Bergrennen St Ursanne-Les Rangiers (CH) : 2. Gesamtrang sowie Gruppensieg für David Hauser

Bergrennen St Ursanne-Les Rangiers (CH) : 2. Gesamtrang sowie Gruppensieg für David Hauser

18.08.2015: .... der so nun wieder vom 5. auf den 3. Berg-EM-Rang vorrückt

.... der so nun wieder vom 5. auf den 3. Berg-EM-Rang vorrückt




Das älteste Bergrennen der Europameisterschaft fand an diesem Wochenende zum 72. Mal im Schweizer Jura statt, wobei die 5,169 km lange, extrem schnelle Strecke zwischen St Ursanne und Les Rangiers sich durch die eher schlechten Witterungsbedingungen noch schwieriger gestaltete als ohnehin üblich.


Im ersten Rennlauf am Sonntagvormittag schaffte David Hauser bei leichtem Regen die hervorragende zweitschnellste Zeit (1.59,751) hinter dem unantastbaren Dominator der Berg-EM Simone Faggioli  (Norma-Zytek M20 FC, 1.54,046), wobei der Fahrer des Wolf GB08F1 vor allem einen erheblichen Vorsprung von 5,4 Sekunden auf den jungen Schweizer Joel Volluz (Osella-Judd Fa30), kürzlich Gesamtsieger des Osnabrücker Bergrennens, herausfahren konnte, während sich seine Hauptrivalen aus der EM in den Tiefen des Zwischenergebnisses wiederfanden : der Tscheche Milos Benes (Osella-Zytek Fa30) mit mehr als 12 Sekunden Rückstand auf den Luxemburger, der Italiener Fausto Bormolini gar über 22 Sekunden zurück liegend mussten dabei etliche weitere Monoposti-Fahrer vorlassen. 


Auf abtrocknender, aber immer noch besonders im extrem schnellen Kurvengeschlängel durch den Wald im mittleren Streckenbereich sehr schmieriger und heimtückischer Strecke ging die Bestzeit im zweiten Rennlauf erneut an den siebenfachen Europameister Simone Faggioli (1.50,893), der sich so nach 2009, 2012, 2013 und 2014 seinen fünften Gesamtsieg sichert.


Obwohl sich diesmal Joel Volluz in 1.53,415 die zweitschnellste Zeit sichert, behält David Hauser (P3 in 1.56,451) in der Addition mit 2,3 Sekunden Vorsprung die Oberhand und kann seinen Vorsprung auf Milos Benes (2.01,313) und Fausto Bormolini (2.02,454) weiter ausbauen.


Nach einem heftigen Abflug eines der ersten Starter des dritten Rennlaufs (wobei der Fahrer unverletzt blieb) und der somit nötig gewordenen, langwierigen Reparatur der Leitplanken blieb der Rennleitung schlieβlich aufgrund der fortgeschrittenen Stunde und den wieder schlechter werdenden Witterungsverhältnissen aus Sicherheitsgründen nur noch die Absage des 3. Rennlaufs übrig.


Nach zwei 3. Plätzen auf dem Podium in 2013 und 2014 bestätigt der 2. Gesamtrang dieses Jahr demnach, wie wohl sich David Hauser auf dieser schnellen Strecke fühlt:


“Kein anderes Bergrennen vermittelt solche Adrenalinschübe, auch wenn ich zugeben muss, dass die Streckenverhältnisse dieses Jahr sehr delikat und schwierig waren, besonders im 2. Rennlauf, wo man nicht genau wusste, welche Streckenteile noch nass sein würden.


Auf jeden Fall bin ich sehr glücklich über das Ergebnis, wir wissen alle, dass Simone quasi unantastbar ist, der erste Ehrenplatz ist demnach mehr als zufriedenstellend. Und gut für die Moral, die in den letzten Rennen ziemlich leiden musste.”


Ein 2. Gesamtrang und vor allem der Gruppensieg bei den einsitzigen Rennwagen (E2-SS), welcher die maximale Punktzahl (25) in der Berg-EM bedeutet, gepaart mit dem eher schlechten Abschneiden seiner EM-Rivalen Milos Benes (am Ende 5. der Gesamtwertung und 4. der Einsitzer hinter Hauser, Volluz sowie dem Franzosen Billy Ritchen, der im leistungsschwächeren Dallara-Mercedes F303-05 Formel 3 bestens mit den schwierigen Bedingungen zurecht kam), Fausto Bormolini (8. gesamt und nur 7. der Monoposti) und Vladimir Vitver (der sich bei den E2-SH-Silhouettenfahrzeugen im Audi TTR DTM seinem tschechischen Landsmann Dan Michl im Lotus Evora geschlagen geben musste), erlauben es David Hauser, nun wieder in der EM-Zwischenwertung vor den beiden letzten Rennen in Illirska Bistrica (Slowenien) am 29./30. August und Buzet (Kroatien) am 19./20. September vom 5. Auf den 3. Rang vorzurücken.

 
Zwischenstand FIA-Berg-Europameisterschaft (nach 10 von 12 Läufen) :


1.       1.Simone Faggioli (I, Norma-Zytek M20 FC), 175
2.       2. Milos Benes (CZ), Osella-Zytek Fa30, 142
3.      3.  David Hauser (L), Wolf GB08F1, 139
4.       4.Vladimir Vitver (CZ), Audi TTR DTM, 137
5.       5. Dan Michl (CZ), Lotus Evora, 130
6.       6. Fausto Bormolini (I), Reynard K02, 125
 

- Patrick Weber - Photos Hauser

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18.08.2015 / MaP

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