Felix Herbold siegt beim großen Finale in Osterode
Hugo Arellano ist neuer Suzuki Rallye Cup Champion 2008

Der Sieger des siebten und letzten Laufs zum Suzuki Rallye Cup 2008 heißt Felix Herbold (23). Der Münchener holte beim großen Saisonfinale des einzigen deutschen Rallye-Markencups im Rahmen der ADAC Rallye Niedersachsen am 26. und 27. September mit einer herausragenden Leistung bereits seinen dritten Saisonerfolg.
Platz zwei ging an den Luxemburger Hugo Arellano (21), der damit auch den Gesamtsieg in der diesjährigen Cup-Saison perfekt machte. Mit knapp 20 Sekunden Rückstand auf den neuen Cup-Champion erreichte Thomas Leipold (21) aus Schlüchtern den dritten Rang.
Bei herbstlichen Temperaturen und einem Wechselspiel aus Nebel, Wolken und Sonne, boten die „jungen Wilden" des Suzuki Rallye Cup den Zuschauern entlang der schnellen Asphaltpisten im niedersächsischen Osterode berauschende Motorsportaction und Hochspannung pur.
Beim letzten Lauf im Cup-Kalender 2008 galt es an zwei Tagen ganze zehn Wertungsprüfungen auf insgesamt 127 Wertungsprüfungskilometern zu meistern. Im Anschluss an das Rallye-Spektakel auf den Pisten fand in der Suzuki-Hospitality im Servicepark in Osterode die Siegerehrung der besten Suzuki Rallye Cup-Teams 2008 und die Saison-Abschlussparty statt.

Dramatischer Fünfkampf im Titelrennen: Arellano holt Cup-Sieg 2008
Die Ausgangssituation vor dem Startschuss zum Saisonfinale des populären Rallye-Markencup garantierte Hochspannung. Mit Hugo Arellano, David Kohnen (23), Felix Herbold, Thomas Leipold und Manuel Kößler (20) hatten gleich fünf Piloten noch Chancen auf den Gesamtsieg.
Den besten Start erwischte am Freitagabend das Luxemburger Duo Hugo Arellano / Johny Blom (24). Die Vorjahreszweiten und bis dato Gesamtführenden markierten auf dem Zuschauerrundkurs in Ührde die erste Bestzeit.
Der zweite Tag stand ganz im Zeichen von Felix Herbold, der sich mit einer Top-Platzierung in Niedersachsen unbedingt noch unter die ersten Drei in der Gesamtwertung schieben wollte. Mit Copilot Kevin Zemanik (30) ging er volles Risiko, holte sieben Bestzeiten in Folge und konnte sich im Ziel verdient über seinen dritten Saisonsieg und Platz zwei in der Gesamtwertung freuen.
Unbeeindruckt von dieser Klasse-Leistung sicherte sich Hugo Arellano souverän den zweiten Rang im Harz und krönte die starke Aufholjagd in der zweiten Saisonhälfte mit dem Gesamtsieg 2008:
„Großes Lob an mein Team, das hier und über alle sieben Läufe hinweg einen super Job gemacht hat! Zu Beginn der Saison mussten wir ein paar herbe Niederlagen verkraften. Wir sind aber wieder auf die Beine gekommen und haben uns immer weiter gesteigert. Dass wir am Ende ganz oben stehen und den Titel feiern können, ist ein Traum!", so der frischgebackene Suzuki Rallye Cup-Champion im Ziel.
Dritter wurden Thomas Leipold und Lena-Linda Kaufmann (22), die damit ebenfalls einen gelungen Saisonabschluss feierten und sich auch über Platz drei in der Gesamtwertung freuen konnten. Das Trio Arellano, Herbold und Leipold qualifizierte sich somit für den Suzuki-Sichtungslehrgang, bei dem sie im Oktober gegeneinander antreten werden.
Der Saarländer Newcomer Dominik Port (23) erreichte in Osterode einen beachtlichen vierten Platz vor dem unglücklichen David Kohnen. Der junge Belgier und sein Copilot Daniel Arens (31) hatten auf der siebten Wertungsprüfung zu früh gestempelt und kassierten eine Zeitstrafe von 20 Sekunden, die ihnen am Ende zu einer besseren Platzierung fehlten.
Mit Platz fünf beim letzten Lauf rutschte das Team noch aus den Top Drei der Gesamtwertung und verpasste die Qualifikation zum Sichtungslehrgang. Pech hatte auch Titelaspirant Manuel Kößler aus Füssen, der nach einem Ausrutscher am ersten Tag bereits jegliche Hoffnungen auf den Sieg begraben musste und am Ende Zwölfter wurde.
Die Plätze sechs bis neun belegten der Bayer Tobias Enderlein (25), Tim Dämgen (21) aus Simmern, die Schweizerin Iris Thurnherr (24) und Newcomer Florian Plöchinger (26). Auf Platz zehn erreichte Josef Gröbner (22) das Ziel, vor Florian Stix (20), der Elfter wurde. Der Lette Lazar Kan (34) belegte den 13. Rang. Jens Schwesig musste seine Swift Sport Rallye-Version nach einem Unfall auf der dritten Wertungsprüfung vorzeitig abstellen.

