
Der RIAL-Seat mit den erfahrenen Langstreckenpiloten Lorenzo / Jacksties konnte bereits den vierten Klassensieg in diesem Jahr einfahren. Foto: BR-Foto
In einem packenden Rennen beschert das Fahrer-Duo Frank Lorenzo / Harald Jacksties dem RIAL-Seat einen weiteren Klassensieg in der Kategorie SP3T. In der Klasse SP3 belegen mit dem Kissling-Opel Astra GTC und dem Mäder-Honda S2000 zwei weitere Fahrzeuge mit RIAL Felgen die Plätze eins und drei.
„Das war heute eine verdammt heiße Schlacht", ließ ein sichtlich abgekämpfter aber glücklicher Harald Jacksties kurz nach dem Rennen den 6. Lauf zur BF Goodrich- Langstreckenmeisterschaft Revue passieren. Und diese Schlacht war für die siegverwöhnte RIAL-Truppe sogar doppelt heiß.
Einerseits präsentierte sich die Eifel am ersten Juli-Wochenende ausgesprochen sommerlich, wodurch auch die Piloten des RIAL-Seat mit äußerst hohen Temperaturen im Cockpit zu kämpfen hatten.
Andererseits entfachte in der Klasse der Fahrzeuge mit Zweiliter-Turbomotor (SP3T), in der der RIAL-Seat antritt, von Anbeginn des vier Stunden andauernden Rennens ein sehenswerter Zweikampf mit dem von Räder-Motorsport eingesetzten Audi A3.
Auch Frank Lorenzo, der mit 9.18,900 Minuten die schnellste Rundenzeit des RIAL-Seat dieser Saison in den Asphalt der Nordschleife brannte, war mit dem Fallen der Zielflagge erleichtert. „Wir durften uns auch heute keinen Fehler erlauben. Insofern freue ich mich über unseren Klassensieg natürlich ganz besonders", gab der als Teamchef und Fahrer in Personalunion agierende Lorenzo zu Protokoll.

Dieses war für die erfahrene Fahrerpaarung bereits der vierte Klassensieg beim vierten Start der Saison in der stark besetzten Kategorie SP3T. Somit rangiert die Fahrerpaarung Lorenzo / Jacksties mittlerweile auf Rang sieben der Gesamtwertung der BF Goodrich-Langstreckenmeisterschaft (inkl. einem Streichresultat) und führt die SP3T klar an.
Bereits auf Platz vier in der Gesamtwertung hochgearbeitet hat sich Andreas Mäder, der zusammen mit Fahrer-Kollege Reinhold Renger seinen ebenfalls von RIAL unterstützten Honda S2000 diesmal auf Rang drei in der Klasse SP3 platzierte. „Die Konkurrenz war heute extrem schnell und zuverlässig unterwegs. Mehr war nicht möglich. Platz drei geht in Ordnung", zeigte sich Andreas Mäder zufrieden.

Der Kissling-Astra, ausgerüstet mit RIAL GTR, auf dem Weg zum Klassensieg der SP3. Foto: BR-Foto
Noch zufriedener waren die Gesichter bei Kissling Motorsport. Die amtierenden Meister Marco Wolf und die Brüder Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche gewannen mit dem Opel Astra GTC die Klasse der Fahrzeuge mit Zweiliter-Saugmotor (SP3). Ein weiterer Erfolg auch für RIAL – schließlich geht der Astra mit der Startnummer eins auch mit der RIALMotorsportfelge GTR ins Rennen.
Die RIAL-Teams zeigen sich also bestens gerüstet, um auch beim kommenden Saisonhighlight der BF Goodrich-Langstreckenmeisterschaft der Konkurrenz kräftig einzuheizen.

Am 19. Juli steht das 6-Stunden-Rennen auf dem Programm. Für die Piloten des RIAL-Seat eine willkommene Abwechslung: „Die längere Distanz sollte uns in die Karten spielen. Zuverlässigkeit und Konstanz waren schon immer unsere besonderen Stärken", so Harald Jacksties zuversichtlich.
- HJ - BR Photos
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