Audi wird Titelsponsor der erfolgreichen Regattaserie
Über 20 Hightech-Yachten starten am 12. Mai in die Saison
Team Germany mit America`s Cup-Sieger Jochen Schümann
Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr hat die AUDI AG ihr Engagement im internationalen Segelsport erweitert: Ab sofort ist Audi Titelsponsor des Audi MedCup. Die beliebte Regattaserie umfasst sechs Läufe im Mittelmeer, die Saison startet vom 12. bis 17. Mai vor dem spanischen Ferienort Alicante.
Bereits im vergangenen Jahr war Audi Premium-Partner der seit 2005 ausgetragenen Serie und mit seinem Logo auf dem Bootsrumpf, dem Vorsteg und dem Segelbaum der Hightech-Boote präsent. In diesem Jahr bestimmen die vier Ringe das Erscheinungsbild auf dem Wasser und an Land: Audi übernimmt die optische Gestaltung der Serie sowie Hospitality-Leistungen, zeigt Ausstellungsfahrzeuge und stattet bei jeder Veranstaltung den kompletten Shuttle-Fuhrpark mit Audi Q7 und Audi A8 aus.
Welche Bedeutung die Serie hat, zeigt die große Beteiligung in diesem Jahr: Mehr als 20 Boote der TP52-Klasse aus 14 Nationen werden im Audi MedCup an den Start gehen. Die Rennen werden auch gerne als "kleiner America’s Cup" bezeichnet, da sich dessen Segler auch hier ihre Wettkämpfe liefern.
So wie beispielsweise Jochen Schümann, der auf einem deutschen Boot das Kommando haben wird. Der 53-jährige Berliner hat sich als ehemaliger "Segler des Jahres" in Deutschland und als Teamchef des zweimaligen America’s-Cup-Sieger Alinghi weltweit einen Namen gemacht.
Nach dem Auftakt des Audi MedCup vor Alicante folgen Regatten vor Marseille (2. bis 7. Juni), Cagliari (30. Juni bis 5. Juli), Palma (21. bis 26. Juli) und Murcia (25. bis 30. August). Das Finale wird vom 15. bis 20. September in Portimao an der Algarve ausgetragen. Die Serie, der Audi für die nächsten drei Jahre ihren Namen gibt, ist bei Fans und Teilnehmern gleichermaßen beliebt.
Bei jeder Veranstaltung werden mehrere Rennen auf verschiedenen Kursen ausgetragen. In den vergangenen drei Jahren hat sich immer wieder gezeigt: Im MedCup entscheiden nicht selten Sekunden über Sieg oder Niederlage. Die hohe Leistungsdichte beruht auf dem eng gesteckten Reglement.
Alle Crews starten mit nahezu baugleichen Typen der Klasse Transpac (TP) 52. Und anders als die meisten anderen Regatten bietet der Audi MedCup pures Racing auf dem Wasser: Die Boote fahren in Echtzeit gegeneinander – wer zuerst die Ziellinie kreuzt, ist der Sieger.
Die knapp 16 Meter langen Boote sind die schnellsten Einrumpf-Offshore-Segelyachten der Welt. Unter der Außenhaut verbirgt sich feinste Technik: Bei der Konstruktion der rund 7,5 Tonnen schweren Boote werden beispielsweise auch Kohlefaser und Titan verwendet – also echte Hightech-Materialien, wie sie auch in den siegreichen Rennwagen von Audi zum Einsatz kommen.
- Elke Boselmann, Iris Altig -
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