schlug die 25-jährige Belgierin im Viertelfinale Elena Dementieva und in der zweiten Runde Dinara Safina. In der ersten Runde hatte sie als topgesetzte Spielerin ein Freilos.
Das Finale 2001 verlor sie 5:7, 4:6 gegen Lindsay Davenport, 2003 unterlag sie Kim Clijsters 7:5, 4:6, 2:6. 2006 musste sie auf Grund einer Verletzung auf den Start in Stuttgart verzichten.
„Schon heute Morgen hatte ich ein gutes Gefühl", sagte Justine Henin. „Ich mag den Belag in der Arena und die Atmosphäre ist einfach toll. Es macht wirklich großen Spaß, hier zu spielen. Dass es nicht leicht werden würde, wusste ich. Jelena ist eine großartige Kämpferin. Man muss sie ständig unter Druck halten. Als sie im zweiten Satz 4:1 führte, habe ich bereits gedacht, dass der Satz verloren ist und wir über drei Gewinnsätze spielen müssen. Doch ich blieb aggressiv und kam wieder zurück."
„Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Zwischen Justine und mir steht es jetzt 8:0 gegen mich", so die 22-jährige Jelena Jankovic. „Ich habe keine Ahnung, was ich noch tun muss, um sie endlich einmal zu schlagen. Wir haben beide toll gespielt.
Der erste Satz war sehr schwer und wir haben uns nichts geschenkt. Als ich dann im zweiten 4:1 führte, wurde ich müde. Justine aber war frisch, weil sie in diesem Jahr nicht so viel gespielt hat. Sie hat ihre Chancen genutzt und am Ende war sie einfach besser. Doch meine Zeit wird kommen."
- Stefan Steiner, Andrea Hiller Photo Porsche
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