7.07 Minuten lautet der neue Richtwert für Saugmotorfahrzeuge auf der Nürburgring Nordschleife. Mit dieser Rundenzeit unterbot Sabine Schmitz für das Frikadelli Racing Team im Rahmen der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) noch einmal um zwei Sekunden ihre eigene Bestmarke. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Klaus Abbelen gelang es ihr zusätzlich, souverän den zweiten Gesamtsieg in Folge herauszufahren.

Mit dem Nordeifelpokal des MSC Roetgen startete die Rundstrecken Challenge Nürburgring in ihren siebten Saisonlauf. Motiviert von ihrem eindrucksvollen Debüt zwei Wochen zuvor entschlossen sich Sabine Schmitz und Klaus Abbelen kurzerhand mit ihrem Porsche 997 GT3 RSR auch bei diesem Rennen an den Start zu gehen.
„Uns hat das letzte Rennen so viel Spaß gemacht, dass wir uns spontan wiederum für einen Einsatz entschieden haben. Wir hatten zudem die Gelegenheit eine neue Reifengeneration unseres Partners Yokohama sowie ein paar Veränderungen im Fahrwerksbereich zu testen. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal unseren Partnern Yokohama, Bilstein, Ferodo, Porschezentrum Willich, Castrol und Stahlwille. Das Fahrzeug war heute einfach super."
Und wie- am Ende stand ein neuer Rundenrekord und der zweite Gesamt- und Klassensieg (in der SP 6/7/8) in Folge für das in der Eifel beheimatete Team zu Buche. Dabei verzeichnete man schlussendlich sogar einen Vorsprung von 1.50 Minute auf den Porsche 997 Turbo von Jürgen Alzen und Gerald Schalk.
„Einen zweiten Rundenrekord innerhalb von 14 Tagen aufzustellen, freut mich schon sehr. Ich habe bis zum Streckenabschnitt Tiergarten eine freie Runde gehabt. Unglücklicherweise hatte sich dort zu diesem Zeitpunkt die dritte Startgruppe in Bewegung gesetzt, so dass ich auf den letzten Metern noch ein paar Sekunden verschenkt habe. Aber egal, die Zeit war super und wir haben gesehen, dass wir noch Luft nach oben haben. Momentan sieht es auch so aus, als sollten wir den letzten RCN Lauf ebenfalls in Angriff nehmen", strahlte Schmitz.
Mit einer optimalen Ausbeute von zwei Rundenrekorden sowie zwei Gesamt- und Klassensiegen auf der Traditionsrennstrecke in der Eifel beschließt das Frikadelli Racing Team nun erst einmal die Einsätze in der RCN und geht auf Basis dieser Erfolgwelle, hochmotiviert und zugleich mit viel Zuversicht in die letzten drei Wertungsläufe der BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft hinein.

„Wir setzen uns trotz der Erfolge in den letzten Wochen und Monaten nicht unter Druck, denn es geht uns in erster Linie um den Spaß an Langstreckenrennen. Vielleicht ist es uns aber dennoch in diesem Jahr noch einmal vergönnt, auf das Podest zu fahren", beschreiben Schmitz und Abbelen die Ausgangssituation für die kommenden Wertungsläufe.
Bereits am nächsten Wochenende steht für die Beiden, mit dem 32. DMV 250-Meilen-Rennen der VLN, das nächste Rennen auf der Nürburgring Nordschleife an.
Weitere Infos unter: www.sabine-schmitz-motorsport.de
- auch Fotos: Media-DaCo-
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