
Strahlende und altbekannte Gesichter an der Siegerehrung: Vladimir Labazov (L), Gewinner Frank Engstler (M) und der Drittplatzierte Andrei Romanov (R). Foto: Thomas Simon
Franz Engstler dominierte erneut in seinem von RIAL ausgerüsteten BMW 320i. Auch in der Division 2 und 3 waren in beiden Läufen bekannte Gesichter auf dem Podium zu sehen.
Mit personellem Zuwachs begann die zweite Saison-Halbzeit auf dem Eurospeedway. In allen drei Klassen verzeichneten die Verantwortlichen Zugänge. In der Division 1 konnte – nach seinem Tauchunfall – erstmals der Russe Rustem Teregulov ans Steuer seines vom Team Engstler vorbereiteten BMW 320i. Zudem brachte der Österreicher Wolfgang Treml seinen Ford Focus ST zum ersten Mal an den Start.
In der Division 2 feierte Jens Löhnig in einem Citroen Saxo VTS sein Debüt. Bei den Rennern mit alternativen Kraftstoffen – Division 3 – brachte die RSG Wolfsburg mit Diethelm Tinko einen zweiten Golf TDI zur imposanten Rennstrecke in die Lausitz.
Franz Engstler knüpfte schon in den Trainings dort an, wo er zwei Wochen zuvor die Rennen in Assen(NL) dominierte. Hinter ihm fighteten Philip Geipel (Toyota Corolla T-Sport), Maria de Villota Comba (Chevrolet Lacetti) und Vladimir Labazov (BMW 320i) um die Plätze in der Division 1. In der Division 2 lieferten sich Jens Weimann (Ford Fiesta ST), Andreas Ziggel (Citroen Saxo VTS), Thomas Mühlenz (Citroen C2 VTS) sowie Guido Thierfelder (Peugeot 207 Sport) einen heißen Kampf. Letztendlich trennten die ersten vier gerade 1,1 Sekunden.
Für die Startaufstellung der Diesel-Fraktion hatte erwartungsgemäß Kai Jordan die Nase seines VW Golf TDI vorn. Uwe Reich (Alfa Romeo 147) und Diethelm Tinko (VW Golf TDI) folgten auf den nächsten Plätzen.
Das erste Rennen am Sonntagnachmittag begann mit Engstlers Flucht nach vorn. „60 Kilogramm Ballastgewicht waren auf dem schnellen Kurs ein richtiges Problem. Rund eine halbe Sekunde," so der Wiggensbacher, „fehlen mir dadurch rechnerisch pro Runde. Dies fahrerisch auszugleichen, war hier die Herausforderung. Gut das ich mich dabei auf mein Material verlassen konnte.
Seit dem Nürburgring wissen wir, dass wir notfalls auch auf einer RIAL Felge ohne Reifen ins Ziel kommen können. 170 km/h auf der Döttinger Höhe hat sie ausgehalten!" Diesmal kam es aber nicht dazu, auch wenn die Reifen beim forcierten Ritt über die Curbs des ersten Rennens wieder richtig leiden mussten.

Kopf an Kopf wird beim Start um die beste Position gekämpft. Im Bild vorne: Franz Engstler im BMW 320i auf RIAL GTR Foto: Thomas Simon
Engstler zeigte sein fahrerisches Potenzial und hielt sowohl Vladimir Labazov als auch Andrej Romanov (beide BMW 320i) in Schach. Im zweiten Rennen konnte auch eine Ölspur, gelegt von Charlie Geipel im Toyota Yaris, mit anschließender Safety Car Phase, Franz Engstler nicht in Bedrängnis bringen. Engstler wurde vor den beiden Russen als Erster abgewunken.
In der Division 2 gelang dies Jens Weimann (Ford Fiesta ST) vor Thomas Mühlenz (Citroen C2 VTS) und Andreas Ziggel (Citroen Saxo VTS) in beiden Rennen. Dementsprechend konnte er in der Gesamtwertung zu den Führenden aufschließen.

Franz Engstler in rasanter Fahrt auf den „schmerzerprobten" RIAL GTR Felgen. Wie gewohnt schenkte er seinen Verfolgern keinen Millimeter. Foto: Thomas Simon
Auch in der Diesel-Klasse waren in beiden Umläufen die Positionen schnell bezogen. Kai Jordan zeigte, dass er trotz seines Startverzichts in Assen nichts verlernt hatte. In beiden Rennen fuhr er einen deutlichen Vorsprung auf die Verfolger Uwe Reich und Diethelm Tinko heraus.

Klassisches Bild der beteiligten Rennfahrzeuge, ausgestattet mit den RIAL GTR-Felgen, welche in allen Belangen punkteten. Foto: Thomas Simon
Die nächsten beiden Läufe der ADAC Procar – powered by RIAL – finden in drei Wochen auf dem Nürburgring statt (25. und 26. August).
Aktuelle Informationen unter www.rial.de und unter www.rial-racing.de
- Irene NAGER -
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