Ergebnis ADAC Rallye Niedersachsen (Siebter und letzter Cup-Lauf 2008):1. (R) Felix Herbold / Kevin Zemanik 1:07:24,9 Std. Völkl
2. (R) Hugo Arellano / Johny Blom + 0:21,1 Min. DSF
3. (R) Thomas Leipold / Lena-Linda Kaufmann + 0:40,5 Min. Nintendo
4. (R) Dominik Port / Dustin Port + 0:57,3 Min. DSF
5. (R) David Kohnen / Daniel Arens + 1:01,6 Min. Chocomel
6. (R) Tobias Enderlein / Florian Gempel + 1:20,8 Min. Rebel Media
7. (R) Tim Dämgen / Maik Trommler + 1:23,3 Min. Mondial Assistance
8. (R) Iris Thurnherr / Christina Kaiser + 1:36,5 Min. Hundert Grad
9. (R) Florian Plöchinger / Michael Bretzner + 2:35,9 Min. Chocomel
10. (R) Josef Gröbner / Rico Weißflog + 3:37,8 Min. Mondial Assistance
11. (R) Florian Stix / Karina Hepperle + 3:40,9 Min. Rebel Media
12. (R) Manuel Kößler / Heidrun Haner + 6:06,5 Min.
13. Lazar Kan / Folkmar Platz + 6:33,3 Min. Nintendo
14. * Thomas Senn / Yvonne Senn + 9:13,6 Min.
15. * Patricia Borna / Jan Enderle + 17:52,5 Min. Suzuki Service
Nicht gestartet:
Titus Schneider / Frank Gradinger
Sven Köhler / Holger Köhler
Katja Poensgen / Gerhard Weiss
Nicht gewertet:
Jens Schwesig / Michael Asbach Unfall WP 3 Völkl
* Gaststarter
(R) Rookie (Fahrer unter 27 Jahren)
Hankook-WP-Bestzeitenprämien:
Felix Herbold (7) 210 Euro
Dominik Port (1) 30 Euro
Hugo Arellano (1) 30 Euro
Mario Kart Mechanics Cup
Am Rande der ADAC Rallye Niedersachsen fand auch das Saisonfinale des Mario Kart Mechanics Cup statt. Vier SRC-Mechanikerteams erschienen im Mario-Look und kämpften im niedersächsischen Osterode auf der Wii-Konsole von Nintendo um virtuelle Bestzeiten.
Den Sieg holte sich das Team Kößler vor Team Leipold und Team Thurnherr. Mit dem Erfolg beim letzten Lauf konnte sich Team Kößler auch den Gesamtsieg im Mario Kart Mechanics Cup 2008 sichern. Platz zwei ging an das Team Leipold vor Team Thurnherr auf Rang Drei.
Weitere Informationen und Fotos zum Mario Kart Mechanics Cup gibt es unter www.suzuki-wayoflife.de
Über den Suzuki Rallye Cup
Bei insgesamt sieben Läufen kämpfen Fahrerinnen und Fahrer jeden Alters – vom jungen Nachwuchspiloten bis zum erfahrenen Rallye-Routinier – beim Suzuki Rallye Cup um Prestige und Punkte. Das Cup-Auto, die rund 135 PS-starke Suzuki Swift Sport Rallye-Version, bringt die nötige Rallye-Power auf die Asphalt- und Schotterpisten.
Neben attraktiven Geldpreisen winkt dem Sieger ein nagelneues Fahrzeug von Suzuki. Beim einzigen deutschen Markencup begrüßt Suzuki jedoch nicht nur Rallye-Cracks, sondern auch illustre und prominente Gaststarter, die sich im VIP-Rallye-Swift mit den Profis messen wollen.
Die drei besten Nachwuchsfahrer bis 27 Jahre qualifizieren sich für die Teilnahme am Suzuki-Sichtungslehrgang im Anschluss an die Saison. Dass sich der Einsatz lohnen kann, zeigt Florian Niegel. Der Cup-Sieger von 2007 geht 2008 erstmals im 225 PS-starken Swift Super 1600 bei der Junior World Rally Championship (JWRC) an den Start.
Auch für die neue Saison des einzigen deutschen Rallye-Markencups konnte Suzuki wieder zahlreiche hochkarätige Sponsoren gewinnen, die sich großzügig für den Rallye-Nachwuchs engagieren: Santander, Hankook, Allianz Automotive, Pioneer, Locosoft, HJS, Rial, KW automotive, KS Tools.
Beim Mario Kart Mechanics Cup geht es in dieser Saison auch abseits der Rallye-Strecken um wertvolle Punkte: Im Rahmen jedes Suzuki Rallye Cup-Laufs können die Teammechaniker beim Wii Mario Kart eine eigene Wertungsprüfung absolvieren und Punkte einfahren. Mit jeder Rallye wechselt die Strecke. Am Ende der Saison kann sich das Mario Kart Siegerteam über wertvolle Preise von Nintendo freuen.
Auch die Gamefans im Publikum können virtuell Vollgas geben. Suzuki schickt bei jedem Lauf außerdem einen Grand Vitara im Mario Kart-Look an die Wertungsprüfungen, ausgestattet mit drei Wii-Konsolen.
Mehr Informationen unter www.suzuki-wayoflife.de
- Axel Seegers, Tanja Berwinkl, Jörg Machalitzky- Photos Suzuki
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