AvD-Sachsen-Rallye mit zuschauerfreundlichem Konzept
21.04.2010: Live-Übertragung auf Großbildleinwänden am Rundkurs „Glück-Auf-Brücke“
Vom 27. bis 29. Mai begeistert die AvD-Sachsen-Rallye rund um Zwickau wieder mit einem besonders zuschauerfreundlichen Konzept. Bei dem 3. Lauf zur Deutschen
Live-Übertragung auf Großbildleinwänden am Rundkurs „Glück-Auf-Brücke“
Vom 27. bis 29. Mai begeistert die AvD-Sachsen-Rallye rund um Zwickau wieder mit einem besonders zuschauerfreundlichen Konzept. Bei dem 3. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) werden etwa 60 Teams erwartet. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch 20 Fahrzeuge des Historic Rallye Cups.
Integriert in den DRM-Lauf in Sachsen ist der Start der Deutschen Rallye Serie (DRS). Fast 160 Wertungsprüfungskilometer gilt es für die Piloten auf Bestzeit zu absolvieren. Zuschauer-Highlight ist wie in den vergangenen Jahren der Stadtrundkurs rund um die „Glück-Auf-Brücke“ in Zwickau.
Zuschauerfreundliches Konzept
Die AvD-Sachsen-Rallye hat sich in den vergangenen Jahren besonders durch ihr zuschauerfreundliches Konzept ausgezeichnet. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen in diesem Jahr wieder der Kornmarkt sowie der Vorplatz des Domhofes, wo sich der Serviceplatz befindet. Hautnah können die Zuschauer die Piloten aus DRM, DRS und Historic Rallye Cup erleben und den Mechaniker beim Schrauben zusehen.
Los geht’s zum Abschlusstest am Donnerstagabend. Ab 19.00 Uhr gibt auf einer Testwertungsprüfung im Stadtbezirk Zwickau für die Fahrer die letzte Chance, Abstimmungen am Fahrzeug vorzunehmen. Gleichzeitig finden auch Mitfahrten in den Rallyefahrzeugen statt, die bei Rallyefans und Prominenten sehr beliebt sind. Der offizielle Start erfolgt am Freitag um 16.45 Uhr am Kornmarkt. Nach den beiden Prüfungen in Hirschfeld und Neuschönburg steht das Zuschauer-Highlight an der „Glück-Auf-Brücke“ auf dem Programm.
Um 18.30 Uhr wird dieser Rundkurs durch die Innenstadt zum ersten Mal befahren. Neu sind in diesem Jahr 2 große Videoleinwände, über die die Zuschauer das komplette Geschehen auf dem Rundkurs verfolgen können. Danach sind gegen 19 Uhr die Teams wieder im Service zu sehen, bevor es in die 2. Schleife geht, die um 21.30 Uhr an der „Glück-Auf-Brücke“ mit dem Tagesfinale endet. Mehr als 67 Kilometer auf Bestzeit gefahren stehen am 1. Tag auf dem Programm.
Der Re-Start erfolgt am Samstagvormittag um 9 Uhr am Kornmarkt. Für die Piloten geht es im Anschluss auf die 3 Traditionsprüfungen rund um Kirchberg, die in diesem Jahr durch einige neue, selektive Teilstrecken ergänzt wurden. „Gerade diese neuen Stücke sind das Salz in der Suppe. Die Allrad- wie auch die Porsche-Fahrer werden auf den teilweise engen und welligen Strecken ihren Spaß haben“, verspricht Rallyeleiter Michael Görlich.
Königsprüfung ist auch in diesem Jahr die Wertungsprüfung „Stangengrün-Obercrinitz“ mit einer Länge über 21 Kilometern. „Einmalig in der Deutschen Rallye Meisterschaft ist unser Service, dass wir an jeder Prüfung an einem Hauptzuschauerpunkt einen Moderator haben, der die Zuschauer über das aktuelle Geschehen und Zwischenergebnisse informiert“, ergänzt Görlich. Mehr als 20 Zuschauerpunkte sind an den 7 unterschiedlichen Prüfungen geplant.
„Die besondere Nähe zum Rallyesport erleben die Zuschauer neben dem Rundkurs an der „Glück-Auf-Brücke“ gerade am Domhof und am Kornmarkt. Hier sind die Rallyeautos nach dem Start am Samstag noch 2-mal zu sehen: Zum Service um 12.30 Uhr und im Ziel um 16.30 Uhr“, so Görlich. Knapp 100 Wertungsprüfungskilometern gilt es für die Teams am 2. Tag zu absolvieren, von denen etwa 3,5 Kilometer auf Schotter gefahren werden.
