Darius Drzensla geht als Titelverteidiger an den Start

Wenn die Tage kürzer und die Blätter bunter werden, werden die Rallyefans in der Eifel unruhig. Denn dann steht die ADAC Rallye Köln–Ahrweiler vor der Tür. Vom beliebten Opel Ascona 400 über Escort RS 2000 und Porsche Carrera bis hin zum legendären Lancia Stratos finden die Besucher an der Strecke zwischen Mayschoss und Nürburgring eine einzigartige Mischung aus Rallye-Historie und packendem Sport.
Am 09. und 10. November sind dann wieder über 120 Teams aus Deutschland und Europa in Mayschoss am Start.
Am Freitag, 9. November, steht ab 18:01 Uhr eine spektakuläre Wertungsprüfung bei Dunkelheit in den Weinbergen an, unmittelbar danach können die Rallyefreunde die Fahrzeuge dann schon wieder in Mayschoß aus nächster Nähe sehen. Am Samstagmorgen (9:01 Uhr) startet der Rallyetross dann von dort in Richtung Nürburgring, wo das erste Fahrzeug gegen 13:00 Uhr in Meuspath erwartet wird. Über die Zielrampe in Mayschoß dürfte das erste Fahrzeug dann gegen 17:00 Uhr rollen.
Der eigentliche Verlauf der Rallyestrecke ist bei der Rallye Köln–Ahrweiler nach klassischem Vorbild geheim. Und gerade in diesem Jahr wurde ein Teil der Wertungsprüfungen überarbeitet. Das vorherige Abfahren alter Streckenteile ist daher nicht nur per Reglement verboten, sondern auch noch sinnlos.
Dennoch dürfen sich die Fans natürlich wieder auf die beliebtesten Zuschauerpunkte freuen. Dreh- und Angelpunkt der Rallye bleibt der Winzerort Mayschoß, wo auch das offizielle Programmheft der Veranstaltung mit allen Informationen zu den Zuschauerplätzen sowie einer detaillierten Landkarte erhältlich ist.
Ein perfekter Ort, um Autogramme zu sammeln und die Rallyefahrzeuge ungestört betrachten zu können, ist das unmittelbar am Nürburgring gelegene Meuspath. Von dort sind es auch nur ein paar Meter bis zum Zuschauerpunkt in Müllenbach. Dort ist – wie übrigens an allen Zuschauerplätzen – der Eintritt frei. Zu sehen gibt es an den Zuschauerpunkten eine Reise in die gute alte Zeit des Rallyesports.
Hinweise zu Zuschauerplätzen und Zeitplan bietet die offizielle Homepage ADAC Rallye Köln–Ahrweiler: Unter www.r-k-a.de finden sich außerdem auch aktuelle Infos und die vollständige Starterliste.
Doch auch, wenn die klassischen Fahrzeuge die eigentlichen Stars sind, finden immer wieder neben vielen alten Bekannten Piloten auch einige prominente und erfolgreiche Renn- und Rallyefahrer den Weg in die Eifel.
Mit guten Chancen am Start sind die MSC Piloten Darius Drzensla (Titelverteidiger), Stefan Manheller mit Jaco Velders, Uli Baumert, Hans-Christoph Schäfer, Karl-Heinz Teichmann mit Walter Schneider, Alexander Schmitt mit Thomas Rausch sowie Carola Esser-Feyen mit Michael Ecker.
Darius und Stefan starten beim Eifelklassiker wieder auf ihren sehr zuverlässigen Ford Escort RS 2000. Uli Baumert startet auf einem Toyota Corolla GT, Hans-Christoph Schäfer auf VW Golf GTi mit "Fülles Rennsporttechnik", Karl-Heinz Teichmann mit Walter Schneider auf Suzuki Swift mit Teichmann Power, Alexander Schmitt mit Thomas Rausch auf Renault R12TS „Green Hell" Erfahrung mit und Carola Esser-Feyen mit Michael Ecker auf Honda CRX.
Das Duo Drzensla/Schaaf hat natürlich nur ein Ziel vor Augen: Titelverteidigung.

Aber auch die anderen MSC Piloten sind nicht ohne. Eine vordere Platzierung in ihren Klassen bzw. im Gesamtklassement wird wieder angepeilt, die auf Grund von guten Erfahrungswerten auch nicht unrealistisch einzuschätzen ist.
Man darf bei allen Piloten wieder auf tolle WP-Zeiten und spektakuläre Fahrmanöver gespannt sein.
Der MSC Adenau wünscht seinen Piloten viel Erfolg beim letzten Saison Highlight 2007.
Wie in den vergangenen Jahren auch, wird die Helfergruppe des MSC Adenau unter der bewährten Leitung von MSC Sportleiter Hartmut Mauer auf Wertungsprüfung 11 (Breidscheid nach Hohe Acht) als Sportwarte und Streckenposten eingesetzt sein.
- Karl Eckstein, MSC Adenau auch Photos -
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