Der Monaco-Tunnel von Zwickau
Nach dem erfolgreichen Debut des vergangenen Jahres steht am Freitagabend wieder der „Monaco-Tunnel“ von Zwickau im Fokus der Fans. Der Rundkurs hat eine Streckenlänge von 13,77 Kilometer. Es werden 5 Runden plus Ausfahrt gefahren. Grund genug für Tausende von Fans in den 3 großen Zuschauerzonen besten Rallyesport zu erleben. Die Zuschauerbereiche am Start und in Nähe der „Glück-Auf-Brücke“ sind kostenfrei.
Einen weiteren Zuschauerpunkt gibt es an der Paradiesbrücke. Von dort können die Rallyefans unmittelbar das Geschehen im Tunnel verfolgen: Rallye-Sound „pur“ ist das Motto. In diesem Zuschauerbereich wird eine Kostenpauschale von 5€/Person erhoben. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten kostenfreien Zutritt. Zwischen den beiden Durchgängen an der „Glück-Auf-Brücke“ erleben die Besucher eine Präsentation diverser neuer Automodelle sowie 20 Fahrzeu ge aus dem Historic Rallye Cup, die eine Gleichmäßigkeitsprüfung absolvieren.
Dabei zählen Fahrzeuge aus den Baujahren von 1961 bis 1981, wie beispielsweise der Renault Alpine A310, der Opel Kadett C, BMW 2002, VW Käfer, u.v.m. Begeistern wird auch Tim Schrick, der mit einem infernalisch klingenden Aston Martin DB9 einige Runden drehen wird. Viele kennen ihn als Reporter von DMAX, der sich bereits im vergangenen Jahr seinem Auftritt beim 24h-Rennen am Nürburgring einen Namen gemacht hat.
Viel politischer Rückhalt für AvD-Sachsen-Rallye
Unterstützt wird das Veranstalterteam von Michael Görlich durch die Genehmigungsbehörden der Stadt Zwickau und den umliegenden Gemeinden. Gerade für die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau, Frau Dr. Pia Findeiß, gehört die Rallye zum festen Jahresprogramm der Stadt: „Der Motorsport spielt in unserer Stadt eine ganz besondere Rolle: Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts erkannte August Horch die Bedeutung für sein junges Unternehmen.
Sein Sieg bei der Herkomerfahrt 1906 sorgte dafür, dass Fahrzeuge aus Zwickau in aller Munde waren. Diese Erfolgsgeschichte setzte sich bei Audi mit dem mehrfachen Gewinn der Alpenfahrt fort. Später waren die Werksmannschaften des Sachsenrings siegreich unterwegs. Gerne möchten wir diese Erfolgsgeschichten mit der AvD-Sachsen-Rallye fortsetzen. Besonders freue ich mich über den Rundkurs an der „Glück-Auf-Brücke“, der allen Fans wieder hautnahen Motorsport bietet.“
Auch die umliegenden Gemeinden des Zwickauer Lands und des Vogtlands stehen hinter der Rallye und ermöglichen den Teams und Fans zahlreiche Ortsdurchfahrten und schöne Wertungsprüfungen.
Sekundenduelle an der Spitze der DRM
Die ersten beiden Läufe haben es bereits gezeigt: Die Deutsche Rallye Meisterschaft ist spannender denn je zuvor. Mit der Rückkehr von Skoda Auto Deutschland in die DRM mit dem Fabia S2000 stellt die tschechische Marke gleich 2 Siegesanwärter: Matthias Kahle (Görlitz), 6-facher Deutscher Meister, und Mark Wallenwein (Stuttgart), aufstrebender Youngster im deutschen Rallyesport.
Auch der ältere Bruder von Mark, Sandro Wallenwein (Stuttgart), hat beim Saisonauftakt bewiesen, dass mit ihm und seinem Subaru Impreza zu rechnen ist. Ein Wörtchen mitreden wird auch die Mitsubishi Lancer Armada, angeführt vom 4-fachen Deutschen Meister Hermann Gassner (Surheim), Rainer Noller (Abstatt) und Peter Corazza (Oelsnitz).
Aufgemischt wird die Allradfraktion durch die Porsche-Fraktion rund um Olaf Dobberkau (Schleusingen), Maik Stölzel (Zwickau) und Anton Werner (Altfraunhofen). Auch die neu zugelassene Gruppe H (ältere Rallyefahrzeuge) v erspricht zusätzliche Spannung: Ruben Zeltner, Geschäftsführer vom Sachsenring, möchte bei seiner Heimrallye nicht nur den Fans eine gute Show zeigen.
Zuschauer-Infos
Zwei Rallyeaufkleber und ein Programmheft erhalten die Interessierten in der Woche vor der Veranstaltung an verschiedenen Vorverkaufsstellen der Zwickauer Innenstadt, vor allem an Tankstellen und bei diversen Einzelhändlern. Auch in Hirschfeld, Fraureuth, Zwickau, Neuschönburg, Reinsdorf und Kirchberg werden Vorverkaufsstellen eingerichtet.
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